Ertragsausfall wegen Bebauung

  • Hallo zusammen,


    habe folgendes Problem:


    die Gemeide will auf dem Nachbargrundstück ein Gebäude bauen. Jetzt ist das so geplant, dass ich sicherlich mit einem Ertragsausfall zu rechnen habe. Wie sieht die Rechtslage aus? Kann ich den Ertragsausfall geltend machen?


    Danke für die Info

  • Hallo,


    was denn sonst Martin ? Soviel mir bekannt ist kannst da rechtlich nichts machen insofern die baurechtich vorgeschriebenen Abstände zu dir und die zulässige Gebäudehöhe vom Nachbarn eingehalten wird.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • wenn der Nachbar die baurechtlichen Vorschriften (Abstandsflächen) einhält, kannst du garnichts machen


    warum auch ?
    der Nachbar hat doch genauso wie du ein Recht sein Grundstück - im Rahmen des Zulässigen - zu nutzen


    da hast du einfach Pech gehabt

  • danke für die antworten,


    klar geht es um Verschattung. Da es sich wie beschreiben um ein Gemeindegrundstück handelt und die Gemeinde nachträglich den Bebauungsplan geändert haben, darf ich mich jetzt auf ein Nachbarhaus von 10m Größe freuen, was mir gerad Nachmittags einiges an Licht wegnehmen wird.

  • Zitat von Boelckmoeller3

    Hallo,
    was denn sonst Martin ?
    Viele Grüße:
    Klaus


    Klaus : Mir würden da z.B. Ausfälle wegen Netzabschaltung einfallen wegen größerer Erschliessungsarbieten.
    Bei normaler Bebauung ist ja alles klar. Da geht nichts - nur schauen, daß die Bebauungsvorschriften - vor allem hinsichtlich der Höhe und Abstand - eingehalten werden.


    Gruß
    Martin


    Edit: O.K. - der threadersteller hats jetzt klar formuliert! :D

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V10F; Nikola Gotway 84V

  • ich würde trotzdem mal bereits im Vorfeld mit dem Bürgermeister/den Planern Kontakt aufnehmen um die Bauplanung einsehen zu können und eventuell, falls die Abschattung schwerwiegend sein sollte etwas als Ausgleichfläche auf dem Dach des Gemeindegebäudes zugestanden zu bekommen. Notfalls müsstest du eben mit einem Teil deiner Anlage umziehen.
    In vielen Fällen lässt sich bestimmt eine Lösung erreichen, wenn man nicht spontan schon das Kriegsbeil ausgräbt. :D


    Viele Grüße:


    Klaus

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    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • das mit dem "Umziehen" auf das dann neu errichtete Gebäude hatte ich mir auch schon überlegt. Da ich mit dem Bürgermeister bereits Gespräche hatte ist das gar nicht so abwegig. Wäre auch optimal, da ich dann rund 7 kwp komplett nach Süden ausrichten kann. Derzeit ist die Ausrichtung nach Westen. Wie siehts dann mir der Vergütung aus? Der Teil der umzieht ist ja immer noch Teil der Gesamtanlage von rund 12 kwp, welche am 15.06.10 in Betrieb genommen wurde. Wie wird die Mehrleistung vergütet? Stand vor 01.07.2010 oder die dann gültige Vergütung?

  • bei der Vergütung zählt jedes einzelne Modul für sich selbst. Alte Module > Alte Vergütung und Restlaufzeit, Neue Module > Neue Vergütung und neue Laufzeit.

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
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  • ..,mit dem umziehen, da würde ich als Bürgermeister nicht zustimmen, du wustest doch vorher, das da mal gebaut werden würde / kann,...oder????


    mfg

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