Manuel Frondel: Öl ist noch genug da ...keine Panik !

  • so lautet das Fazit aus diesem Artikel:


    http://www.aktiv-online.info/H…nguage/de-DE/Default.aspx


    Na sauber ! So viel zur "Expertise" dieses "Professors aus Essen" ... der wohl bezüglich der "Unendlichkeit des Öls" bzw. der Exploration immer neuer, aufwendigerer, gefährlicherer, umweltgefährdener und eben auch teuerer Vorkommen im Grunde ebenso das Wort redet wie die intellektuelle Flachzange Sarah Palin mit ihrem "Drill baby, drill !"


    Schon "interessant" wie auf der einen Seite der Stromverbraucher ganz "uneigennützig" vor kleineren Strompreiserhöhungen gewarnt wird, aber zum Thema Explosion der Ölpreise und damit auch Gaspreise ...maßgeblich für den überwiegenden Teil der Heizenergie Deutschlands (man frage mal Hausbesitzer & Mieter wie sich die Heizkosten entwickelt haben !) und noch maßgeblicher für den Bereich PKW & LKW Verkehr ... Da wird Kraftfahrer wissen was 4 Ct pro Liter sind. Das sind teilweise Steigerungen von einem Tag auf den anderen ! Manchmal variiert der Preis um 10 Ct die Woche ! Und wenn man sich mal an das Jahr 2008 zurück erinnert , dann hätte man den ach so verbraucherorientierten Warner ... den Herrn Professor ...ja täglich im Fernsehen mit einer Alarmglocke in der Hand sehen müssen ! Zur Erinnerung: Der Ölpreis stieg auf 150 USD für das Faß und an der Zapfsäule kletterten die Preise bisweilen im Stundentakt und für kurze war sogar Diesel mal gleich teuer wie Benzin !


    Auch interessant diese Fundsache hier:


    http://www.klima-luegendetektor.de/tag/manuel-frondel/

    [color=#800000]56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
    Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
    + 28 Grad (1 String) Null Schatten ..

  • Was bei diesen Leuten immer wieder amüsant ist, dass sie gerne darauf hinweisen, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt.
    Und im nächsten Satz erwähnen sie dann plötzlich, dass man neue AKWs bräuchte, weil die doch so klimafreundlich wären.
    (Interessant an dem Link ist übrigens, dass die wirtschaftlich förderbaren Uranreserven nur noch für 27 Jahre reichen - wie lange reichen sie wohl noch, wenn die hochgejubelte AKW-Renaissance tatsächlich eintreten würde...)

  • Zitat von irgendwer


    Interessant an dem Link ist übrigens, dass die wirtschaftlich förderbaren Uranreserven nur noch für 27 Jahre reichen - wie lange reichen sie wohl noch, wenn die hochgejubelte AKW-Renaissance tatsächlich eintreten würde...


    Zitat von <woltlab-metacode-marker data-name=

    manuel-frondel" data-link="">

    Uran
    Was brauchen wir?
    Pro Jahr sind global etwa 65.000 Tonnen nötig.
    Wie viel gibt es?
    Die heute wirtschaftlich förderbaren Reserven ergeben 1,8 Millionen Tonnen, weitere 3,7 Millionen Tonnen sind schon bekannt.


    Beachte:
    Wirtschaftlich ist eine Frage des Geldes.
    Die Grenze der sinnvollen Nutzung ist dann erreicht, wenn ich bei der Förderung mehr Energie aufwenden muß, als ich dann später daraus gewinnen kann. Das kann weit vorher sein.

    safety control rod axe man

  • Zitat

    Die Grenze der sinnvollen Nutzung ist dann erreicht, wenn ich bei der Förderung mehr Energie aufwenden muß, als ich dann später daraus gewinnen kann.


    Natürlich. Es würde mich allerdings nicht verwundern, wenn die industrialisierte Welt neue AKWs baut, welche letztlich indirekt mit Kasachischem Kohlestrom (oder wo auch immer das Uran gefördert wurde) betrieben werden. Ein Abschalten wäre dann vielleicht noch teurer, wenn kurzfristig keine andere Kraftwerke zur Verfügung stehen, weil diese zuvor wirksam verhindert wurden.


    <ironie>Der Konsument im Westen ist schon bereit mehr für CO2-freien_Strom zu zahlen, solange es nicht böser Solar- oder Windstrom ist...</ironie>

  • Der Ölpreis hängt eben nicht von den Kosten der Förderung ab, sondern von der Menge des geförderten Öls und Spekulationen auf den Verbrauch in der Zukunft. Solange der Ölpreis hoch genug ist, lohnt sich auch eine aufwendige Förderung. Genauso hängt auch der Strompreis nicht von den Erzeugungskosten ab.
    Dummerweise sind aber in beiden Fällen die Hersteller/Erzeuger auch die Verkäufer, so dass sie die Differenz zwischen Herstellung/Förderung und Verkauf selbst bestimmen und die Differenz in die eigene Tasche stecken können.


    Solder

  • Zitat von ManfredausR


    Beachte:
    Wirtschaftlich ist eine Frage des Geldes.
    Die Grenze der sinnvollen Nutzung ist dann erreicht, wenn ich bei der Förderung mehr Energie aufwenden muß, als ich dann später daraus gewinnen kann. Das kann weit vorher sein.


    Ich finde das ja alles schön und gut.Das größte Problem was noch keiner kennt ist die Tatsache das immer mehr kondaminierter Stahl in den Kreislauf kommt.Und keiner merkt es. http://www.taz.de/1/zukunft/um…1/radioaktives-recycling/



  • Hallo,


    Die Internationale Energieagentur, die in der Vergangeheit ebenfalls von ausreichenden Ölvorkommen und stabilen Preisen ausgegangen ist hat mittlerweile den Ton verändert.



    Quelle: http://de.reuters.com/article/…ews/idDEBEE6A901T20101110


    Wenn wir uns an die klugen Ratschläge des Professors aus Essen halten würden, dann Gute Nacht....


    LG,
    m-e