Sunclass oder Suntech Module

  • Hallo ich bin neu hier im Forum.


    Beschäftige mich mit der Installation einer Anlage in Eigenleistung
    habe jetzt aktuell 2 Angebote von Modúlen die preislich fast gleich sind:


    Sunclass SC 190 und Suntech STP 190 S



    Welche Module würdet Ihr bevorzugen? :?:


    mfg
    fritz-Jürgen

    58 Sun Earth 180 wp/ 1x Fonius IG Plus 70, 1x Fronius IG 30
    56 Suntech 185 wp/ 2x SMA 5000-TL

  • Hallo und willkommen im Forum,


    Sunclass kenn ich nicht , Suntech ist der größte Produzent aus China, lieber dann Suntech. :D


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Hallo.


    Muß Klaus hier auf jedenfall recht geben.


    Sunclass ist Shunda, wie man so lesen kann. Bis dato konnte ich auch nichts schlechtes lesen. ( Das mit der Garantie ist rein Marketing.)


    Suntech natürlich klarer Favorit. Größter Hersteller, sehr oft als OEM Lieferant ( Schüco, IBC ) und die Erträge sprechen für sich.


    Gruß


    search

    Solon 5,98 Kwp ( 26 x Solon P220/6+/07 230 W an Diehl Ako PLATINUM Wechselrichter )

  • Wirkungsgrad [Bearbeiten]


    Die heutzutage mit Solarzellen in der Photovoltaik erzielbaren Wirkungsgrade reichen von wenigen Prozent bis zu über 40 Prozent. Da die Solarenergie gratis ist, spielt ein höherer Wirkungsgrad einer Zelle nur solange eine Rolle, als er die Investitionskosten der Photovoltaik-Anlage reduzieren kann. Ein möglichst hoher Zellenwirkungsgrad ist nur dann entscheidend, wenn die Fläche begrenzt ist, die Masse der Zelle möglichst klein sein muss und die Kosten zudem zweitrangig sind (zum Beispiel bei einem Satelliten oder einem Rennwagen[19]).


    Organische Solarzellen erzielen derzeit bis zu 8,13 % Wirkungsgrad[20], Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium etwa 5 bis 13 Prozent[21], Solarzellen aus polykristallinem Silizium 13 bis 18 Prozent[22][23], Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 Prozent.[24] Sogenannte Konzentratorzellen können in Laborsituationen über 40 Prozent Wirkungsgrad erzielen.[25][26]


    Zum Vergleich: Herkömmliche Glühlampen verwandeln etwa drei bis fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht, der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken beträgt zurzeit im weltweiten Vergleich etwa 31 bis 42 Prozent[27], der von Kernkraftwerken etwa 32 bis 36 Prozent[28], moderne Wasserkraftwerke erzielen bis zu 80 Prozent. Thermische Solarkraftwerke haben einen Wirkungsgrad von ca. 32 Prozent. Solaranlagen (Sonnenkollektoren) die zur Warmwasseraufbereitung verwendet werden, erreichen wie andere Wärmeübertragungssysteme (Dampferzeuger etc.) ca. 90 Prozent Wirkungsgrad bei der Umsetzung der Sonnenstrahlung in Wärme.[29]


    Konzentrator-Photovoltaikmodule weisen einen höheren Wirkungsgrad als konventionelle Photovoltaikmodule auf.[30] Zum einen weil effizientere, teurere Zellen verwendet werden können und zum anderen steigt der Wirkungsgrad mit einer höheren Lichtintensität, da der Kurzschlussstrom der Zelle proportional zur Lichtintensität ansteigt und gleichzeitig die Zellenspannung zunimmt[31]. Da der optische Konzentrator die Solarstrahlung von einer großen Eingangsfläche auf die relativ kleine Solarzelle bündelt, ist eine wirksame (Wasser-)Kühlung der Solarzelle notwendig, weil sonst deren Temperatur unzulässig ansteigen und der Zellen-Wirkungsgrad zudem abnehmen würde. Da Konzentrator-Photovoltaikmodule wegen der Lichtbündelung zwingend auf Nachführsysteme angewiesen sind, erhöht sich der Energieertrag gegenüber einer konventionellen Photovoltaikanlage wesentlich. Wegen der Lichtbündelung können Konzentrator-Photovoltaikmodule aber nur in Gebieten mit hoher direkten Sonneneinstrahlung effektiv eingesetzt werden. Sie konkurrieren diesbezüglich also im Wesentlichen mit Solarwärmekraftwerken. Die höheren Investitionskosten von Konzentrator-Photovoltaik haben deren höheren Energieertrag verglichen mit konventionellen Photovoltaikanlagen bisher nicht wettmachen können.[32]


    Heutige Solarmodule absorbieren einen Teil des Sonnenlichts nicht, sondern reflektieren es an ihrer Oberfläche. Schwarzes Silicium vermeidet diese Reflexionen fast vollständig.[33] Allerdings sind auch heutige Solarmodule in der Regel mit einer Antireflexionsschicht ausgestattet, die die Reflexion bereits stark vermindert. Insofern ist fraglich, ob sich diese erst im Labormaßstab existente Technologie durchsetzen kann.
    Quelle: Wikipedia

  • vielen Dank
    was der Wirkungsgrad ist, das weiß ich auch so
    und zum "im Wikipedia nachschauen" reichts bei mir meistens auch noch


    trotzdem bleibt doch meine Frage unbeantwortet


    oder steckt garkein tieferer Sinn dahinter? 8)

  • Na dann versucht es mal ein Laie.
    Der WG sagt eine ganze Menge über den Produktionsprozess aus und über die Verwendung der Materialien.
    So ist ein perfekt hergestelltes Modul immer besser, als eines, dass am unteren Rande der Qualitätsskala rausläuft, ohne das andere Materialie verwendet werden, kann dies im Extremfall, bis zu 20 Wp je Modul ausmachen.
    Man kann das vergleichen mit den Prozessoren, wo die Taktung von der Qualität abhängt (mehr Fehler, mehr Wärme, geringere Taktung)


    12,9% ? Ist für mich inakzeptabel. da muss bei gleicher Wp die Kosten um mindestens ... Cent unter der eines mit 14% plus liegen.
    Ich zahle bei je einem Wp je Modul .... Cent plus. Die zahle ich gerne.
    Logisch gibt es einen ganzen Haufen Profis, die das vollkommen anders sehen. Ich bin da extrem beratungsresistent.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010


  • Dir ist schon klar, dass der Modulwirkungsgrad nichts mit Erträgen [kWh/kWp] zu tun hat?


  • der Rückschuß "hoher Wirkungsgrad = gutes Produkt" stimmt so nicht
    ich habe da eigene Erfahrungen mit meiner Dünnschicht-Vergleichsanlage
    Inventux mikromorph = hoher Wirkungsgrad, "perfekt hergestellt"? (gut ausschauen tun sie schon), teuerer
    und Schott ASi = niedrigerer Wirkungsgrad, aber billiger
    Fazit: der ganze Wirkungsgrad bringt nix wenn der Ertrag des "guten" Produkts schlechter ist
    oder : der Wirkungsgrad ist mir (fast) egal, der Ertrag ist wichtig