Hilfe, was nimmt man für einen Datenlogger

  • Hallo,
    ich benötige Euren Rat.
    habe 4 Wechselrichter, SB 3300,SB3800, Fronius IG40 und SMA Tripower 17000Tl.
    Die ersten drei WR sind nebeneinander platziert der Tripower 50m entfernt.
    Router von DSL ist 10m Luftlinie zum anderen 60m Luftlinie entfernt.


    Was nimmt man für einen Datenlogger?
    Wie schließt man Ihn ans Internet an?


    :juggle:

    Gruß
    Gerson
    _______________________________________


    18 Bp 7180S seit 01/2005 mit Fronius IG 30
    24 Bp 3170S seit 02/2007 mit SMA 3800ESS

  • Hallo Gerson,


    bei der Kombination zweier unterschiedlicher WR-Hersteller ist die Auswahl an guten Datenloggern nicht groß und hier kann ich dir nur ein System empfehlen:


    den SolarLog 1000 von Solare Daten Systeme (SDS)


    Link zum Produkt: http://www.solar-log.com/produ…-log-1000/uebersicht.html


    Das Gerät verfügt über zwei RS485 Schnittstellen wovon die zweite auch RS422 für den Fornius unterstützt.
    Es werden alle notwendigen Kanäle überwacht und im Fehlerfall oder Lesitungseinbruch ein Fehlermeldung per Mail erzeugt.
    Der SL1000 verfügt über ein Display, so dass man auch vor Ort ohne PC oder Portal sich die Daten anschauen kann. Auch können die Daten über einen Bowserzugriff direkt im SolarLog abgefragt werden.
    Zusätzlich stellt SDS für Anlage bis zu 30kWp ein kostenloses Web-Portal zur Verfügung. Bei größeren Anlagen muss man einen Jahresbeitrag für die Portalnutzung zahlen, oder mann kann sich kostenlos die Software für die Darstellung auf einem eingenen Server runterladen.


    Für deine WR´s benötigst du:


    1x SL1000 699,- €
    2x SDS Spezial RS485 Piggy Backs für den SB3300 und SB3800 je 49,- € (hier muss vom SolarLog eine 4 Ader für dei Spannungsversorgung mit verlegt werden)
    oder alternativ
    2x Original SMA RS485 Piggy Backs für den SB3300 und SB3800 je 92,50 €
    1x SMA Data Modul RS485 für den SMA 17000TL 99,50 €
    1x Commcard Fronius Retrofit für den IG40 84,00 €


    Alle drei SMA WR´s werden an der RS485-A Schnittstelle angeschlossen der Fronius an der RS485(422)-B Schnittstelle. Du musst also ein Kabel zum Fronius legen und ein Kabel zu den SMA. Die RS485 Piggy Backs dürfen auch gemischt eingesetzt werden SDS/SMA man muss aber hier beachten, dass die 12V Leitung (PIN3) nur bei den SDS Spezial Piggy Backs angeschlossen werden dürfen.
    Die WR´s werden Reihe geschaltet. Als Kabel kann man hier ein geschirmtes 2paariges Telefonkabel mit verdrillten Adernpaaren nehmen.
    Vom SolarLog geht man mit einem normalen LAN Kabel zum DSL Router alternativ geht auch WLAN oder DLAN.


    Bezugsquelle z.B. hier: http://www.solarlogshop.de


    oder bei (nein nicht bei OBI) dem Solalrteur / Händler deines Vertrauens oder nach dem Motto Geiz ist Geil dem günstigsten Anbieter der dann aber in der Regel keinen Service bietet.


    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Gerson.


    Was immer klappt, ist ein Datenlogger der die Erträge aus Impulsen ermittelt
    und dazu die Einstrahlung mit einem Sensor misst. Der Sensor muss nachträglich
    aufs Dach und die Impulse kommen zur Not aus Zwischenzählern mit S0-Ausgang.
    Schau die mal den InterLink-Solar an, ein LAN-Version ist passend zu deinem
    DSL-Anschluss auch erhältlich.
    Damit verzichtet man zwar auf die Daten aus dem WR-Protokoll, ist aber frei
    in der Auswahl der Wechselrichter.


    Grüße
    DerMike

  • Solarview sollte auch gehen. Kann auf dem WLAN-Router laufen, wenn Fritzbox kompatibel (kostet ca. 50€ netto).


    Um die RS485-Adapter wirst Du wohl nicht herumkommen. Dann noch ein ATC-1000, um RS485 auf Ethernet zu wandeln und ab damit in die Fritzbox.


    Schade, dass SMA von sich aus keine Ethernet-Schnittstelle anbietet...

  • Zitat von DerMike

    .....Was immer klappt, ist ein Datenlogger der die Erträge aus Impulsen ermittelt
    und dazu die Einstrahlung mit einem Sensor misst. Der Sensor muss nachträglich
    aufs Dach und die Impulse kommen zur Not aus Zwischenzählern mit S0-Ausgang.
    ......


    Hallo zusammen,


    die Lösung ist zur groben Überwachung geeignet. Da hier nur die Leistung hinter den WR´s und evt. eiens Einstahlungssensors verglichen. Durch die Toleranzen der Geräte ein nicht gerade genauer Wert. Im Fehlerfall muss ich zur Analyse dann doch die Detailwerte am WR messen oder messen lasssen, was unter Umständen dann teurerer werden kann wie die Investition in einen professionellen Datenlogger.


    Mit so eine System werden alle bzw. wichtigsten zur Vergüng stehenden Messkanäle des WR´s ausgelesen und aufgezeichent. Bei WR´s mit mehreren MPP-Trackern auch die Stringdaten. Somit habe ich alle Werte die ich zu einer Fehleranalyse benötige für jedes eingesetzte Gerät. Dies sind z.B. je nach Gerät und Hersteller: Leistung, Spannung, Strom, Fehlermeldungen, Netzdaten, Temperaturen, Leitungswiderstände u.a..


    Wenn man genug technisches Verständnis und auch Kenntnisse in der Programmierung hat, dann kann man nutürlich auch eine günstige Eigenbaulösung, die hier im Forum viel angeboten werden, einsetzen.
    Hier muss man dann das Risiko slebst bewerten ob dieses Lösung auch 20 Jahre hält und noch vom Entwickler (in der Regel auf Hobbybasis) supportet wird. Wenn man das selbst kann ist es eine manchmal gute und preisgünstige Alternative.


    Aber dies muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Hallo,


    ich habe mir einen SolarLog gekauft und bin sehr zufrieden. Der Wechselrichtermischbetrieb funktioniert einwandfrei und ich habe alles graphisch aufbereitet in meiner kostenlosen Homepage des Solarlog-Portals.
    Das ist echt klasse, da siehst Du alles auf einen Blick. Fehlermeldungen kannst Du per SMS und E-Mail versenden lassen. Da kannst Du auch mal ganz entspannt in den Urlaub fahren und hast trotzdem alles im Griff. Habe meinen in diesem Shop gekauft: http://www.sun-watchers-shop.de


    Gruss Heiko

  • :lol::lol::lol: Der war nicht schlecht...

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019