EEG Solar >>> Hohe Stromkosten

  • Genau PV-Berlin,
    ich höre oder lese jeden, aber wirklich JEDEN Tag irgendeinen Bericht, in dem ein Krawinkel irgendwas behauptet, ein BDEW etwas absondert, ein RWI eine einseitige Studie vorstellt....jeden Tag sickert irgendein Anti-EEG-Bericht in das Hirn der Öffentlichkeit. Irgendwas bleibt immer hängen, es muss nur oft genug ins Blickfeld geraten, dann wird es auch vom gestressten Normalbürger mehr oder weniger bewusst wahrgenommen und verinnerlicht.


    Es ist bekannt, dass Dinge, die oft genug wiederholt und beiläufig aufgenommen unterbewusst von den meisten Menschen irgendwann als wahr akzeptiert werden, wenn man selbst keinen direkten Bezug zu der Sache hat.

    Nun muss man einfach mal hinnehmen, dass 99% der Bevölkerung eben genau keinen direkten Bezug zur PV haben, wohl aber zu ihrem Geldbeutel. Der normale Bürger hat genug damit zu tun, sich im Alltag durchs Leben zu kämpfen, er hat keine Zeit und meist auch keine Gelegenheit, irgendwelche tiefgründigen Hintergründe ausgerechnet der PV zu recherchieren. Er hat genug andere Probleme, eines der größten ist der Geldbeutel.


    Wenn so ein Normalbürger jetzt also irgendwo einen Bericht im TV sieht, einen Beitrag im Radio hört oder ein paar Zeilen in der Zeitung liest, dann vergisst er das in der Regel sofort wieder, vielleicht ein kurzer ärgerlicher Kommentar und dann ist die Sache wieder weg. Je komplizierter, je näher an der Wirklichkeit, desto weniger wird so ein Beitrag aufgenommen. Aber: ETWAS bleibt trotzdem immer hängen. Ganz wenig, aber immerhin.


    Wenn aber nun jeden einzelnen Tag ein Anti-EEG-Bericht und mehrere einfache Schlagworte und Sprüche in den Medien auftauchen und demgegenüber nur alle paar Monate mal ein ausführlicher, detailverliebter wissenschaftlicher Artikel über die tatsächlichen Verhältnisse, dann kann man sich ausrechnen, von welcher Seite mehr hängen bleibt. Was also wirklich die öffentliche Meinung beeinflussen wird!


    Meiner Meinung nach passiert dieses Umschwenken der öffentlichen Meinung gerade im Augenblick. Ich glaube, die gesamte Solarbranche verspielt derzeit die großen Sympathien und den Vorsprung, den sie sich in den letzten Jahren erarbeitet und wohl auch durch ein paar glückliche Zufälle zugespielt bekommen hat. Die negativen Meldungen zum Thema regenerative Energien und speziell Solar- und Windkraft häufen sich derart, dass kein Zufall dahinter stecken kann.

    Die Solarbranche unterschätzt offensichtlich die manipulative Motivation der Atomindustrie und deren gewaltige PR-Machinerie. Möglicherweise ist sie sogar längst von dieser unterlaufen, Stichwort Desertec. Denn neben der Agitation gegen die heimischen PV-Betreiber versuchen die großen Konzern ja über Großprojekte dieser Art gleichzeitig, die Gelder dorthin umzuleiten, damit die Sache wenigstens auch weiterhin in ihren Händen bleibt.
    Ich schätze, dass hier der Hase zum Teil im Pfeffer liegt - denn hier versprechen sich die großen Hersteller sicher ebenso große Geschäfte und werden es sich mit den Stromkonzernen daher nicht verderben wollen!


    Mich nervt Politik seit geraumer Zeit, es ist nur noch Frustrationspotenzial, im Sinne der eigenen Gesundheit muss man sich davon auch lösen können. Man muss realistisch sein und akzeptieren, dass man die Welt nicht wirklich ändern kann, nur im kleinsten Umfeld durch das eigene Handeln. Alles andere führt zur Zermürbung, ohne etwas bewegt zu haben. Jede große Kultur steigt auf und zerfällt wieder - nach meinem Gefühl ist es mit uns seit dem 2. Weltkrieg bis vor etwa 10, 15 Jahren steil aufwärts gegangen, doch seither geht's wieder runter. Wirtschaftlich, politisch und moralisch. Wir bewegen uns steil auf eine gespaltene Gesellschaft zu, wie sie in anderen Ländern schon Alltag ist. Eine Gesellschaft, in der zunehmend eine kleine, superreiche, mächtige Gruppe den großen Rest auf allen Ebenen manipuliert und unter Druck hält. Auch sowas hält nicht ewig, kann sehr wohl aber lange halten!


    Ich sehe es daher ähnlich nüchtern wie PV-Berlin:


    Ich habe meine Anlage, ich leb davon nicht, bin auch kein Ökofanatiker und die Vergütung ist vergleichsweise sicher (wenn sich hier was ändert, dann werde ich aber auch "zur Flinte greifen", wie es neulich einer hier schon mal formuliert hat!) und ich bin mit gutem Beispiel in der Nachbarschaft vorangegangen. Wegen den paar cent Gewinn habe ich kein schlechtes Gewissen, das hat auch der Bauer nebenan für viel größere Summe nicht (Subventionen). Er tut dafür was für die Landschaft, ich für die Energieversorung.

    Gruß,
    amoss


    Ich bin ein Pessimist. Also ein Optimist mit großer Erfahrung. Denn ich weiß: Manchmal sind nur bei mir Wolken. Doch meistens scheint die Sonne bei den anderen.


    11 kwp * DN 28° * Ausrichtung 201° * Verschattungsverlust ca. 8% * Freising

  • Zitat von amoss

    Recht hast du zwar za-ass,
    aber als interessierter, letztlich aber doch zu wenig tiefgehender Beobachter der politischen Energieszene habe ich den Eindruck, dass sich nur ein paar Idealisten und vor allem nur Betreiber um Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Photovoltaik kümmern.


    Müsste es eigentlich nicht andersherum sein? Dass die, die mit dieser Branche Geld verdienen auch etwas dafür tun, dass sie dies auch in Zukunft tun können?


    Hallo amoss, wenn es schon mit 'Recht hast du zwar, aber" beginnt, weiss ich schon wohin die Reise geht. :wink:
    Ich gebe dir durchaus darin recht, dass sich die Branchen, die sich im Umfeld des EEG tummeln und ihr mitunter gar nicht so schlechtes Geld damit verdienen, sich da absolut keine Meriten verdienen, das Gegenteil ist eher der Fall.
    Aber es sind nicht nur Idealisten und die EEG-Anlagenbetreiber, die sich gegen den Großkonzerne-Strom und deren Politik wenden. Die sind zwar z.T. anders motiviert (z.B. Anti-AKW-Szene, z.B. christlich engagierte Menschen), aber in der Zielsetzung treffen wir uns da schon ganz gut.


    Zitat von amoss

    Stattdessen hat man den Eindruck, auch hier im Forum, dass z.B. die Tausenden von Solarteure zufrieden vor sich hinwursteln und ihr regionales Alltagsgeschäft machen, sonst aber nix. Gibt es sowas wie einen Verband der Solarteure oder ähnliches, der auch mal ein relavantes Gegengewicht zur übermächtigen PR-Maschinerie der Großen Vier bilden könnte?


    Nee, gibt es in der Form nicht, zumindest mir nicht bekannt: es gibt den BSW, aber der hat sich dazu auch noch nicht positioniert.
    Die Solarteure - zumindest gelangt man hier zeitweise zu diesem Eindruck - sind mehr damit beschäftigt, sich darüber zu kabbeln, ob sich der eine oder der andere nun mit 2 'r' schreiben kann oder nur ein 'r' am Ende setzen darf, weil er irgendeinen 5-Tages-Kurs nicht absolviert hat oder nur den 2-Tageskurs, der aber nichts wert ist, besucht hat.
    Ausnahmen bestätigen sicher die Regel (nicht zuletzt weil Pauschalbe- und verurteilungen im Zweifelsfall immer dem Einzelnen nicht gerecht werden) und Ausnahmen in diesem energiepolitisch stummen Berufsstand gibt es vermutlich auch hier im Forum: vielleicht mag sich ja der ein oder andere Solarteur outen. :)


    Zitat von amoss

    Leserbriefe sind schön und gut, aber meistens lesen die Leute doch nur, um sich schon bestätigt zu fühlen (dann hat man aber nichts erreicht) oder um sich zu ärgern, weil man anderer Meinung ist. Meinungen von Leuten ändern kann man in den allerseltensten Fällen, weil die meisten Leute bereits ihre eigene Meinung haben und davon erfahrungsgemäß nur schwer, jedenfalls aber kaum durch einen verkürzten Leserbrief abzubringen sind.


    Ja amoss, der Schluss von sich selbst auf andere ist per se noch kein Argument. :wink:
    Ich habe bei mir schon durchaus das ein oder andere Mal beim Lesen eines Leserbriefs (oder auch eines Postings hier im Forum) im Stillen bei mir gedacht: 'Aha, so herum betrachtet wir auch ein Schuh daraus. So habe ich das selbst noch gar nicht gesehen.
    Diese Erkenntnisfähigkeit verbunden mit der Fähigkeit zur Reflektion gestehe ich natürlich jedem Anderen auch zu, so dass sich meine Einschätzung in diesem Punkt mit deiner nicht deckt.


    Zitat von amoss

    Was ist mit den Herstellern der ganzen Hardware? Ist es nicht so, dass die gar kein Interesse an PR und Aufklärung haben, weil das was kostet und sie ja jederzeit im Ausland ausgleichen können, was hier in Deutschland verloren wird?
    Mir ist nicht bekannt, dass es größere, gemeinsame Anstrengungen von Herstellerung und/oder Installationsbetrieben gibt, die Bevölkerung einfach und wirkungsvoll über die Presse aufzuklären. Außer Werbung natürlich.


    Ja, da pflichte ich dir wiederum bei - ein Trauerspiel, siehe auch Solarteure und BSW


    Zitat von amoss

    Ich finde es irritierend, dass wir als Kleinstbetreiber, unter dem Strich also als idealistische Einzelbürger (denn mehr als ein Taschengeld springt ja für den Otto-Normadachbetreiber nicht heraus) für das Geschäftsfeld anderer stark machen, die sich selbst nicht besonders hervortun.


    Siehst du, genau diesen Ansatz habe ich nicht: ich mache mich primär für einen Energiewandel (erneuerbar, dezentral) stark.
    Dass ich mich damit nebenbei für das Geschäftsfeld anderer stark, nehme ich als gegeben, weil unvermeidlich hin.
    Wenn ich mich bei der Vertretung meiner Interessen nur danach richten würde, ob denn da nicht noch ein anderer ist, der eigentlich eher motiviert sein müsste, da er im betreffenden Themengebiet/Problemfeld mehr involviert ist als ich und damit viel, viel mehr oder viel, viel mehr als ich oder gar gigantische Summen damit verdient, könnte ich meine Hände in den Schoß legen und mich auf Nichtstun verlagern.
    Aber wie eingangs schon erwähnt, diesem Ansatz folge ich nicht.
    Gleichwohl ist es natürlich jämmerlich, dass sich die in diesem Geschäftsgebiet agierenden Akteure nicht äußern; insoweit gebe ich dir recht.


    PS
    Ökofanatiker bin ich ganz sicher auch nicht.

  • Den Pessimismus von Amoss was Leserbriefe angeht, teile ich auch nicht. Das es durchaus etwas bringt, sich gegen die "veröffentlichte Meinung" zu stemmen, haben wir ja vor kurzem bei dem Sarrazenen erlebt ;-) Nach einer überwältigenden Flut von eindeutigen Leserbriefen haben auf einmal sogar die Leitartikler wahrgenommen, dass man wohl besser etwas anders titelt.


    Auch ich lese und schreibe ganz bewusst Leserbriefe. Wenn man dabei nicht nur einen Artikel in Bausch und Bogen verdammt, sondern Argumente aus dem Artikel aufgreift und sich entsprechend positioniert, hat das nach meiner Wahrnehmung auch einen Effekt. Ich bekomme jedenfalls immer wieder auch mal eine Reaktion von mir unbekannten Menschen auf meine Leserbriefe, die mir zeigen, dass sich der ein oder andere mit meiner Sichtweise auseinander gesetzt hat.


    In diesem Sinne sollten wir Betreiber unsere Stimme erheben. Warum sollten wir unsere Interessenvertretung auf irgendwelche Verbände abschieben, die eben eigentlich ganz andere Interessen haben?

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  • ...was haltet Ihr denn von einem offenem Brief an den BSW aus Betreibersicht? im Rahmen einer Pressemitteilung des PV-Forums. Hier sind doch schon viele sehr gute Ansätze für einen möglichen Inhalt zu lesen?!


    Gruß Helios

  • Zitat von Helios

    ...was haltet Ihr denn von einem offenem Brief an den BSW aus Betreibersicht? im Rahmen einer Pressemitteilung des PV-Forums. Hier sind doch schon viele sehr gute Ansätze für einen möglichen Inhalt zu lesen?!


    Gruß Helios


    Gute Idee, um nicht zu sagen 'Sehr gute Idee'! :D


    Aus meinem obigem Beitrag kann bei Bedarf gerne ein Satz, ein Abschnitt entnommen werden, falls dies passen sollte.


    hadl : ...nee, Urheberrechte mache ich da sicher nicht geltend. :wink:

  • ja, ja, gebe zu, ich komme grade ein wenig pessimistisch rüber, aber es trifft halt meine gegenwärtige Laune über unser Land und seine erbärmliche Politik ganz gut. Sorry, aber irgendwie sehe ich in fast gar keinem Bereich mehr auch nur einen Lichtblick. Allerorten NUR schlechte Nachrichten, NUR Machthaber, die die Dinge genau anders herum als ich sehen...
    Ich gehöre jetzt nicht zu denen, die immer Recht haben müssen, sondern fange dann eben an zu zweifeln, ob es nicht doch vielleicht die anderen sind, die recht haben könnten. Das ist alles andere als aufbauend!


    Gefühlt ist unser Land für mich aber schon bald wie ein Italien, ein Griechenland oder Russland. Korruption in Verbindung mit einer Machtelite und darunter der Pöpel, der nicht aufmucken darf und sowieso ignoriert wird.


    Zitat von za-ass

    Ja amoss, der Schluss von sich selbst auf andere ist per se noch kein Argument. :wink:


    Du wirst es nicht glauben, ich habe entgegen meiner pessimistischen Erwartungshaltung sogar schon viele Leserbriefe geschrieben! Selber lese ich sie mit großer Begeisterung, die dann aber aufgrund der meist negativen Inhalte aber schnell umschlägt. :(


    Doch ich habe auch viele in meinem Umfeld immer wieder gefragt, ob sie Leserbriefe lesen oder gar schreiben und wenn ja, was sie damit machen. Die allermeisten haben abfällig verneint, alles nur uninteressantes Geschwätz von griesgrämigen Wichtigtuern, gelangweilten Rentnern oder notorischen Querulanten - so war der Tenor. Da vergeht mir dann schon die Lust!


    Mein Umfeld ist nun eher akademisch geprägt, von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass die, die noch am ehesten politisch was bewegen können, nämlich die angebliche geistige Elite, die Leserbriefe wohl am allerwenigsten beachten. Da braten wohl die meisten Leser und Schreiber im eigenen Saft und in einer anderen "Parallelwelt". Und was der Pöpel schreibt, interessiert "die da oben" meistens nur, wenn es ganz dick kommt, dafür ist aber derzeit die Stimmung nicht geeignet und wenn, dann eher Anti-PV, Stichwort eigener Geldbeutel.
    So unterschiedlich sind halt die Ansichten - sollten Leserbriefe doch was bringen, um so besser, manchmal kann ich nämlich trotz meiner schlechten Erfahrung nach wie vor nicht verhindern, dass ich doch mal wieder einen schreibe :)


    Zitat von amoss

    Ich finde es irritierend, dass wir als Kleinstbetreiber, unter dem Strich also als idealistische Einzelbürger (denn mehr als ein Taschengeld springt ja für den Otto-Normadachbetreiber nicht heraus) für das Geschäftsfeld anderer stark machen, die sich selbst nicht besonders hervortun.


    Zitat von za-ass

    Siehst du, genau diesen Ansatz habe ich nicht: ich mache mich primär für einen Energiewandel (erneuerbar, dezentral) stark.
    Dass ich mich damit nebenbei für das Geschäftsfeld anderer stark, nehme ich als gegeben, weil unvermeidlich hin.Wenn ich mich bei der Vertretung meiner Interessen nur danach richten würde, ob denn da nicht noch ein anderer ist, der eigentlich eher motiviert sein müsste, da er im betreffenden Themengebiet/Problemfeld mehr involviert ist als ich und damit viel, viel mehr oder viel, viel mehr als ich oder gar gigantische Summen damit verdient, könnte ich meine Hände in den Schoß legen und mich auf Nichtstun verlagern.


    Glaubst du, das ist bei mir anders? Da täuschst du dich!
    Ich schrieb, dass ich "irritiert" bin - das heißt doch noch lange nicht, dass ich deswegen darauf verzichte! :shock:
    Glaubst du, ich würde sonst hier soviele Zeilen schreiben?!?


    michael091963 :

    Zitat von michael091963

    Das es durchaus etwas bringt, sich gegen die "veröffentlichte Meinung" zu stemmen, haben wir ja vor kurzem bei dem Sarrazenen erlebt ;-) Nach einer überwältigenden Flut von eindeutigen Leserbriefen haben auf einmal sogar die Leitartikler wahrgenommen, dass man wohl besser etwas anders titelt.


    Wie du dem weiter oben gesagten entnehmen kannst, bin ich zwar pessimistisch, aber nicht ganz gegen Leserbriefe :)
    Allerdings musst du zugeben, dass die Sarrazin-Geschichte eben ein ganz anderes Kaliber war, hier waren schlagartig Millionen von Menschen direkt emotional betroffen, Hunderttausende erregter Leserbriefen wurden jeden Tag geschrieben - das ist ein ganz anderes Kaliber als wenn ein paar Dutzend engagierter PV'ler ab und an ein Briefchen schreiben. Das geht im Alltag und deutschlandweit leider völlig unter.


    Nichtsdestotrotz - jeder Brief zählt! Ich will niemanden davon abhalten, aber für mich ist es ärgerlich, wenn eine Branche gegen ihren offensichtlichen Gegner nichts unternimmt und stattdessen lieber ihre Kunden vorschickt, die sowieso das schwächste Glied der gesamten Kette sind.


    Ich meine, nur mit Masse geht was und die Branche könnte hier sehr schnell sehr viel Masse auf die Beine stellen!
    Wenn wir hier aber als einzelne Bürger nur ab und an ein weiteres Schäfchen in die Herde holen, mag das ganz langfristi gut sein um irgendwann die so genannten kritische Masse zu erreichen, aber wirklich und schnell bewegen tut man so erst mal nichts!

    Gruß,
    amoss


    Ich bin ein Pessimist. Also ein Optimist mit großer Erfahrung. Denn ich weiß: Manchmal sind nur bei mir Wolken. Doch meistens scheint die Sonne bei den anderen.


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  • Hallo amoss,


    auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.


    Was ist, unterstützst du den Vorschlag von Helios und erhöhst so die Masse der bekennenden Befürworter um dein nicht Gewicht.
    Hier ist es dann auch egal, was das Gros deines akademischen Umfeldes von Leserbriefschreibern denkt und du musst dich vor dieser 'angeblichen geistigen Elite' auch nicht kompromittiert fühlen.


    Hatten die denn alle eine schlechte Kindheit gehabt, dass diese so voreingenommen über Leserbriefschreiber denken?
    Ein Urteil über einen Leserbrief und dessen Schreiber sollte man erst nach dem Lesen fällen und zwar immer wieder auf's Neue.
    Sicher kann man von einem bekannten Leserbriefschreiber irgendwann dann auch Inhalt und Gehalt schließen aber ansonsten gilt doch das vorher Gesagte: nicht nur, aber gerade auch für Akademiker.

  • Zitat von za-ass

    Was ist, unterstützst du den Vorschlag von Helios und erhöhst so die Masse der bekennenden Befürworter um dein nicht Gewicht.


    Wie konkret soll denn diese (deine und meine) Unterstützung aussehen?
    Meine Texte in diesem thread zu diesem Thema können jedenfalls gerne verwendet werden. Kann gerne auch über Texte drüberschauen oder die ein oder andere neue Zeile beisteuern.


    Zitat von za-ass

    Hier ist es dann auch egal, was das Gros deines akademischen Umfeldes von Leserbriefschreibern denkt und du musst dich vor dieser 'angeblichen geistigen Elite' auch nicht kompromittiert fühlen.
    Hatten die denn alle eine schlechte Kindheit gehabt, dass diese so voreingenommen über Leserbriefschreiber denken?


    :D Da bin ich durchaus Nestbeschmutzer und sage: Auch Akademiker sind nur Menschen und ganz sicher nicht intelligenter als andere, nur gebildeter, und auch das oft nur scheinbar! :D

    Gruß,
    amoss


    Ich bin ein Pessimist. Also ein Optimist mit großer Erfahrung. Denn ich weiß: Manchmal sind nur bei mir Wolken. Doch meistens scheint die Sonne bei den anderen.


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  • ...ich könnte mir vorstellen, dass der BSW und andere Organisationen aufgefordert werden sich offensiv gegen die derzeitige Kampagne der großen Vier stellen. Das eine Art Aufklärungsserie o.ä. für den Stromkunden gestartet wird, das eine Antwort des BSW auf die billigen Bäckersprüche und Horrorszenarien mit denen derzeit der Bürger überhäuft wird, gegeben wird, die Solarwirtschaft sich im Marketing und in Ihrer Präsenz verbessern muss usw., usw. .
    Wichtig wäre es m.E. auch zu fordern, dass der BSW mit seiner Taktik der minimal möglichen Zubauzahlen abrückt und konkrete Vorschläge für einen moderaten Ausbau mit zumutbaren Folgen für den Bürger macht.


    Das wäre z.B. eine Forderung an den BSW. Eine andere Sache wäre es selbst Aufklärung zu betreiben und ggf. konkret auf solche Veröffentlichungen wie die mit den Bäckerbrötchen zu reagieren.


    Ja und wenn das noch einer in eine dem Leser zumutbare ;-) Form bringen könnte, mit selbstverständlich weiteren oder anderen Vorschlägen, wäre es schon geschafft und wir haben eine Pressemitteilung.


    Gruß Helios

  • Hi @ll und auch za-ass,

    Zitat von amoss

    ja, ja, gebe zu, ich komme grade ein wenig pessimistisch rüber, aber es trifft halt meine gegenwärtige Laune über unser Land und seine erbärmliche Politik ganz gut.


    So ähnlich habe ich mich gestern auch gefühlt za-ass, daher mein böser und wütender Beitrag.
    Dazu zunächst einmal "sorry". Du hast durchaus Recht, dass es in der Sache wenig bringt, mir ging es aber danach wenigstens etwas besser. Zorn mal rauslassen ist gelegentlich ja nicht verkehrt, aber den Stil habe ich vorher wohl ausgestellt.
    Sicher ist dein Leserbrief eine gute Art sich zu Wort zu melden, aber erstens stellt sich doch die Frage, ob er abgedruckt wird und wenn, welche Leser springen darauf an. Doch wohl nur diejenigen, die mit der Thematik ebenfalls befasst sind.
    Sollte ich mich irren, würde ich mich freuen.
    Dennoch ist deine Art sicherlich die elegantere, wenn sie denn ihr Ziel erreicht.
    Aber, viel Tropfen höhlen den Stein.


    Rainbow

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed 1/18 bis 12/19

    Zoe ab 12/19


    GJK: 36; D: 2