Errichtung einer PV Anlage

  • Hallo,


    ich bin neu in diesem Forum und möchte mich gerne über PV Anlagen informieren. Mein Dach ist nach Südost ausgerichtet bei einer Dachneigung von 20°. Da ich bereits 16m² Solarkollektoren für Warmwasser und Heizungsunterstützung montiert habe, überlege ich mir noch ca. 35 m² PV Anlage zu montieren. Hat einer Erfahrung in dem PLZ Bereich 46446? Lohnt es sich überhaupt schon bei 35m² oder ist der Ertrag zu vernachlässigen. Finanzierung zu 100% Fremdkapital.
    Welche Art der Kollektoren sind zu empfehlen? Welche Tips könnt ihr mir geben um keinen entscheidenen Fehler zu machen.


    Ich habe vor die Module selber zu installieren, habe ich bei meiner Solaranlage auch gemacht.
    Da ich die Sache möglichst schnell in Angriff nehmen möchte würde ich mich über jede kurzfristige Antwort freuen.



    Gruß Hinrich

  • Na, dann laß dir mal Materialangebote von Händlern und Firmen kommen, deren Qualität hier sicherlich mit Antworten geprüft werden. Rechne noch die Kosten eines zugelassenen Installateurs dazu, der dir das Anmeldeverfahren beim EVU und den eventuellen Anschluß und Zählerplatz montiert.

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Für Emmerich und einem -45°-Dach mit 20° DN ermittelt PVGIS einen Durchschnittsertrag von 823 kWh/kWp.
    Ausgehend von der Faustregel, dass der Anlagenpreis nicht mehr als das Zehnfache des Jahresertrags (823 kWh/kWp/a x 0,3303 € = 272 €/kW) solltest du einen Gesamtnettopreis (tutto completti!) von max. 2720 €/kWp erreichen.
    Da du den Generator selbst montieren wirst, ist das evtl. auch bei dieser kleinen Anlagengröße zu erzielen; bin leider nicht mehr ganz up-to-date was die Preise in der Größenördnung um 4-5 kW angeht.
    Einfach - wie schon im Vorbeitrag erwähnt - mal Angebote einholen und hier einstellen, wobei man da jetzt schon auf's Gaspedal muss: der Jahreswechsel mit einer erneuten 13%-igen Vergütungsdegression naht unausweichlich. Die Materialpreise werden in diesem Jahr nicht mehr nachgeben, haben sie - soweit ich das verfolgt habe - von der ersten zur zweiten Jahreshälfte 2010 aber auch nicht getan.