Frage zu Kondensator in 1- & 3-phasigem WR

  • Hallo,


    muss eine für euch bestimmt einfache Aufgabe lösen.
    Warum braucht ein 1-phasiger Wechselrichter einen größeren Kondensator als ein 3-phasiger?


    Vielleicht könnte da jemand 1-2 klärende Sätze beitragen.


    Viele Grüße
    ewigergert

  • Hallo ewigergert


    Bei einphasigen WRs muß mehr Energie zwischengespeichert werden als bei dreiphasigen .Du mußt dir das so vorstellen wie bei einer Welle mal bist du oben mal unten .Dazwischen wird Energiezwischengespeichert ,auch wenn der WR eine Prüfung des Netzes durch führt zb.Bei dreiphasigen wird nur eine Phase geprüft und die Energie über die Restlichen Phasen weiter abgegeben .Auch haben dreiphasige WR mehrere Wellen ,die zueinander auch noch verschoben sind und dadurch wird fast zu jeder Zeit Energie abgenommen ,also braucht man weniger Kondensatoren .


    Bin kein Elektriker ,also bitte nicht steinigen ,wenns nicht fachmännisch erklärt ist :oops::mrgreen:


    gruß Solarpower123

    10,9 kw mit 2 SMA 5000- 20 TL .
    19,35 kw mit 3 Sma5000-20 u 1 mal 3000-20 tl
    38,8 kw mit 2 SMA 9000-10 tl,1mal 6000-10 tl ,1 mal 5000-20 tl ,1 mal 4000-20 tl u 1 mal 2500
    Ausrichtung Ost-Süd -West,Neigung von 6°-22 - 45°
    A2peak ON P220-60

  • OK! Der wichtigste Punkt stimmt, es geht bei unsymetrischer Einspeisung immer um einen höheren Zischenspeicherbedarf für elektrische Energie (zeitlich gestreckt), der sich in den Kondensatoren abspielt. Ich finde als Laie hat Solarpower123 das mehr als ordentlich erklärt.
    Beim Vorstellen hilft oft auch das Zeitdiagramm der 3 Spannungsverläufe aller 3 Phasen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstromnetz weil man sich da leicht die kleinen Lücken in der Hüllkurve über alle drei Phasen ansehen kann und zudem erkennen wird, dass es keinen Zeitpunkt gibt, an dem kein Strom (0 Ampere) fließt, was isoliert für eine der drei Kurven (eine Phase) allein gesehen sonst schon vorkommt.

  • Wenn die Stringspannung größer ist als etwa 120 Volt bräuchte man für die Einspeisung überhaupt keinen Kondensator weil man immer eine Phase findet die den Strom aufnehmen kann. Geht besonders gut wenn man zwei Strings verwendet mit entgegengesetzter Polarität, damit die gerade negativen Phasen auch was abkriegen und die Sache nicht zu unsymmetrisch wird.


    In der Praxis will man aber auch noch den günstigsten Mpp-Punkt der Module treffen und deshalb sind Kondensatoren und/oder Spulen zur Zwischenspeicherung doch nützlich, sie müssen aber viel kleiner dimensioniert werden als bei einphasigen WR.

    Sonnige Grüße
    Kollektor

  • Hallo Kollektor,


    so um die 350V sollten es schon sein...


    "unsymetrisch" ist nicht wenn die neg. Halbwelle fehlt.


    Sorry Kollektor, bleib du mal bei den Finanzen... :wink: :wink: :wink:


    Gruß Verona


    PS


    Ist ein Punkt wo man beim nächsten Treffen mal aufnehmen könnte:


    "Wie funktioniert ein WR"

    7,995 kWp - 37 IBC 215TS - Solarmax + Mastervolt
    2,160 kWp - 12 Day4 180 - Solarmax
    2,250 kWp - 10 Sanyo HIP225 - Solarmax
    1,890 kWp - 06 Sunpower 315 - Mastervolt
    6,000 kWp - 24 Yingli 250 - 2 Steca
    12 kW ESS Peus-Testing
    http://www.solarlog-heckmann.de


  • Mir ging es nur ums Prinzip. Die DC-Spannung muss jederzeit über der AC-Spannung einer Phase liegen um einspeisen zu können.


    Natürlich weiß ich, dass übliche WR eine Elektronik besitzen die im Bereich 10 bis 40 kHz pulsmodulierte Pakete an die DC-AC- Brücke anlegen und dass man dadurch wesentlich höhere DC-Spannungen verarbeiten kann. Mit "unsymmetrisch" meinte ich nicht die Phasensymmetrie.


    Nebenbei habe ich kein Wirtschaftsfach studiert sondern Elektrotechnik und Informatik, WR gab es in den 70er-Jahren allerdings noch nicht weshalb ich hier auch keine weitergehenden Kenntnisse habe.

    Sonnige Grüße
    Kollektor