RWE akzeptiert keine monatlichen Rechung

  • Hallo,


    habe bereits viele Beiträge zu Abschlagszahlung und Rechungsstellung hier gefunden (und gelesen). Allerdings ging es dabei meist darum, dass der EVU keine Abschläge zahlen will. Bei mir es es genau anders herum: Ich würde gerne Rechnungen schreiben (damit z.B. bei Ausfall o.ä. nicht zuviele Abschläge gezahlt werden, außerdem ist ein Teil der Anlage verschattet), aber das RWE weigert sich darauf einzugehen und begründet das damit, dass laut EEG §5 möglichst ein gesamtwirtschaftlich optimierter Anschluss erfolgt, was eine Abschlagzahlung beinhaltet, da sonst für das RWE der Aufwand bei 12 Rechungen pro Jahr zu hoch wäre.


    Als Alternative bietet mir das RWE eine Lastgangzähler für 190€ pro Jahr an (was nicht wirklich eine Alternative ist).


    Hat jemand ein ähnliche Problem (und das vielleicht sogar gelöst)?


    Vielen Dank für die Hilfe,
    Joachim

  • So ganz verstehe ich das Problem nicht.
    Warum willst Du nicht das zuviele Geld vom EVU nehmen. Musst es ja nicht ausgeben, insofern sollte die Rückzahlung nach dem ersten jahr ja auch kein Problem sein....
    Anschließend wird die Rate eh angepasst.....



    Stefan

  • Zum einen ist noch nicht klar, wie viel das RWE zahlt, andererseits weil ich nur ungern Geld haben möchte, von dem ich nicht genau weiss, ob mir das wirklich gehört (ist vieleicht ein blöder Tick von mir, aber bei Geldsachen bin ich halt etwas pingelig)


    Und dann wäre da noch das Gefühl, dass es im Sommer halt was zum Urlaub gibt (jaja, ist bestimmt kein guter Grund aber trotzdem)


    Aber das wichtigste ist, dass ich einfach das haben möchte, was ich bzw. meine Anlage pro Monat produziert hat.


    Joachim

  • Ist doch ganz easy.
    Lass Dir die monatlichen Abschlagszahlungen, die das RWE meint Dir auszahlen zu müssen, überweisen und beobachte das aktuelle Verhältnis Einspeisung zu Auszahlung.
    Wenn Du dann im letzten Viertel des Einspeisejahres meinst, dass es bis zum Ende zu einer Überbezahlung kommt, ein kurzes, freundliches Anschreiben an Deinen RWE-Sachbearbeiter mit der Bitte die Abschlagszahlungen auf XXX,xx EUR zu senken, um eine Überbezahlung zu vermeiden und schon hast Du eine "Sorge" weniger.


    Geht ganz einfach und wird auch sofort bestätigt. Praxiserfahrung!
    Ist doch viel einfacher, wie sich jedes Mal mit der Rechnungsstellung und dem ganzen Kladderadatsch zu beschäftigen.


    Mit sonnigen Grüßen

    4,1 kWp Ost; 2,05 kWp Süd; 5,33 kWp West


  • Hallooo!


    Sorry, aber wenn man keine Problem hat, dann macht man sich welche! :roll:


    Wenn es hier ein Problem gibt, dann heißt das dem Fall aber nicht RWE! :roll:
    Du schreibst ja auch selbst "ist vieleicht ein blöder Tick von mir".
    Das würde ich *räusper* aus der Ferne genauso einstufen. :wink:


    Springe doch einfach einmal (nur einmal! :P ) über deinen Schatten, parke den 'vermeintlichen'(?) Überschuss auf einem Tagesgeldkonto und wenn es dann wirklich ein Überschuss war, hast du deinen Sommer-Sonne-Bonus, im anderen Fall (überbezahlt) könntest du dann das Geld wiedr problemlos zurückzahlen und die paar Euronen Tagesgeld-Zins als Bonus für dein 'Über-den-Schatten-springen' deinem Konto gutschreiben.
    Im Laufe der Jahre spielen sich Abschlagszahliung und tatsächliche Leistung eh ein und nicht zu vergessen bei dem Ganze: du ersparst dir die Rechnungsstellung und musst das Ganze nur kontrollierend beobachten.

  • Dem kann ich mich nur anschließen!
    Warum ein Problem machen wo keins ist?
    Viele wären froh, wenns so problemlos funktionieren würde!

  • Ja ist ok, werde dann wohl über meinen Schatten springen ...


    Trotzdem schade, da das Rechnungsverfahren z.B. bei der KEVAG absolut problemlos funktioniert.

  • Hallo,


    ich bin auch bei RWE. Die haben den Ertrag wahrscheinlich auch auf der Grundlage von PVGiS geschätzt. Ich bin seit 18.02. am Netz und habe Abschläge für den Gegenwert von rund 2.800 kWh bekommen und tatsächlich schon knapp 4.500 kWh auf dem Zähler. Das Verhältnis wird sich zwar mit den Abschlägen für Oktober und November sicherlich ändern, aber ich glaube kaum, dass ich was zurückzahlen muss.


    Da wird RWE schon aus Eigennutz konservativ rangehen.


    Die Abwicklung ist absolut problemlos.


    Außerdem kann ich eh nur den Rat geben, für die gesamte PV-Abwicklung ein separates Konto anzulegen. Schon alleine, wenn das FA mal Kontoauszüge sehen will, muss ich nicht alle privaten Transaktionen offen legen. Außerdem hast Du so prima im Blick, wie die Anlage ihren Preis reinspielt.

    24 x Sharp NU235 mit SMA SB5000-TL20 * Ausrichtung ~ 75 Grad * - PVGiS4-10% = 842 kWh/kWp
    www.sonnenertrag.eu