"Not"-Strom-versorgung

  • Hallo allerseits,
    bin vom "Haustechnikforum" hierher verwiesen worden; bin hier neu und bitte um Verständnis, wenn ich hier nicht an der
    passenden Stelle meine Frage anbringe oder ähnliche Beiträge sich bereits in der Forumshistorie befinden.


    Bei meinem Haus auf einer Adriainsel fällt immer mal wieder unerwartet ( bei Gewitter sowieso) der Strom aus. Mein Wafü Kamin hat keine therm.Ablaufsicherung (offenes System - was bedeutet, dass die im Kamin erzeugte Hitze über 2 Ladepumpen und WT in den Speicher geladen wird) - muß dann vorsichtshalber mein schönes Feuer zerstören ( und kann nicht alternativ die Zeit mit Klima-Heizg überbrücken! ) Wenn der Strom länger wegbleibt, muß ich demnach trotz meines schönen Kamins frieren!
    Ich spiele mit dem Gedanken, mir quasi ein eigenes Notstromnetz zu "basteln ", das - um aufwändige Relais usw. zu sparen, - permanent die 220 Volt-Versorgung bestimmt definierter Verbraucher übernimmt.
    Frage: spricht etwas dagegen,das "Notstrom-Netz"permanent über Wechselstrom - Ladegerät -Batterie -Wechsler-Verbraucher zu betreiben?
    Mein Bedarf wären 2 -3 Lade-/Hzgspumpen,ganz wenig für Telefon+Rooter und zumindest 1 FS ++ ( gewünscht gern noch etwas Notbeleuchtung - im günstigsten Fall noch ein Kühlschrank).
    Frage:
    Kann mir Jemand hier für die Kombination aus den genannten Verbrauchern den"richtigen" Wechslertyp empfehlen ?
    oder hat einen "besseren" Vorschlag für mein Problem?
    Wenn möglich - ist aber erst für späteren Zeitpunkt geplant - ließe sich dieses Netz auch über Photovoltaik autark betreiben ( die Einspeisung sollte demnach austauschbar sein?!)


    Besten Dank für zielführende Antworten.
    Sonnige Grüsse aus Dalmatien
    Jochen

  • Hallo,


    na das ist ja mal eine Freude, einen HTD-User zu begrüßen und mal wieder was über TAS und Feuer zu lesen.
    :wink:


    Zu Deiner Frage:
    Evtl. hilft Dir dieser Link weiter http://www.sma.de/de/produkte/backup-systeme.html



    Gruß von einem anderen HTD'ler



    Ingo

    14x220 25° Süd, 72x220 26° SW/17000TL-10; 13x235 35° SW/3000TL-20; 19x235 30° SO/4000TL-20
    Holzvergaser HDG Euro 40kw, 4.000ltr Puffer
    6m² Solarthermie, 2x300ltr. mit Blomberg LW-Pumpe
    100m³ Regenwasserzisterne
    PV-Anlage

  • Hallo


    Viele Inselwechselrichter verfügen über ein integriertes Ladeteil und eine UPS (Uninterrupted power) funktion


    wie zb ein " Victron Multi Plus "


    Wenn der Kühlschrank mit laufen soll wirst Du das System ein wenig grösser auslegen müssen , wegen dessen Anlaufstroms (min 1000 Watt Wechselrichter)


    kl. Photovoltaik und dazu einen Laderegler wäre von Anfang an wünschenswert um die Batterie halt mit der Sonne geleden zu halten , und nicht mit dem öffentl. Netz


    Gruss Lars

  • Wahrscheinlich funktioniert seine Wasserversorgung auch mit Strom...

    14x220 25° Süd, 72x220 26° SW/17000TL-10; 13x235 35° SW/3000TL-20; 19x235 30° SO/4000TL-20
    Holzvergaser HDG Euro 40kw, 4.000ltr Puffer
    6m² Solarthermie, 2x300ltr. mit Blomberg LW-Pumpe
    100m³ Regenwasserzisterne
    PV-Anlage

  • Hallo,


    eventuell kannst du ganz auf einen Wechselrichter verzichten und das Ganze mit 12V oder 24V Gleichstrom aufbauen, nur beim Kühlschrank wirds dann nicht einfach.
    Es gibt übrigens gute Gleichstrompumpen für deine Heizung von Laing oder auch sehr ernergieeffiziente AC- Pumpen von Grundfos (Alpha2) oder Wilo (Stratos Pico) die erheblich den Energiebdarf reduzieren.
    Ansonsten kann ich dir auch einen Studer-Wechselrichter mit automatischer Umschaltung bei Netzausfall und eingebautem Batterie-Ladegerät empfehlen. Zum Beispiel die HP-Compact Serie. Habe selber einen zuhause mit diversen OPz und Traktionsbatterien als Puffer.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • jodl : geht leider gar nicht und schon nicht "günstig" ( sog."offenes System" ist als Sicherheit zwingend herstellerseits vorgeschrieben) - außerdem löst eine ThAblSich ja nur das Problem, dass der Kessel nicht explodieren kann - die erzeugte Wärme kann aber nur über Pumpen ab-und umgeführt werden; zu deutsch : sitze vor meinem Heizkamin, der geht aus, mein " A." wird mir kalt, wenns länger andauert, kühlt das Haus aus und ich kann nicht mir anderweitig helfen.Dafür wird mein Insulin im Kühlschrank langsam warm + mein Internet, das mich noch etwas aufheitern könnte, geht ja auch nicht mehr.
    !


    Werd also den anderen Hinweisen, für die ich mich freundlichst bedanke, nachgehen und mir eine " kleine" Insellösung anschaffen, die zumindest die genannten Verbraucher ein paar Stunden versorgt - suche etwas zuverlässiges, das auch bezahlbar ist..
    Danke allen!
    PS: an Klaus, Jemand, der ein funktionierendes Systtem zuhause hat, ist mir als Ratgeber allemal der Liebste - allerdings
    mit "OPz ++ " kann ich derzeit ( noch) nichts anfangen
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    Re: "Not"-Strom-versorgung


    Neuer Beitragvon schwani » 28.09.2010, 09:19
    Hallo,


    na das ist ja mal eine Freude, einen HTD-User zu begrüßen und mal wieder was über TAS und Feuer zu lesen.
    :wink:


    Zu Deiner Frage:
    Evtl. hilft Dir dieser Link weiter http://www.sma.de/de/produkte/backup-systeme.html




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    Re: "Not"-Strom-versorgung


    Neuer Beitragvon schwani » 28.09.2010, 09:19
    Hallo,


    na das ist ja mal eine Freude, einen HTD-User zu begrüßen und mal wieder was über TAS und Feuer zu lesen.
    :wink:


    Zu Deiner Frage:
    Evtl. hilft Dir dieser Link weiter http://www.sma.de/de/produkte/backup-systeme.html

  • Hallo,


    die Studer sind gut, aber nicht gerade die preiswertesten. OPZ sind orstfeste Bleibatterien, auch nicht gerade günstig aber mit sehr hoher Lebesdauer und bekommt man in sehr gutem Zustand gebraucht zu kaufen. Aus USV-Anlagen wo sie aus Sicherheitsgründen nach einigen jahren ausgetauscht werden, obwohl ihre Lebensdauer noch lange nicht erreicht ist.
    Wie geschreiben, man kann dein Anliegen entweder auf eine besonders günstige oder auf eine teurere und nachhaltigere Art lösen. Entschiedend ist welches Budget vorgesehen ist.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Hallo, preiswert und gut...
    Das sind meist 2Paar Schuhe, aber evtl. solltest du dir überlegen ein kleines Notstromaggregat mit Batteriestarter zuzulegen, das ganze kann man dann mittels USV so verschalten das du mehr oder weniger fast nichts vom Stromausfall mitbekommst...ausser der Tank vom NSA ist leer;(
    Das Notstromaggregat kann dann deine ganzen Kleinverbraucher (Laptop, Router, Kühlschrank ein wenig Licht) versorgen, sollte nicht das Problem sein.
    Wenn du wirklich empfindliche Medikamente benötigst solltest du dir überlegen evtl. einen Absorberkühlschrank aus dem Campingbereich anzuschaffen und den mit Gas(Propan/Butan) aus der 5 oder 11kg Flasche betreiben...dann kannst du dir die Hochleistungswechselrichter sparen...


    Gruß
    Jörg

  • zunächst bedanke ich mich für die Antworten.
    @ Jörg: die Umsetzung Deines Vorschlags wär mir in meiner Situation ( Stromausfall -bislang - nur über einige Stunden ) zu aufwändig und auch nicht nötig ( das Insulin verträgt schon mal auch mehrere Stunden eine gemäßigte bis Zimmertemperatur).Mein Hauptproblem ist der WafühHeizkamin, dens entweder verreißt( entsprechende Beispiele zerstörter Wohnungen gibts) - oder ich muß selbst das Feuer zerstören, weil keine Wärme aus dem Ofen mehr abgenommen wird.
    Mein Primärbedürfnis ist folglich, Strom für den Betrieb von 3 Heizungspumpen (Wylo/Danfoss)mit insgesamt rd.300 W sicherzustellen.
    Zusätzlich - reines Komfortbedürfnis - Telefon + Rooter (??W) +etwas Notbeleuchtung
    weiter (nice to have) FS + Reciever (18 W) und - womöglich -1 Kühlschrank
    Dieser Bedarf müßte doch mit einer simplen Anlage zu realisieren sein, wobei die bish.gegebenen Hinweise schon sehr zielführend waren.
    Sollte der Stromausfall länger als die (angenommene )Batteriekapazität für Ausgleich sorgt, andauern, werd ich wohl -v.a. dann auch im Hinblick auf meinen Gefrierschrank - mein kleines (1000 W) Honda-Aggregat anschmeißen müssen.
    Gas in Flaschen ist hier die übliche Kochenergie und deshalb vorhanden - bin als früherer Camper auch mit Absorber-Kühlschränken vertraut - aber mittlerweile grauts mir bei dem Gedanken, auch noch die Funktion +den Gasstand des Kühlschranks kontrollieren zu müssen.
    An alle, die im Regen sitzen ( und natürlich an meine Tipgeber).
    "sonnige " Grüße aus Dalmatien!
    Jochen