Kabelquerschnitt - Module zum Wechselrichter

  • Hallo,


    bei mir wurde kürzlich eine PV Anlage installiert.
    Dabei handelt es sich um 79 Module Sunpower Serengeti 228. Die Module wurden zu je 20/20/20/19 zusammengefasst. Der längste String hat ca. 34 m.
    Die Kabelquerschnitte der 4 Strings sind je 4 mm² bis zum WR (SMA Tripower 17000TL).
    Meine Frage ist ob die Querschnitte für diese Länge noch gut dimensioniert sind.
    Danke schon mal im voraus für eure Hilfe.


    Viele Grüße,
    Joergensen

  • Hallo,

    Zitat

    Meine Frage ist ob die Querschnitte für diese Länge noch gut dimensioniert sind.


    Ja, geht schon, 4mm² bei 35m macht etwa 0,5% Verlust.


    Die Serengeti sind übrigens ganz einfache Poly, nicht zu verwechseln mit den Hochleistungsmodulen von SunPower.


    Gruß
    Manfred

  • Hallo Manfred,


    danke für deine schnelle Antwort.
    Wie hoch wäre der Verlust denn bei 6 mm² gewesen? Gibt es da eine einfache Formel zur Berechnung?
    Hatte noch gefragt ob nicht 6 mm² besser gewesen wären worauf der Installateur meinte es gebe da keinen Unterschied.


    Gruß,
    Joergensen

  • SMA schreibt aber glaube ich 6mm² als Kabelquerschnitt vor.
    Schau mal ins Datenblatt, bei meinem 5000er steht es so.


    MFG
    Joehannes

    42 IBC Solarwatt 230 Watt
    28 Sunowe 185 Watt
    32 Sunowe 180 Watt
    21 Yingli Panda 260
    15 Yingli Panda 260


    1 IBC Servemaster 10000 TL
    1 SMA 5000 TL
    1 SMA 4000 TL
    1 SMA 5000 TL
    1 SMA 4000 TL 21


    29,96 kWp

  • Zitat von Joehannes

    SMA schreibt aber glaube ich 6mm² als Kabelquerschnitt vor.
    Schau mal ins Datenblatt, bei meinem 5000er steht es so.


    Es ist die DC-Verkabelung gemeint. Das was Du meist ist das Kabel vom Wechselrichter zum Zählerschrank.


    Joergensen : als Faustregel gilt: der Verlust auf dem Kabel sollte unter 1% bleiben. Also bist Du mit 0,5% bei 4mm² sehr gut bedient. Wobei dieser Verlsut nur bei maximalem Stromfluss ist und bei Teillast (ca. 90% des Betriebszeit) etwas geringer ausfällt. Ein Umstieg auf 6mm² rechnet sich wahrscheinlich wirtschaftlich nicht.


    Gruß baertam

    Sunpower 315Wp
    Mastervolt XS-Serie
    Solarlog 500

  • Hallo,

    Zitat

    Gibt es da eine einfache Formel zur Berechnung


    Ja, gibt es.
    Es gibt aber auch Tabellen oder als Hilfe das konfig. Tool von SMA


    Die Formel wäre Spezifischer Widerstand in (Ohm mm² / m) x Länge durch Querschnitt.
    Spezifischer Widerstand von Kupfer ist ca. 0,018 Ohm mm² / m
    Dann hast du den Widerstand des Kabels, Rest ist dann Ohmsches Gesetz U=R x I -> P=U x I


    Bei 6mm² wärst du bei etwa 0,3% , also kein großer Unterschied.
    Durch deine hohe Stringspannung ist es nicht sehr kritisch, da der Strom dadurch recht gering ist.


    Gruß
    Manfred

  • Zitat von baertam


    Es ist die DC-Verkabelung gemeint. Das was Du meist ist das Kabel vom Wechselrichter zum Zählerschrank.


    Joergensen : als Faustregel gilt: der Verlust auf dem Kabel sollte unter 1% bleiben. Also bist Du mit 0,5% bei 4mm² sehr gut bedient. Wobei dieser Verlsut nur bei maximalem Stromfluss ist und bei Teillast (ca. 90% des Betriebszeit) etwas geringer ausfällt. Ein Umstieg auf 6mm² rechnet sich wahrscheinlich wirtschaftlich nicht.


    Gruß baertam


    Es ist keine Faustregel, sondern eine Vorschrift !
    Der Spannungsfall vom Generator zum Einspeisepunkt ( Messung ) soll 1% nicht übersteigen....( AC und DC ! )

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019