Module kühlen

  • Hallo auch,
    ich finde es toll.dass das Thema 'Modulkühlung ' hier angesprochen wird.
    Auch ich habe mir Gedanken gemacht und aufgrund der bei uns vorhandenen
    Möglichkeiten plane ich folgendes Projekt:
    -mit kühlem Wasser (ca. 10 ° Celsius)aus dem Erdtank der Regenwasseranlage
    lasse ich Wasser über die Module laufen.
    -das Wasser läuft dann über die Dachrinne wieder in die Zisterne (Fassungsvermögen ca. 5000 L).
    -Steuerung erfolgt über eine Solarsteuerung für thermische Anlagen
    Vorversuche verliefen ermutigend,die Steigerung liegt bei 10 -15 % und die Kühlung 'hält auch
    eine Weile',sodass die Pumpe nicht im Dauerlauf ist.
    Aber ich hätte eine Frage:
    besteht für die Module die Gefahr eines von den Pflanzen her bekannten 'Brennglaseffektes',wenn ich bei voller Sonne
    Wasser über die Anlage laufen lasse und dann Tropfen zurückbleiben,wenn die Pumpe abschaltet ?
    Meine Dachneigung ist ca.42°,ausserdem müsste man die Module vertikal zusammenschieben,damit eine glatte Fläche entsteht.
    Danke im voraus falls jemand etwas weiss

  • Zitat von krascher

    Hallo auch,
    besteht für die Module die Gefahr eines von den Pflanzen her bekannten 'Brennglaseffektes',wenn ich bei voller Sonne
    Wasser über die Anlage laufen lasse und dann Tropfen zurückbleiben,wenn die Pumpe abschaltet ?


    Hi krascher,
    meiner Meinung nach wird der Brennglaseffekt nicht das große Problem sein. Ich würde eher befürchten, dass die großen Temperaturunterschiede bei voller Sonne und 10° kaltem Wasser zu Spannungen im Modulsystem - insbesondere der Scheiben - führen werden. Wegen dieser Temperaturausdehnung der Materialien würde ich auch davon abraten, die Module fest zusammenzuschieben.
    Ein weiterer Punkt ist das Wasser. Regenwasser ist zwar weich (kein Kalk), enthält aber hat eine Menge gelöster Stoffe. Die werden sich m.E. mit der Zeit auf der Moduloberfläche durch die Trockenvorgänge zwischendurch ansammeln und die Oberfläche verschmutzen. Ich sprech' hier nicht von Schwebstoffen im Wasser, die man ausfiltern kann, sondern von gelöstem Mineralien und Bio-Stoffen.


    Alles in Allem würde ich persönlich die Idee, so gut sie auch klingt, begraben. Ich bin aber gespannt, was andere dazu sagen.

    Grüße vom Indemann
    ____________________________________________
    40 x Sharp NU-E235 mono - 9,4kWp / in Betrieb seit 26.11.09
    2 x Solarmax 4200S


    50°50'29,19''N ; 6°21'54,60''E


    http://home.solarlog-web.de/7833.html

  • Solarzellen Wasser Kühlen
    Die Temperatur Problem bei Solarzellen ist , dass mit zunehmender Temperatur der Solarzellen der Wirkungsgrad wieder verringert wird. Wird die Zelle / das
    Modul durch Wind und dementsprechend eine gute Belüftung (auch von der Montageart abhängig) gekühlt, kann man diese Verluste verringern.
    Ohne Lüftung sind die Verluste ca. 5% höher als mit einer Belüftung. Bei hohen Tempraturen kann man ca. 0,5% Leistungsminderung pro Grad Celsius angeben. Erhöht sich die Temperatur eines Solarmoduls von den (laut Testbedingungen) vorgesehenen 25°C z.B. auf 55°C, sinkt die Modulleistung um ca. 15%.



    Die Lösung ist dass der Wirkungsgrad mit der Kühlung der Solarzelle verbesser wird pro 10 ° Celsius schon um 7.6 % der Wirkleistung die Heruntergekühlt wird.



    Solarzellen mit Wasser kühlen, wie die Solarzelle effizienter wird. Solarzellen können natürlich ganz einfach mit Wasser gekühlt werden. Diese Wasser kühlung steigert den Wirkungsgrad der Solarzelle um 25 %. Um ein Panel mit einer Fläche von 2 m2 zu kühlen benötigt man im Idealfall eine Wassermenge von einem Liter.


    Das Vorgehen ist verblüffend einfach, und es bietet viele Vorteile.


    1. Der Wärmekoefizient der Solarzelle wird negativ. Es bedeutet wenn die Solarzelle mit Wasser gekühlt wird erhöht sich der Stromfluss und die Spannung wie auch die Wirkleistung der Solarzelle. Die Solarzelle kann mit 5° C Kühlem Brunnenwasser gut gekühlt werden. Dadurch wird der Wikrungsgrad um 30 % Gesteigert, Der Druck des Brunnenwassers ist genug um das Rohr einer Solarzelle zu speisen.



    2. Vorteil wenn die Solarzelle mit Wasser gekühlt wird: Die Solarzelle altert viel Weniger. Die Silberkontakte auf dem Siliziumwaver wird durch die Hitze porös. Sieh Foto.



    3. Vorteil das Solarpannel mit Wasser zu kühlen: Das Wasser wird auf eine Durchschnittemperatur von 60° Celsius erwarmt. Das Wasser hat eine sehr hohe Hitze und kann nun für das Warmwasser benutzt werden. Das 60 ° Celsius warme Wasser kann auch für die Heitzung der Wohnung oder für einen Wärmetausscher verwendet werden.



    4. Vorteil Im Winter wenn Die Solarzelle mit Schnee bedeckt ist kann man Warmes Wasser durch die Rohre lassen. Dadurch wird die Schneefläche sehr schnell abgeschmolzen. Der Vorteil bietet vorallem einen Grund, Die Schneflaäche kann bei Kaltem WEtter extrem abrutschen und der SChnee der vom Dach herunterfällt verursacht auf Fahrzeuge und Personen schäden. Die Solarzelle im Winter mit warmwasser durch die Rohre zu erhitzen ist gut weill die Fläche wiederum für weiteren Gebrauch genutzt werden Kann.

    Um die Wasserkühlung von Solarzellen vorzunhemen ist es am simpelsten und am einfachsten gebrauchte Heitzungsrohre oder Kupferrohre zu nehmen. Man kann auch einen Garten schlauch nehmen.
    Um Den Schlauch hinten an der Solarzelle zu befestigen könne Sie Die Rückseite der Solarzelle mit einem Tuch reinigen. Das Kupferrohr wird nun hinten eingepasst. Mit einem Gartenschlauch oder einem Wasserschlauch kann natrülich auch die Solarzelle Gekühlt werden um die Effizienz zu Steigern.
    Anschliessend wird das Kupferrohr , es können auch Bodenheitzungsrohre sein, wie eine Schlange gewindet.
    Nun Nimmt man einen Isolierschaumstoff oder einen Silikonkleber. Der Isolierschaumstoff reicht sehr weit und ist günstig.
    Nun wird das Rohr eingepasst und an die Rückseite des Solarpanels geklept.


    Nun wird bei Sonnenschein das Wasser durch das Rohr gelassen um das Solarpanel zu kühlen und die Effizienz zu steigern. Das Wasser ist extrem warm der erste test ergibt 43 °Celsius warmes Wasser das hinten aus den Schläuchen wieder rückströmt.


    Mein Direktlink http://solarzellenkühlen.blogspot.ch/

  • Hallo zusammen,
    ich bin zwar nicht so drin in dem Thema, aber es gibt doch auch die Kombi-Module, die PV und Thermie miteinander vereinen. Taugt das nix bzw. ist das nicht die Lösung?


    Die Module werden gekühlt und die Wärme wird im Pufferspeicher in "Warmwasser" umgewandelt.


    VG, Harry

    Bilder

    19,38 KW/p IBC Yingli, S-84°(Ost) und S+96°(West), DN18° ab 02/13
    3,43 KW/p IBC Yingli, S-84° (Ost), DN20° ab 06/13
    PowerDog M / 1000er Jäger

  • Zitat von HarryKF

    Die Module werden gekühlt und die Wärme wird im Pufferspeicher in "Warmwasser" umgewandelt.


    prima Idee
    wie groß ist denn der Pufferspeicher, und was machst du im Sommer mit dem ganzen "Warmwasser"?

  • Hi,


    Zitat von sergirafael

    Die Solarzelle kann mit 5° C Kühlem Brunnenwasser gut gekühlt werden. Dadurch wird der Wikrungsgrad um 30 % Gesteigert


    3. Vorteil das Solarpannel mit Wasser zu kühlen: Das Wasser wird auf eine Durchschnittemperatur von 60° Celsius erwarmt. Das Wasser hat eine sehr hohe Hitze und kann nun für das Warmwasser benutzt werden.


    völliger Blödsinn.


    Entweder kann man den Wirkungsgrad beachtlich steigern (sogar bis zu den von Dir genannten 30%) oder man hat 60° warmes Wasser, beides zusammen geht nicht.


    Warum? Ganz einfach:
    Wenn das Wasser mit 60°C vom Modul kommt, muss das Modul zwangsläufig noch heißer sein.
    Dann hat`s aber keine Wirkungsgradsteigerung.


    Wenn man eine Wirkungsgradsteigerung hat von 20% (ein etwas realistischerer Wert), darf das Modul nicht wärmer sein wie 20°C. Dann kann aber kein Wasser mit 60°C vom Dach kommen.


    An dieser Fehleinschätzung sind bisher alle Projekte gescheitert, die das so gedacht haben.


    Module kühlen zur Leistungssteigerung funktioniert nur dann, wenn die Module auch wirklich kalt sind und kalt bleiben.
    Dann kommt zwar viel Wärmeenergie vom Dach, aber auf sehr niedrigem Temperaturniveau, eben ein paar Grad C weniger, als die Temperatur des Moduls.


    Die einzige Chance, diese Wärme zu nutzen ist die, mit Hilfe einer Grundwasserwärmepumpe diese Wärme auf ein brauchbares Niveau zu heben, alles andere ist sinnlos.


    Und so ein primitives Gebastel mit Plastikrohren und Hartschaum auf der Modulrückseite sollte man gleich wieder vergessen. Es gibt wenige Firmen, die solche Hybridmodule professionell fertigen, unter anderem die Schweizer Firma 3S:
    http://www.3s-pv.ch/systeme/hybrid/

  • Zitat von jodl

    prima Idee
    wie groß ist denn der Pufferspeicher, und was machst du im Sommer mit dem ganzen "Warmwasser"?


    :D Swimmingpool schön warm halten! :lol:

    19,38 KW/p IBC Yingli, S-84°(Ost) und S+96°(West), DN18° ab 02/13
    3,43 KW/p IBC Yingli, S-84° (Ost), DN20° ab 06/13
    PowerDog M / 1000er Jäger