Erfahrungen mit der neuen Mittelspannungsrichtlinie

  • Hallo,


    Ich beschäftige mich gerade mit einem Dach, das Potential größer 100kWp hat.
    Nach der neuen Mittelspannung-RiLi besteht ab dem 01.07. für die gesamte Anlage Zertifizierungspflicht, so weit ich das verstehe.
    Leider finde ich nirgendwo im Netz, wie diese Zertifizierung von statten geht, und mit welchem Aufwand und Kosten diese zusätzlich verbunden ist.
    Ich hoffe, dass ich hier jemanden finde, der ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann. Oder wird sie noch gar nicht umgesetzt?


    Außerdem ist das Dach auf dem platten Land, nächste Trafostation zur Einspeisung unklar, jedoch verläuft ein Mittelspannungs-Erdkabel laut Eigentümer unter dem Grundstück durch.
    Gibt es Unterschiede bei der Anbindung einer Trafostation an das Mitelspannungsnetz zwischen einem Erdkabel und einer Freileitung?


    Gruß


    casio

  • Wenn ich das richtig verstehe, kaufst Du den Trafo vermutlich zu... frag doch mal die Firma, die den für Dich aufbaut, die müssten es ja wissen. Mit den Zertifikaten ist ein Haufen Papier gemeint, den Du von den Herstellern der Komponenten bekommst. Auch die werden wissen, was sie Dir schicken müssen. Und letztendlich muss der Netzbetreiber die Anlage akzeptieren, also muss der auch Auskunft geben können, was er denn genau für Unterlagen von Dir haben will.


    Also einfach mal ein bischen rumtelefonieren. Die ganze Geschichte ist kein Hexenwerk.

  • ja klar, schöne Beispiele.
    ich dachte aber eher an die Vorgehensweise, eine Trafostation nachträglich an ein Erdkabel anzubinden. Ich nehme an, dass das Erdkabel sowieso spannungsfrei gemacht werden muss, um die Isolation zu knacken.
    Ist wohl eher eine technische Frage, die der VNB zu lösen hat.