Kostal Piko 5.5

  • Hallo wieder mal in die Runde...


    Ich habe somit meine Bestätigung für meine Anlage bekommen.


    ein Kostel Piko 5.5 wegen der 3 Phasen einspeisung.
    22 BP- 3230n Module ergeben 5 kWp


    so jetzt zu meiner Frage.
    wenn ich mit dem Piko tool die Strings berechne bekomm ich immer ein Problem
    Eingang A: 11 Module 400 Volt Leerlaufspannung, MPP Spannung 321V (Umpp < 360V) :shock:
    Eingang B: 11 Module 400 Volt Leerlaufspannung, MPP Spannung 321V (Umpp < 360V) :shock:


    was bedeutet das jetzt, ebenfalls ist der Wirkungsgrad auf 93,8 % gesunken.


    wenn ich jetzt alle 22 Moudule auf Eingan A hänge...
    habe ich nur einen string, aber einen Wirkungsgrad von 95,2 %
    und die Spannung passt auch.


    wie soll ich das jetzt verkabeln =?!


    danke für eure _Hilfe_ :danke:

  • Zitat von mhernach

    Ich habe somit meine Bestätigung für meine Anlage bekommen.
    ein Kostel Piko 5.5 wegen der 3 Phasen einspeisung.
    22 BP- 3230n Module ergeben 5 kWp


    Was bringt DIR die dreiphasige Einspeisung (außer lausiger Erträge)? Antwort: NICHTS, so Du nicht auf einem Einsiedlerhof wohnst...
    Und wo wohnst Du, dass man einen WR unnötigerweise 15% Überdimensioniert?!?


    Tja, Abhilfe schafft da nur ein vernünftiger Wechselrichter, wenn Du zwei Strings bilden willst dann an einem PowerOne Aurora PVI 4.2...
    Am Kostal nur ein String... Die Unterschreitung der Umpp-Spannung bedeutet, dass der WR dann an diesem Eingang nicht mehr die Nennleistung abnehmen kann und Du somit Ertragseinbußen hast - wohl noch deutlich mehr als eh schon durch den unterirdischen Wirkungsgrad in diesem Eingangsspannungsbereich...


    Ciao


    Retrerni

  • hi,
    auch wenn Retrerni da anderst denkt ,aber ich befürworte die 3phasige Einspeisung. Es mag ja so toll sein 1-phasig einzuspeisen .. aber dem VNB-Netz tut es überhaupt nicht gut. Da die 1phasigen WR pauschal die Netzspannung anheben, wenn sie ihre Leistung nicht im Netz los werden. Wir haben heute gerade das Thema in der E-Innung München besprochen. Ich denke sogar, das über kurz oder lang die 1phasigen WR an Boden verlieren. 3-phasig hat aus VNB-Betrachtung klare Vorteile.
    Siehe Phasenverschiebung im TNC-Netz/ Sternpunktverschiebung / Oberwellenrauschen .. usw.
    Gruß
    Solux

    44x Sunlink PV Ltd. 230Wpoly an Kostal Piko 10.1 - 10,1kWp - Westdach - seit 26.07 am Netz
    3x Canadian Solar 195W + 7x JT Solar 190WMono an MasterVolt XS2000

  • 22 gehen nach meiner Meinung ganz knapp nicht....obwohl es wohl nie über 900V sein werden....bei einem Schaden könnte es aber Probleme geben (von wegen falsch dimensioniert oder so...)


    im Sommer 1x22 im Winter 2x 11 :-) .... das hilft dir aber auch nicht weiter.... mir wäre es als Installateur zu heiss, als Kunde würde ich es riskieren...

  • Moin,


    Michi :
    Auf jeden Fall 1 String. Der Piko 5.5 kann bis max. 950V DC ab, also im grünen Bereich. Ohne Zweifel dürfte die Generatorleistung etwas höher sein (bis max. 5800W), geht aber nun mal mit den gewählten Modulen in Deiner Konfig nicht. Zwei Strings wären absolut kontraproduktiv, weil die Mindest-U-mpp von 360V nie erreicht wird.


    Was (wahrscheinlich) passieren könnte: dass die U-mpp bei höherer Zell-Temperatur unter die mindestens nötigen 660V im Eintracker-Betrieb absackt und so in den "erweiterten mpp-Spannungsbereich" kommt. Dann besteht die Möglichkeit, dass er bis auf 70% abregelt, wenn's ihm zu warm werden sollte.


    Was die Anzahl der Einspeisephasen angeht: Die Pikos speisen nun mal grundsätzlich dreiphasig ein (zweiphasig geht nicht), abgesehen von der Situation, wo die DC-Leistung < 10% Nennleistung. Da geht er dann auf eine Phase.

    Sonnige Grüße von 100% Solar (Michael)