Interessante Speichertechnologie

  • ... Ja schon eine interessante Idee , wäre aber schön man hätte mal ein kl. Modell in Realität , anstatt gleich mit 500 Meter Durchmesser grossen Granit brocken aus dem Boden gesägt :roll: anzufangen als Idee


    Ähnlich Gedanken hatte ich auch oft ( leider verkümmert der Daniel Düsentrieb -trieb )


    Wenn ich mir vorstelle , wieviele Autos jeden Tag über diese "Verkehrsberuihgenden Rampen " donnern und diese mit Luft gefüllt oder Wasser wären und beim Aufprall des Reifens ein Ventil in der Rampe öffnet ,um in einen Druckspeicher Énergie abzuführen .


    Wenn ich mir überlege wieviel Wasser jeden Tag ins Meer fliest von den Flüssen aus den Bergen und es seit ca 230 Jahren
    Pumpen gibt welche ohne Strom Pumpen http://en.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_ram#History


    .... Muss ins Bett und werde reinspringen in die Wasser-matratze = Druckwelle :mrgreen:



    Aber schon eine gute Idee


    Nacht Lars

  • Die Idee muss es schon zig-mal gegeben haben. Leider sind die Energiedichten sehr gering. Ich hatte das mal für den Turm einer Windkraftanlage durchgerechnet, das Ergebnis war, dass man im niedrigen einstelligen Sekundenbereich Energie aus der WKA speichern kann. Da lohnt der Aufwand nicht. Heindls Hubspeicher habe ich kurz darauf - vor zwei Jahren - auf einer Konferenz als Poster gesehen, damals noch sah das Konzept eine Installation in einer ausgedienten Industriehalle vor. Nette Idee, aber g ist einfach zu klein.

  • Vielleicht sollte man lieber ein paar kleinere Anlagen bauen. Wir wollen doch gerade weg von den großen zentralen Kraftwerken. Immerhin müssten im Notfall die 2 Kraftwerke die Stromversorgung von ganz Deutschland übernehmen. Hoffentlich gibt's da nicht in einem eine Störung, z.B. verklemmen des Kolbens.


    Wie soll eigentlich der Kolben gegen die Wand abgedichtet werden? Da er ja schwerer ist als Wasser, würde das seitlich rausdrücken wollen. Überhaupt stellt sich die Frage, ob das umgebende Gestein den Druck aushält bzw. gibt es überhaupt Pumpen, die das Wasser unter den Kolben drücken könnten? Die Grundidee ist nicht schlecht, aber ich stelle mir vor, wie so ein Granitblock 500m aus der Umgebung rausragt... Die größten Häuser der Welt sind 500m hoch... Hoffentlich fällt dann nichts von der Natur auf dem Block nach unten (Bäume, Tiere...) Da schimpfen die Leute schon über Windräder, Strommasten, Schornsteine etc. die ein paar Meter über dem Boden sind... Ich glaube nicht, das es 1km/500m störungsfreies Granit gibt.


    Solder

  • schon eine im wahrsten Sinne des Wortes "gigantische" Idee. Mir fehlt nur jedes Vorstellungsvermögen, welche Energie die Pumpen verbrauchen um den benötigten Druck zum Anheben dieses Granitblocks zu erzeugen. Wenn schon der Druckverlust an den Dichtungen mehrere Kubikmeter pro Sekunde beträgt, wieviel höher muss dann der Druck sein, damit sich der Fels hebt und auf Niveau gehalten wird.... ? Die Pumpen werden ja wohl an der unteren Sohle installiert sein. Damit müsste dann zusätzlich zum Fels das hinzuströmende Gewicht des Wassers durch die Pumpen bewältigt werden. Damit dürften sich die günstigen Herstellungskosten pro kWh durch den benötigten Energieeinsatz relativieren...

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    www.sonnenertrag.eu

  • Da Granit die 2,5 fache Dichte wie Wasser hat, ist auch die Speichermenge pro m³ nur die 2,5fache. wenn ich nun in Norwegen einen Speichersee auf dem Berg in 1000m Höhe baue und das Meer als "Gegenseite" am Fjord nutze, habe ich durch die größere Höhe die gleiche Speicherdichte zu viel besseren Preisen. Außerdem sehe ich bei der "Kolbendichtung" der vorgeschlagenen Lösung große Probleme.Auch die Dichtheit des Gesteins dürfte Probleme bringen.

  • Für Pumpen ist das kein Problem, denn sie müssen den Druck nur im Verhältnis zum Querschnitt ihrer Anschlussleitung liefern.
    Dann braucht es schon einige Schraubenpumpen, um messbar den Klotz anzuheben. *Auch in Reihenschaltung möglich
    Selbst die Abdichten zur Wand wäre lösbar. Nur, wie will man so eben und grade auf 1.000 m schneiden?
    Die Kräfte, die auf die Sägeschnur wirken, sind unvorstellbar, auch wenn da nur ein minimaler Vortrieb stattfindet.


    Soll doch Siemens zwei Leitungen HGÜ mit der Leistung wie in China nach Norwegen bauen, der Unterhalt kostet fast nix und die Verluste halten sich auch in Grenzen. Dann brauchen wir ab 2025 kein KKW, kein Kohlekraftwerk mehr. Und sind bei fast 100% EE, den Rest machen die sehr sinnvollen KWK's zumal in der kalten Jahreszeit, der Strombedarf höher ist und PV nicht ganz so pralle dasteht.


    Würde mich sofort privat beteiligen, an einem solchen Projekt. Klar, müssen wir dann auch ein kleines Netz an HGÜ's auf dem Land bauen, das kann man aber auf den bisherigen Trassen der 400 KV Leitungen machen. Mehr Leitungen benötigen wir ja nicht.


    Lassen wir das alles zusammen ruhig 40 Mrd. kosten. Ist doch fast nix, zumal wir die Leitungen selbst bauen können. Norwegen, kann uns indiziert dank Wasserkraft die längsten Lieferverträge machen! *50 Jahre.
    Also auch sehr sinnvoll, für eine strategische langfristige und sichere Energieversorgung.


    Aber natürlich, muss es immer tolle Ideen der Physiker geben, von 100, ist eine dabei die gut und umsetzbar ist, aber die haut auch richtig gut rein.
    *Leider bin ich selbst 100% unkreativ, aber sich mit solch klugen Leuten zu unterhalten, gibt immer neue Überlegungen, den Rechenschieber zu zücken.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010