Komisch: Toleranz Zaehler - WR

  • Moin,


    ich habe hier einen komischen Effekt bei meiner Zählerablesung.


    Ich checke jeden Tag den Zähler, trotz der Überwachung (just for fun, ist halt noch recht neu, die Anlage :) ) und vergleiche die Ergebnisse.


    Normalerweise erwarte ich bei einer Toleranz, das sie eine prozentuale Abweichung bring, beispielsweise 10 kWh lt. Solarlog = 10,2 kWh lt. Zähler, 20 kWh SL = 20,4 kWh Z etc.


    Bei mir sind es aber IMMER genau 300 Wh Abweichung, egal ob ich 30 kWh vom Dach hole oder nur 3 kWh.


    Wie funkioniert sowas denn?? Ich dachte erst, das am Morgen, wenn der Zähler recht langsam läuft, die Toleranz sehr groß ist und bei der "Hauptproduktion" eben nicht, aber dann müsste die Toleranz bei einem Murkstag ja auch größer sein...


    Ich bin mal gespannt, ob ich ebenfalls 300 Wh Abweichung bei nur 1 kWh Einspeisung bekomme, dann wird es bestimmt ein Fehler im Solarlog sein....


    gruß

  • Moin ...


    und da diese Frage nicht zum ersten Mal gestellt wurde, wanderte diese doch hier in den FAQ Bereich


    http://www.photovoltaikforum.c…n-wechselrich-t40870.html


    Dieser FAQ Bereich beantwortet praktischerweise aber noch viele andere immer wieder gerne gestellter Fragen :wink:

    [color=#800000]56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
    Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
    + 28 Grad (1 String) Null Schatten ..

  • Denke nicht, dass dieser FAQ-Verweis die Frage beantwortet.
    Dass es Differenzen zwischen Einspeisezähler und WR-Zählung gibt, scheint ja dem TO durchaus geläufig zu sein.
    Was ihm suspekt vorkommt ist die Tatsache, dass es sich - unabhängig der Einspeiseleistung - immer um jeweils 0,3 kWh handelt, was mir auch etwas seltsam vorkommt.


    @J. Kirk:
    Rein interessehalber und ohne, dass dies der Lösung des Problems in irgendeiner Weise dient:

    • Um was für einen WR handelt es sich denn?
    • Wie ist der Korrekturfaktor deines SL eingestellt?


    Aus meiner Erfahrung kann ich dir berichten, dass es mitnichten einen durchlaufenden prozentualen Bias zwischen Zähler- und WR-Messung gibt.
    Bei mir und auch bei ein paar anderen Anlagen, die ich etwas näher kenne, ist die Abweichung bei niedrigen Ertragsraten etwas größer als bei hoher Einspeiseleistung, was aber am ehesten damit zs.-hängt, dass der SL-Korrekturfaktor so ausgelegt wurde, dass die Übereinstimmung zw. Zähler und WR bei hoher Einstrahlung am größten ist.
    Auf jeden Fall konnte ich eine über alle Einspeiseleistungen (Sommer/Winter) hinweg durchgehende prozentuale Abweichung genauso wenig feststellen wie eine von der Einspeiseleistung unabhängige statische Differenz wie bei dir.

  • Hallo,


    ja das passt doch, die Anzeigetoleranz des Wechselrichters wird mit zunehmender Einspeiseleistung geringer, somit bleibt die absolute Differenz annähernd gleich. Also zeigt er bei wenig Einspeiseleistung prozentual ungenauer an.


    Viele Grüße:



    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"