E.on Braunschweig zahlt nicht

  • Zitat von sisterb

    Wie ist es, wenn man statt auf eine eigene Rechnung einfach die Abschläge mahnt und dann einen Mahnbescheid holt?
    Ich habe vom gleichen E.on wenigstens ein Schreiben, dass sie jeweils zum 20. des Folgemonats einen dort genannten Abschlagsbetrag zahlen werden. Das tun sie jetzt nicht (die Anlage ist mittlerweile fast 6 Monat und das Schreiben 3 Monat alt).


    Wenn Abschläge angekündigt wurden und Du ein entsprechendes Schreiben hast, ist es unproblematisch, einen Mahnbescheid zu beantragen.


    Viele Grüße



    Stevie

    Dr. Stefan Rode

    Rechtsanwalt und Steuerberater

  • Tach

    Zitat von COOL SOL


    Ich habe übrigens vor der Erlassung des Bescheides noch einmal die E.ON in Helmstedt angerufen und mein Leid geklagt. Die freundliche Mitarbeiterin hat mir, ohne das ich etwas in dieser Richtung erwähnt hatte, geraten unbedingt rechtliche Schritte einzuleiten, damit die Abt. dort "wachgerüttelt" wird!


    Aehm, das ist die abgesprochene "Guter Polizist Böser Polizist"-Taktik, darauf fällt doch kein 68er mit Brokdorf-EK mehr rein bzw glaubt das womöglich :-)

    MfG

  • Ich habe auf meine Mail letzte Woche dann einen Anruf erhalten, dass wegen Überlastung jetzt eine andere Abteilung Sonderzahlungen anweist, und ich meine ersten Zahlungen die nächsten Tage bekomme. Ich bin gespannt ... und das sogar ohne Mahnung :-)

  • Dieser Thread beruhigt mich ja ungemein, sind bei mir im EON Gebiet auch schon 11.000 kWh aufgelaufen ohne Vergütung. Im letzten Schreiben des Mitarbeiters ( dessen telefonische Erreichbarkeit schwerer als die von Frau Merkel ist) wurde nochmal nach dem Inberiebnahmeprokoll gefragt, welches dem EVU in ungefähr 15 - facher Ausfertigung vorliegt. Da aber die Anlage erst seit Ende Juli läuft, muss ich mich wohl weiter in Geduld üben. Wäre leicht, wenn meine 100% Finanzierung darauf Rücksicht nehmen würde, was aber leider nicht der Fall ist. Hier wird fleißig abgebucht.

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Zitat von solarteur0502

    Dieser Thread beruhigt mich ja ungemein, sind bei mir im EON Gebiet auch schon 11.000 kWh aufgelaufen ohne Vergütung. Im letzten Schreiben des Mitarbeiters ( dessen telefonische Erreichbarkeit schwerer als die von Frau Merkel ist) wurde nochmal nach dem Inberiebnahmeprokoll gefragt, welches dem EVU in ungefähr 15 - facher Ausfertigung vorliegt. Da aber die Anlage erst seit Ende Juli läuft, muss ich mich wohl weiter in Geduld üben. Wäre leicht, wenn meine 100% Finanzierung darauf Rücksicht nehmen würde, was aber leider nicht der Fall ist. Hier wird fleißig abgebucht.


    Ja, die EON-edis ist wahrlich eine Gurkentruppe. Bei mir sind bislang seit Ende Juni ca 24.000 kWh aufgelaufen, die meine Anlage eingespeist hat ohne dass bislang Geld seitens des VNB geflossen ist - lediglich mein Konto wurde für Zinszahlungen belastet ...


    Habe daraufhin mal vor ein paar Tagen bei der für mich zuständigen EON-edis Zweigstelle in Demmin angerufen. Dort sagte mir ein Mitarbeiter, die Zahlung der Einspeisevergütung sei nicht möglich da es eine Abweichung von 0,32 kWp zwischen der Leistung laut Vertrag und der Leistung gemäß Inbetriebnahmeprotokoll gäbe. Auf diesen Unterschied, der entstanden ist durch eine geänderte Anlagenkonfiguration mit anderen Modulen im Vergleich zum ursprünglichen Antrag hatte ich im Mai bei Vertragsunterschrift hingewiesen. Der seinerzeit mit dem Job beschäftigte Mitarbeiter sagte damals - kein Problem, wir machen eine kleine Änderung des Vertrages ...


    Nach meiner kürzlichen Anfrage habe ich diese Vertragsänderung in der unglaublich kurzen Zeit von einer Woche inzwischen auch bekommen, aber was machen die Herren: Stellen einen komplett neuen Vertrag aus statt auf einem Einseiter nur den Passus mit der Anlagenleistung zu ändern. Und dieser neue Vertrag basierte auf dem EON-edis Vertragsmuster für Anlagen größer 100 kWp, mit Paragrafen wie z.B. der Forderung nach einer Steuerleitung zwischen ZAS und Kuppelschalter die seitens des Betreibers zu verlegen sei und einem Passus für Freiflächen, die für meine 67,68 kWp nicht zutreffend waren.


    Habe dann wieder mit Demmin telefoniert und dort die Passagen des Vertrages erläutert, die jetzt nicht mehr okay waren. Da geschah erneut das Unglaubliche: Der Mitarbeiter der EON-edis sagte, ich solle die Passagen einfach streichen und mein Kürzel dazusetzen, er würde das dann gegenzeichnen. Hat geklappt - in der Rekordzeit von 3 Tagen hatte ich den seitens der EON-edis gegengezeichneten Vertrag vorliegen.


    Bin gespannt, wann jetzt Geld fließt. Falls das bis MItte Oktober nicht der Fall sein sollte, werde ich mahnen und Frist setzen.

    Gruß mwanton

  • mwanton : Mann oh mann, dagegen sind das ja Peanuts bei mir. Wollen beide mal hoffen, oder Stevie bekommt noch mehr Arbeit....

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Bei den von Euch genannten Zeiträumen und Beträgen kann ich nur empfehlen: Mahnung (sofern noch nicht erfolgt) und dann Mahnbescheid.


    Viele Grüße



    Stevie

    Dr. Stefan Rode

    Rechtsanwalt und Steuerberater

  • Hallo,
    Ich bin neu in diesem Forum, habe aber mit Intresse festgestellt das ich nich der einzige bin der sich ein wenig über das Geschäftsgebaren der E.on Braunschweig ärgert.
    Ich Wartete 12 Wochen auf meinen Vertrag, dann Kam einer mit dem falschem KW7H wert satt 39,14cent irgent etwa mit 34cent.
    Obwohl die Anlage schon im juni fertig war, allerdings der Zähler durch die E.ON erst am 7.7.10 gesetzt wurde.
    Telefonisch kommt man garnicht weiter ,auf E-mails mit Bitte um Rückmeldung wird überhauptnicht reagiert.
    Ich habe die mir mit den Falschen Werten koregiert und an die E.on geschickt, mit der Bitte mir 1Exemplar innerhalb von 14 Tagen zurück zusenden.
    Drei Tage Später hatte ich 2 Neue Vertragsformolare im Briefkasten,diesmal mit 39,14cent kw/h.
    Was soll ich tun die Verträge dort nocheinmal hinsenden?
    Meine Befürchtung, daß dann alles durcheinander läuft.


    Weis einer Rat? Ich wäre Dankbar.


    MfG. Baer

  • Zitat von sisterb

    Ich habe auf meine Mail letzte Woche dann einen Anruf erhalten, dass wegen Überlastung jetzt eine andere Abteilung Sonderzahlungen anweist, und ich meine ersten Zahlungen die nächsten Tage bekomme. Ich bin gespannt ... und das sogar ohne Mahnung :-)


    Kurze Rückmeldung: Zurück aus dem Urlaub, und da ist tatsächlich Geld auf meinem Konto angekommen!

  • Oh das kommt mir alles so bekannt vor was hier geschrieben wird:
    Inbetriebnahme: 25.05.2010
    Zähler gesetzt von der Eon: 06.06.2010


    Und was ist seit dem passiert...[Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Traurig/smilie_tra_068.gif] :?:


    Am Telefon sind immer nette Menschen zu sprechen da kann man nicht meckern aber klare Aussagen bekommt man keine.



    Gruß wegerden