Bitte Angebot Zählersäule von EVU beurteilen

  • Hallo!


    Ich habe am 19.07. schon einmal hier die Situation bezüglich einer PV Anlage die an einen Mittelspannungs Trafo direkt vor einer bestehenden Biogasanlage betrieben werden soll, geschildert. (Thema "kein Hausanschluss, wie lange darf die Anbindung dauern?") Nun habe ich 4 Monate nach Absenden der Einspeiseanfrage endlich ein Angebot für das Setzen einer Zählersäule vorliegen. Der Zeitrahmen für die Installation beträgt nun noch einmal mindestens 2 Monate, so dass die Anlage die zum 30.06. betriebsbereit gemeldet wurde, wohl erst im November einspeisen können wird.


    Das Angebot habe ich nun einmal angehängt, nachdem ich alle persönlichen und firmenbezogenen Daten geschwärzt habe. Mich würde Eure Meinung zu dem Angebot interessieren, da mich vor allem einige der Bedingungen etwas stören. Zunächst scheint mir ein Zwang in Richtung Einspeisevertrag ausgeübt zu werden, weiterhin weiß ich nicht, was ich unter dem Punkt 2 "Zählung" für 790 Euro plus Mwst zu verstehen habe, bzw. was er beinhaltet (und ob dieser veileicht auch mit einem eigenen Zähler realisiert werden kann?) , und weiterhin frage ich mich, ob der pauschale Abzug einer "Verlustmenge" so zu akzeptieren ist.


    Natürlich würde ich gern so schnell wie möglich den Auftrag zur Installation geben und weitere Verzögerungen vermeiden, aber auf der anderen Seite will ich mir auch nicht die eventuelle Prüfung durch einen Fachanwalt in diesem Bereich verbauen. Da es dann ohnehin erst im November etwas werden würde, wären mir die dann kommenden ertragsschwachen Monate einge genaue Prüfung sicher Wert.


    Wie seht Ihr das Angebot und vor allem die Bedingungen? (Preislich ist zu berücksichtigen, dass für die PV-Anlage lediglich eine der beiden benannten Zählersäulen inkl. Installation bestimmt ist. Die andere aus dem Angebot fällt ursächlich direkt auf die Biogasanlage zurück (Umstellung auf separeten Eigenverbrauch dort)


    Sollte ich mich von einem Anwalt beraten lassen? Wer kennt einen guten Anwalt in diesem Bereich? Wie ich die Lage sehe, heißt es in diesem Fall, dass ich nach wie vor keinen Anspruch auf irgendwelchen Schadensersatz habe, so lange ich dem EVU kein schuldhaftes Verzögern nachweisen kann, oder?


    Vielen Dank schon einmal!

  • Hi,


    das ist echt der Hammer.


    Ich mir mal Deinen ersten Beitrag ein wenig durchgelesen.
    Es steht also ein Trafo direkt bei der Halle.
    Ich verstehe also nicht wo hier das Problem liegt.


    Ich habe vor 4 Monaten auch ein Kabel zum Trafo legen müssen.
    Hier mal eine übersieht über meine Kosten.


    Kabel 80 Meter 4x150 bis zur Trafostation 800,-
    Grabarbeiten 50 Meter +1x durch die Staße 250,-
    Zählerverteilung + 2 Kundeneingene Zähler 1000,- (würde vom Solateur geliefert)
    Anschluss meines Kabel's an die Trafostation und Inbetriebnahme des Anschlusses + Inbetriebnahme der PV-Anlage 590,-


    Ich habe also für die Zählerverteilung und den Trafoanschluss nur 1560,- Euro bezahlt.



    Bei Deinen Angebot wird Dir eine Waldlermessung angeboten.
    Wieso ist das für eine 30kWp-Anlage nötig?



    MfG

  • Tach

    Zitat von fhgile

    Hallo!


    Ich habe am 19.07. schon einmal hier die Situation bezüglich einer PV Anlage die an einen Mittelspannungs Trafo direkt vor einer bestehenden Biogasanlage betrieben werden soll, geschildert.


    Hängt an der Traostation nur die PV-Anlage oder auch ein Bezugszähler, ggfs als Mittelspanungsmessung ausgeführt?



    MfG

  • Zitat von fhgile

    Hallo!


    ....frage ich mich, ob der pauschale Abzug einer "Verlustmenge" so zu akzeptieren ist ...


    hi fhtile
    wir haben eine 2012'er Anlage in Betrieb und erst seit 2016 wird bei uns auch eine Verlustmenge von 1,4 % von der Einspeisung abgezogen. Wie sieht das bei dir aus? Was ist die Begründung? (--> der Mittelspannungstrafo gehört dem Grundstückeigentümer, war schon bei Installation vorhanden).


    Grüße
    solarrex