Planungshilfe für Fotovoltaikanlagen (Dach)

  • (Für ein typisches Einfamilienhaus) (Für Interessierte mit PC-Erfahrung)
    Mich hat auch das Fieber gepackt und aus diversen Quellen habe ich mir die Informationen
    zusammengetragen, um eine Fotovoltaikanlage zu realisieren.
    Da jeder Interessierte fast immer mit den gleichen Fragen und Problemstellungen konfrontiert
    wird, habe ich mich entschlossen diese Zusammenfassung meiner Informationen und
    Erfahrungen zu erstellen, um anderen Planern in komprimierter Form die Informationen zu
    geben.


    1. Wie funktioniert Fotovoltaik (Einspeisung ins öffentliche Stromnetz)


    Hier ein ganz kurzer Abriss, da es im Internet etliche Quellen gibt:
    Die Solarzelle, als Verbund mit Rahmen und mit einer Glasabdeckung versehen auch als
    Modul bezeichnet liefert bei Sonneneinstrahlung bei nahezu konstanter Spannung einen
    Strom. Dieser Strom ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Auch bei bedecktem Himmel
    liefern die Module noch Strom.
    In der Regel werden mehrere Module zu einem String verschaltet. Dies geschieht in einer
    Reihenschaltung, so dass sich die Spannung aufaddiert, der Strom, der durch alle Module
    fließt, bleibt gleich.
    Dieser String wird an einen Wechselrichter (WR) angeschlossen. Der WR hat die Aufgabe die
    Gleichspannung in eine sinusförmige Wechselspannung mit einer Spannung von ca. 230V
    (Netzspannung) umzuwandeln.
    Nun kann der Wechselrichter den Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Der eingespeiste
    Strom wird über einen Zähler gemessen.




    Weitere Infos:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik



    2. Ist mein Dach (Haus) geeignet für Fotovoltaik


    Wichtig sind hier zwei Kenngrößen: Die Ausrichtung der Dachfläche und die
    Dachneigung.


    Optimal ist eine Südausrichtung und eine Dachneigung von 30° (BRD).


    Dachneigungen von 10-60° gelten als brauchbar, auch deutliche Abweichungen von der
    idealen Südausrichtung bis hin zum reinen Ostdach oder Westdach können noch
    wirtschaftlich betrieben werden.
    Die Ausrichtung kann ich durch Lage- oder Baupläne bestimmen oder durch das Programm
    GoogleEarth. Hier der Link zum herunterladen: http://earth.google.de/download-earth.html
    Das Programm kann nach der Installation gestartet werden. Dann schaut man sich seine
    Dachfläche durch das Heranzoomen der Erdkugel an. Nun gibt es ein Tool genannt Lineal.
    (Unter Tools->Lineal)
    Damit zieht man eine Linie entlang der Dachfirst, und wenn man die Linie lang genug zieht,
    erscheint im Linealfenster eine Winkelangabe.




    Ist die Winkelangabe kleiner 90°, gibt es eine Abweichung Richtung Osten, hier ca. 4,5° und
    Werte größer 90° stellen eine Abweichung Richtung Westen dar.
    Die Dachneigung bestimmt man aus den Bauplänen oder man muss einige Maße dem Dach
    entnehmen und die DN berechnen.




    Dachneigungen zwischen 10 und 40° und einer Winkelabweichung von +/- 50° der
    idealen Südausrichtung liefern immer noch ca. 95 % des Maximalertrages an diesem
    Standort.


    Wie bestimme ich nun den möglichen Ertrag meines Daches?


    Der Ertrag wird meistens normiert auf eine Anlagenleistung von 1000 Watt (1kW)
    angegeben. Da diese Leistung nur bei einer Sonnenstrahlung von 1000W/m² erreicht wird,
    nennt man dies Peak-Leistung, daher 1kWp. Die Anlagengröße wir in kWp angegeben.
    Die Ertragsgröße wird oft normiert auf eine Anlage mit einer Größe von 1 kWp.
    Dazu gehen wir auf die Seite: http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps3/pvest.php#
    Dort geben wir folgende Daten an:

      -Standort (Hier kann man die eigene Stadt suchen, wodurch eine Karte aufgeblendet wird)
      -DN (Dachneigung)
      -Abweichung Richtung Süden (Ostabweichung wird als negativer Wert eingegeben (-4,5°))
      -Die Modultechnologie (Muss je nach Angebot vielleicht noch einmal angepasst werden)
      Hier nehmen wir zur ersten überschlägigen Abschätzung Standarttechnologie.
      -Verluste: Hier hat sich als Wert 10% „eingebürgert“
      (Sollte die Anlage, z.B. durch besonders lange Kabelwege höhere Verluste aufweisen, kann
      man den Wert anpassen. Für ein Einfamilienhaus dürfte es aber in 99 % der Fälle passen.)


    Also hier die Seite mit den Eingaben




    Nach Drücken des Buttons „Calculate“ erscheint das Ergebnis:




    Damit hätten wir den Ertrag pro kWp.


    Wichtig ist nun noch ein Thema, das wir bis hierhin ausgeklammert haben:


    Verschattung


    Hier wirken sich Kamine, Sat-Schüsseln, Kabel, Dachgauben negativ auf den Ertrag aus.
    Auch sollten andere Häuser, Bäume, Lichtmasten usw. die in der Nachbarschaft stehen
    berücksichtigt werden.


    Wichtig: Die Sonne steht im Winter tiefer, die Schatten werden länger. Was im Juni keinen
    Ärger macht, kann im März schon einen Schatten werfen.
    Dieses Thema kann recht komplex werden und wird daher im Anhang ansatzweise behandelt.
    Wer Schatten hat, kann ca 5-20% erst einmal grob als Verlust einrechnen. Die Monate Januar
    und Februar sind nicht so schlimm, Schatten in diesen Monaten wirkt sich sehr gering aus.
    Damit haben wir grob den Ertrag pro kWp bestimmt.
    Preise für Anlagen werden vielfach bezogen auf ein kWp, wobei eine typische Anlagengröße
    um die 5 kWp liegt. (Einfamilienhaus)
    Momentan (Stand Febr. 2010) bewegen sich die Anlagenpreise so zwischen 2600- 3200 € pro
    kWp. (Die Preise sind Nettopreise und werden auch meisten immer so angegeben)
    Die Vergütung für den eingespeisten Strom ergibt sich aus dem EEG
    http://www.bmu.de/gesetze/verordnungen/doc/2676.php
    oder hier: http://www.photovoltaikforum.c…3/einspeiseverguetungt505.
    html
    Hier sind die Vergütungen festgelegt. Zurzeit 39,14 Cent pro kWh. (Feb. 2010)
    (Die Vergütungen werden ab dem 01.07.2010 abgesenkt)
    Bei kalkulierten 914 kWh pro Jahr ergibt sich eine Einnahme von 356 Euro pro Jahr pro kWp.
    Zur ersten groben Abschätzung hat sich im Forum http://www.photovoltaikforum.com/
    die Kollektorformel eingebürgert. Diese besagt, dass eine Anlage nicht teurer sein soll als das
    Zehnfache der Einnahmen. Kollektorformel: http://www.photovoltaikforum.c…-45--p160616.html#p160616
    Hier ergibt sich dann: 10 x 356€ = 3560€
    Da die Anlagenpreise pro kWp momentan unter diesem Grenzwert sind, sollte eine Anlage
    wirtschaftlich zu betreiben sein. Selbst Einnahmeverluste durch Schatten von 10%, lassen, bei
    diesem Beispiel, noch eine wirtschaftliche Lösung zu.


    Flächenverbrauch
    Als Fläche für die Anlage benötigt man ca. 7 m² pro kWp. Als Flächen kommen Dächer,
    Garagen, Balkonbrüstungen, Terassenüberdachungen und senkrechte Fassaden in Betracht.


    Dachstatik
    Das Dach muss die zusätzliche Last der Module verkraften können, ggf. ist ein Statiker zu
    befragen.


    3. Angebotsanforderung
    Da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erst einmal passen nun noch einige Hinweise:
    Der WR wird meistens im Kellerraum (auch im Sommer kalt) in die Nähe des Zählers gesetzt.
    Das erfordert eine Verlegung von Kabeln vom Dach in den Keller, hier hat der gut Lachen der
    ein Leerrohr vorgesehen hat. Es gibt aber auch andere Lösungen (Kabelkanal an der
    Hauswand, hinter dem Regenfallrohr, unbenutzter Kaminzug usw.)
    Im Keller muss ein zusätzlicher Zähler eingebaut werden, hier ist ein freier Zählerplatz in der
    Hausunterverteilung von Vorteil, ein Zählerplatz kann aber auch nachgerüstet werden.
    Im Regelfall sollte ein Potentialausgleich der Module incl. Montagegestänge vorgenommen
    werden, hierzu wird ein zusätzliches Kabel vom Dach zur Potentialausgleichsschiene im Haus
    verlegt.


    So nun zur Angebotsanforderung:


    Wie finde ich Solarteure?


    Durch Bekannte
    Durch Anzeigen in diversen Zeitschriften
    Branchenbuch
    In dem ich Anlagenbetreiber aus meiner Umgebung per E-Mail anschreibe und nachfrage
    welcher Solarteur die Anlage aufgebaut hat. (Hat den Vorteil, dass man schon etwas über die
    Abwicklung erfährt)
    Auf der Seite http://www.photovoltaikforum.com/adressdb.php kann man Solarteuere aus der Nähe suchen und den Kontakt herstellen.

    Wie erleichtere ich dem Solarteur die Angebotserstellung?


    Desto mehr Infos der Solarteur bekommt, desto besser kann die erste Planung ausfallen, aber
    ein Besuch vor Ort sollte nicht fehlen.
    Ein Foto vom Dach ist sehr aussagekräftig. Dachmaße sind nicht schlecht, zur Not kann man
    durch Abzählen der Pfannenreihen die Dachgröße ungefähr abschätzen.
    Sparrengröße und Sparrenabstände erleichtern die Planung des Montagegestells.


    Angabe von DN und Ausrichtung sind für die Ertragsermittlung wichtig. Verschattungen
    können den Ertrag deutlich beinflussen. Auch Gebäude die sehr entfernt stehen (Kirchturm),
    können in den Wintermonaten einen langen Schatten werfen und sind daher auch zu
    berücksichtigen.
    Zur besseren Kalkulation von Windlasten sind auch besondere Lagen anzugeben, z.B. freie
    Lage auf einer Anhöhe oder Küstennähe, wobei dies der Solarteur bei der Besichtigung
    aufnehmen wird.


    Eigenverbrauch:


    Ab dem Jahr 2009 hat der Anlagenbetreiber nach dem EEG nicht nur die Möglichkeit den
    kompletten Strom einzuspeisen, sondern kann die Eigenverbrauchsregelung in Anspruch
    nehmen. Hier wird der Strom, der eingespeist wird, zeitgleich mit dem verbrauchten Strom
    verrechnet. Der selbst genutzte Strom wird geringer vergütet, kann aber, je nach dem
    individuellen Bezugspreis für Strom in Summe besser vergütet werden als bei Einspeisung.
    Ein Vierpersonenhaushalt kann bei einer Anlagengröße von 5 kWp ca. 30% des
    Eigenverbrauchs über die Anlage decken, bei 10 kWp sind es ca. 20%.
    Beispiel: Vergütung EEG (2010) 39,14 Ct/kWh und bei Eigenverbrauch 22,76 Ct/kWh.
    Bei einem Strompreis des Versorgers von 20 Ct/kWh hat man einen Vorteil von 20 Ct/kWh +
    22,76 Ct/kWh = 42,76 Ct/kWh und damit mehr als die reine Einspeisevergütung von 39,14
    Ct/kWh. Diese Rechnung ist noch nicht vollständig, da auch für den Eigenverbrauch die
    Umsatzsteuer der Einspeisevergütung an das Finanzamt zu zahlen ist.


    Näheres unter:
    http://www.sfv.de/artikel/umsa…rstrom-eigenverbrauch.htm
    Für den Eigenverbrauch ist allerdings der „normale“ Hausstromzähler durch einen
    Zweiwegezähler zu ersetzen. Man kann die Einspeiseart aber später noch ändern. Die
    Vergütungssätze richten sich immer nach dem Inbetriebnahmejahr.
    Weitere Infos zum Eigenverbrauch: http://www.sma.de/de/produkte/…/dieeigenstromzulage.html
    Generell muss man sich im klaren sein welche Gewährleistung der Vertrag beinhaltet.
    Handelt es sich „nur“ um einen Kaufvertrag, eine Leistung nach BGB oder VOB.

    4. Angebotsbewertung


    Wichtig ist eine vollständige Auflistung der Komponenten und Montagepositionen.
    Zu nenne sind:

      -Module
      -Montagesystem
      -Wechselrichter
      -Elektromaterial
      -Montage (Gerüststellung)
      -Netzanschluss
      -Dokumentation
      -Kabel
      -Montagematerial (Schraube, Kabelkanal, …)
      -Besondere Vereinbarungen


    Was schon mal nicht gesondert aufgeführt wird:


      - Überspannunmgsschutzmaßnahmen
      - Blitzschutzmaßnahmen
      - Ertragsüberwachung
      - Verlängerte Herstellergarantien
      - Gewährleistungen und Garantien der Installationsfirma
      - Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber


    Also welche Module, Hersteller, Typ, Leistung, Anzahl usw.
    Welcher WR wird eingebaut, am besten incl. der Verschaltung der Module pro String.
    (Viele WR haben die Möglichkeit mehrere Strings anzuschließen)
    (Diese Angaben sind wichtig, um die Auslegung der Anlage beurteilen zu können)
    (Eine gute Auslegung sorgt für einen hohen Wirkungsgrad des WR)
    Welches Montagesystem wird verwendet Typ Auslegung nach welcher Windlast, Schneelast
    wird es bemessen usw.
    Welche Kabel mit welchen Querschnitten wirden verwendet.
    (Solarkabel von den Modulen zum WR (DC-Kabel), und das Kabel vom WR zum Zähler
    (AC-Kabel)
    Kann ein Zählerplatz genutzt werden, oder muss ein Zählerplatz aufgebaut werden.
    Ist der neue Zählerplatz im Angebot enthalten?
    Sind Kleinteile (Kabelkanäle, Befestigungen, usw, aufgeführt)
    Ist ein Gerüst vorgesehen und im Angebot enthalten.
    Ist ein Potentialausgleich vorgeshen (Wie und in welche Form (Nur das Gestell, oder auch die Module)
    und wird es im Angebot aufgeführt?
    Ist der Anschluss des WR ans öffentliche Netz + Zählereinbau enthalten?
    (Vielfach gibt es die Möglichkeit den Zähler zu mieten oder einen Eigentumszähler einbauen
    zu lassen)
    Aussagen wie „Modul xy oder vergleichbar“ und „Markenwechselrichter passend zu den
    Modulen“ sind keine brauchbaren Formulierungen.


    Wie sind die Zahlungsbedingungen?


    i.O. sind 90% bei Lieferung und 10% bei Inbetriebnahme
    oder 10% bei Auftragsvergabe , 80% bei Lieferung und 10% bei Inbetriebnahme
    Manchmal werden 90% Vorkasse und 10% bei Inbetriebnahme verlangt. (Dies würde ich nur
    mit einer Bankbürgschaft machen)
    Wichtig ist auch, welchen Eindruck der Solarteur hinterlassen hat.
    Wenn Solarteure zum Abschluss drängen – nach dem Motto, wenn sie jetzt unterschreiben,
    kann ich die Module noch mit einem Großauftrag mitbestellen, dann wird es noch einmal 5%
    billiger usw., hinterlassen bei mir keinen guten Eindruck.
    Wie erkenne ich schwarze Schafe:
    http://www.solarfoerderung.de/…latt_sicherer_PV-Kauf.pdf
    Zur fachkundigen Bewertung bietet sich die Rubrik Angebotsbewertung im Forum
    http://www.photovoltaikforum.com/ an.
    Also hier: http://www.photovoltaikforum.com/angebote-f41/
    Wichtig: Zur Angebotsbewertung diese Vorlage verwenden:
    http://www.photovoltaikforum.c…n-angebotenlt--t7496.html
    Hier erhält man dann tiefer gehende Infos zu den Angeboten.
    Von Messekäufen wird abgeraten!


    5. Renditeberechnung
    Die „Schwarzen Schafe“ unter den Solarteuren kommen mit Rechnungen der folgenden Art:
    Anlage 5 kWp
    Jahresertrag 820 kWh/kWp
    Macht als Einnahme pro Jahr 5 kWp x 820 kWh/kWp x 0,3914 Ct = 1604 €
    Bei einem Anlagenpreis von 16000 € Netto hat sich die Anlage nach 10 Jahren bezahlt.
    (Fast alle Angaben werden Netto angegeben oder berechnet, da man als
    Kleinunternehmer die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückbekommt)

    Weiter Infos zu unseriösen Methoden:
    http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/schwarz1.htm
    Dies ist leider nicht der Fall. Die Einnahmen müssen nach dem persönlichen Spitzensteursatz
    versteuert werden. Hinzu kommen Betriebskosten wie Versicherungen. Die Leistung der
    Module sinkt von Jahr zu Jahr, so dass die Einnahmen sinken. Modulhersteller geben eine
    Garantie von meistens 90% nach 10 Jahren und 80 % nach 25 Jahren.
    Die ersten Erfahrungswerte zeigen aber, dass die Leistung zeitlich deutlich stabiler ist, als
    angenommen.
    Ich nehme immer -0,3% pro Jahr als Degradation. Konservativer sind natürlich -0,5 % oder
    gar die Angaben der Hersteller z.B. 90% Leistung nach 10 Jahren.
    Es gibt diverse Tools und Exceltabellen um die Rendite zu berechnen.
    Ich nehme die Exceltabelle der Stiftung-Warentest.
    Gründe sind für mich die Unabhängigkeit und Seriosität des Herausgebers und die einfache
    Bedienung.
    Man findet die Tabelle hier:
    http://www.test.de/themen/umwe…er-Sonne-1391893-2391893/




    6. Finanzierung


    Es gibt diverse Möglichkeiten eine Anlage zu finanzieren, neben dem Einsatz von
    Eigenkapital sollte man auch eventuelle (regionale) Förderprogramme berücksichtigen.
    Förderprogramme: http://www.solarfoerderung.de/solar_css/_start.cfm
    Bei den Banken ist erst einmal die KfW zu nennen.
    Diese Bank vergibt den Kredit nicht direkt an den Endkunden sondern eine Bank,
    vorzugsweise die Hausbank vermittelt den Kredit.
    Wichtig: Der Kreditantrag muss vor der Beauftragung erfolgen.
    Die Zinssätze sind abhängig von einer sogenannten Risikoklasse, dieses Kreditscoring
    übernimmt die vermittelnde Bank, die letztendlich auch das Risiko trägt.
    Hier ein Beispiel der Zinssätze (Stand 05.03.10):




    Zu berücksichtigen ist eine Auszahlung von 96% und tilgungsfreie Anlaufjahre.
    Weitere Infos:
    http://www.kfwmittelstandsbank…erbare_Energien/index.jsp


    Weitere Banken:


      Umweltbank
      Deutsche Kreditbank AG
      Export-Import Bank of the United States /Evergreen Solar Inc.
      GLS Gemeinschaftsbank e.G.
      Landwirtschaftliche Rentenbank
      LBS Hessen-Thüringen
      Bausparkasse Schwäbisch Hall


    7. Unternehmertum


    Durch das Betreiben einer Fotovoltaikanlage wird man zum Unternehmer, eine
    Gewerbeanmeldung kann erforderlich werden, wobei einige Gemeinden auf die
    Gewerbeanmeldung verzichten. Steuerlich wird man immer als Unternehmer betrachtet.
    Die Wahl der Rechtsform sollte gut überlegt sein, da sie doch weitreichend Konsequenzen
    hat.
    Im Regelfall wird man Einzelunternehmer, einige Bürgervereine haben eine GbR geründet,
    und es gibt auch GmbHs, wobei dann die Finanzierung schwieriger wird, da die Banken
    Sicherheiten haben wollen.


    8. Finanzamt und Steuern


    Steuerrechtlich wird man als Unternehmer behandelt. Vielfach bekommt man eine neue
    Steuernummer.
    Dafür (Angaben für NRW) ist ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen.
    Fragebogen:
    http://www.fm.nrw.de/allgemein…ogen_fseeu_04_2009_sw.pdf
    Ausfüllhilfe:
    http://www.fm.nrw.de/allgemein…lfe_fsepg_04_2009_nrw.pdf
    Zeile 52 : Solarstromerzeugung gem. EEG mit Fotovoltaik
    Zeile 72 : Nein
    Zeile 77: Neugründung zum xx.xx.xx
    Zeile 92: Gewinn eintragen
    Zeile 99: Abschreibung, Schuldzinsen, Betriebsausgaben
    Zeile 100: Einnahmeüberschussrechnung
    Zeile 103: Nein
    Zeile 105: 0 Arbeitnehmer
    Zeile 111: Gesamtumsatz eintragen ( Ertrag x Einspeisevergütung)
    Zeile 122: Umsatz kleiner 17.500 Euro
    Zeile 124: Ich verzichte auf die Kleinunternehmerregelung
    Zeile 128: Nein (Ich glaube sehr wichtig um die Umsatzsteuer erstattet zu bekommen)
    Zeile 129: Nein
    Zeile 130: Sollversteuerung
    Wichtig: Immer alles für den eigenen Fall noch mal anpassen. (Ich bin kein Steuerfachmann)
    Nach der steuerlichen Erfassung und ggf. Zuweisung einer neuen Steuernummer muss dem
    Finanzamt eine monatliche Vorsteuer-Umsatzmeldung erstellt werden.


    Den Nettobetrag der Abschlagzahlung vom Netzbetreiber in Zeile 81 eintragen, die MwSt in
    Zeile 83 eintragen und an das Finanzamt überweisen.
    Nach einem (zwei) Jahr(en) besteht die Möglichkeit, diese Vorsteuer-Umsatzmeldung
    vierteljährlich abzugeben.
    Die Erstellung und Zusendung zum Finanzamt erfolgt ausschließlich elektronisch über das
    Steuerprogramm Elster.
    Mehr Infos: https://www.elster.de/
    Das Programm gibt es hier: https://www.elster.de/elfo_down1.php
    Weiter Infos: http://www.photovoltaikforum.c…uetzlicheinfos-t3406.html
    Diese Meldung dauert ca. 10 Minuten, und nach dem erstmaligen Verschicken ist es recht
    einfach.
    Auf der Seite Eins, die persönlichen Daten eintragen und im Kopf das Kreuz für den richtigen
    Monat oder das passende Kalendervierteljahr setzen.




    Und dann auf der Seite Zwei, (Der Button befindet sich oben rechts am Vordruck) in der Zeile
    66 die Umsatzsteuer eintragen.




    Abschreibung


    Fotovoltaikanlagen lassen sich über 20 Jahre abschreiben.
    1. Linear 5% pro Jahr
    (Anlagekosten 10.000 €; also 500€ pro Jahr)
    2. Degressiv 12,5 % vom Restwert
    (Anlagekosten 10.000 €; also 1250 € im 1. Jahr, danach 12,5% vom Restwert (10000€-1250€)
    = 12,5% von 8750€ usw. )
    (Hinweis: Diese Angaben mit den aktuellen Gegebenheiten überprüfen)
    3. Sonderabschreibung für die Jahre 2009 und 2010 (Einmalig 20% vom Anlagenpreis, sollte
    aber im ersten Jahr nicht vollständig genutzt werden, Restbetrag von ca. 100€ nicht in
    Anspruch nehmen)
    Näheres hier: http://www.stefanrode.de/Abschreibung_Photovoltaik.pdf


    Vielleicht noch mal zur Übersicht:
    Einnahmen: Vergütung durch den Verkauf der elektrischen Leistung nach dem EEG
    (Auch die MwSt, die man im Rahmen des Vorsteuerabzugs erhalten hat)
    Ausgaben: Versicherungen, Schuldzinsen, Aufwendungen für Fahrten, …..
    Abschreibung der Anlage: s. o.
    Die Einnahmen werden mit den Ausgaben und der Abschreibung verrechnet.
    Steuerlich entstehen dadurch vielfach in den ersten Jahren steuerliche Verluste, die das
    Einkommen verringern.


    Buchführung


    Die Buchführung kann z.B. mit dieser Tabelle erstellt werden: (FoVo Excel Version 2.2)
    http://www.photovoltaikforum.c….php?view=detail&df_id=15


    9. Formalitäten


    Anmeldung des Netzanschlusses beim zuständigen Netzbetreiber.
    (Vor der Beauftragung) (Vielfach durch den Installateur)
    Anzeige der Anlage bei der Bundesnetzagentur
    http://www.bundesnetzagentur.d…tovoltaikanlagen_4xy.html
    Eventuell Anzeige der Baumaßnahme beim Bauamt (Denkmalschutz)
    Unterschreiben des Einspeisevertrages und zurückschicken an den Versorger.
    Erst hiernach erhält der Elektriker den Mietzähler.


    10. Installation und Abnahme


    Planung und Ausführung gemäß RAL-GZ 966 (Gütesiegel)
    http://www.dgs.de/uploads/media/RAL-GZ_966_August_2008.pdf
    Wichtige Punkte:

      - Wird eine Richtschnur verwendet (Muss nicht sein, ist aber ein gutes Zeichen)
      - Werden die Dachhaken sorgfältig gesetzt. (Dachfannen eventuell ausgeflext, um einen
      guten Sitz zu gewährleisten
      - Haben die Dachhaken Luft zu den darunter liegenden Pfannen.
      (Hier eventuell die Montageanleitung des Herstellers herunterladen)
      - Werden die Solarkabel am Gestell fixiert (UV-beständige Kabelbinder oder Kabelrohr
      oder Kabelkanal…)
      - Werden die Module sauber ausgerichtet, fluchten diese mit den Pfannen
      - Gibt es Abstände zwischen den Modulen um eine thermische Ausdehnung zu
      ermöglichen.
      (Weiterhin habe ich gelesen, dass durch die Abstände Sog- und Druckwirkungen
      minimiert werden)
      - Wird ein Potentialausgleich angebracht (Siehe Angebot)?
      - Das Solarkabel ist UV- und Witterungsbeständig

    Tipp: Bei vielen Herstellern gibt es spezielle Dachpfannen für Solaranlagenkabel, um die
    Kabel durch das Dach ins Innere zu führen. Diese Pfannen sind recht teuer. Lüfterpfannen
    hingegen kosten meistens deutlich weniger und können je nach Bauform recht gut verwendet
    werden.


    Dokumentation:

      -Technische Unterlagen
      -Garantie und Gewährleistungsbescheinigungen
      -Anlagenschema, Dachplan, Wechselrichterzuordnung der Module
      -Betriebsanleitungen
      -Elektrische Prüfung (DIN VDE 0100 Teil 610; BGV A3)


    (Es wird empfohlen, die Messergebnisse in einem Protokoll zu dokumentieren)


    Auf der Webseite http://www.ralsolar.de/download.html stehen Musterdokument zur Teil- oder Endabnahme einer Photovoltaikanlage nach RAL-GZ 966 (P3) als PDF zur Verfügung.


    Wenn Sie mit der Ausführung der Arbeiten nicht zufrieden sind, dann sind folgende
    Punkte zu beachten:


    1. Zahlen Sie den Restbetrag nicht, meistens die letzten 10% der Gesamtsumme (Teil des Werklohns
    2. Erstellen Sie eine Mängelliste
    (Mängel sind in ihrer Erscheinungsform genau zu beschreiben und aufzulisten.
    Fachbezeichnungen und gar die Ursache muss man nicht benennen. Zur Dokumentation der
    Mängel eignen sich auch Photos.
    3. Setzen Sie eine Frist zur Mangelbeseitigung (Üblich sind 14 Werktage)
    4. Verwahren Sie Doppel der Schreiben für die eigenen Unterlagen auf
    5. Gleichzeitig kann man androhen, dass bei fruchtlosem Fristablauf die Mängel von einem
    anderen Unternehmer beseitigt werden und die Kosten dem Vertragspartner in Rechnung
    gestellt werden.
    6. Das Werk nicht abnehmen und etwaige Abnahmeprotokolle nicht unterschreiben.
    7. Den Empfang der Mängelliste mit Datum bestätigen lassen.
    (Die Verjährungsfrist beträgt 2 Jahre)


    11. Sonstiges


    Unterdimensionierung der Wechselrichter
    Pauschal kann man sagen, dass die Modulleistung das 1,15 fache der
    Wechselrichternennleistung betragen kann.
    Genaue Erklärung hier:
    http://publica.fraunhofer.de/documents/N-66768.html
    Gütesiegel für Solaranlagen RAL- GZ 966
    http://www.dgs.de/uploads/media/RAL-GZ_966_August_2008.pdf


    Verschattung von Modulen


    Eine Verschattung kann überschlägig mit Eigenmitteln überprüft werden. Voraussetzung sind
    die Gebäudemaße, und die Maße der Schattenspender.
    Danach besorgt man sich das kostenlose Tool Google SketchUp:
    http://sketchup.google.com/intl/de/
    Google ScetchUp ist ein Programm zur Erstellung von dreidimensionalen Modellen.
    Das Interessante für Planer einer Photovoltaikanlage ist zum einen die maßstabsrichtige
    Positionierung von Modulen auf Dachflächen und über einen hinterlegten Sonnenverlauf die
    Schattenanalyse.
    Nach der Installation konstruiert man sein Gebäude, wichtig sind nur die Modulflächen
    (Dach) und Schattenspender. Auf die Dachfläche legt man dann die geplanten Module ab.
    Hier eine Anleitung:
    http://www.photovoltaikbuero.d…n-6-4-Videoanleitung.aspx


    Über den Import eines GoogleEarth-Bildes vom eigenen Standortes werden automatisch die
    Koordinaten an Google-ScetchUP übergeben und man kann die Gebäude, Bäume usw.
    lagerichtig positionieren.
    Hiernach kann man unter Fenster -> Schatten ein Fenster öffnen, um die
    Schatteneinstellungen vornehmen zu können.
    Hierdurch ist man sehr genau in der Lage den Schattenverlauf über das ganze Jahr zu
    simulieren.
    Anbei ein Beispiel:




    Hat man die Zeiten der Verschattung genau erfasst, vielleicht sogar schon stringweise, kann
    man mit den Tagesdaten aus PVGIS, die man für jeden Monat nach Excel kopiert, relativ
    genau ausrechnen, wie groß die Verluste sind.
    Den prozentualen Verlust der Tagesabschätzung übernimmt man dann für den jeweiligen
    Monat und kalkuliert mit der Monatsertragsübersicht den zu erwarteten Jahresertrag.
    Hier der Auszug von PVGIS:
    Average Daily Solar Irradiance
    PVGIS Estimates of average daily profiles
    Results for: March
    Location: 51°30'56" North, 7°5'47" East, Elevation: 56 m a.s.l.,Inclination of plane:
    35 deg.
    Orientation (azimuth) of plane: 0 deg.






    The time shown is local solar time. To find GMT time, add -0.47 hours
    G: Global irradiance on a fixed plane (W/m2)
    Gd: Diffuse irradiance on a fixed plane (W/m2)
    Gc: Global clear-sky irradiance on a fixed plane (W/m2)
    A: Global irradiance on 2-axis tracking plane (W/m2)
    Ad: Diffuse irradiance on 2-axis tracking plane (W/m2)
    Ac: Global clear-sky irradiance on 2-axis tracking plane (W/m2 )
    Weitere Hintergrundinformationen:
    Dokument Schattenmanagement von SMA
    http://www.sma.de/en/service/d…W5hZ2VtZW50/download.html


    Kabelauslegung vom Dach zum WR und vom WR zum Wechselstromzähler


    Jedes Kabel hat einen Widerstand der bei Stromdurchfluss eine elektrische Leistung
    hauptsächlich in Wärmeleistung umwandelt. Bei vielen elektrischen Anlagen ist dies nicht
    erwünscht, bei Photovoltaikanlagen möchte man die elektrische Leistung ans EVU verkaufen
    und nicht das Gebäude heizen.
    Der Verlust, bei gleicher Leistungsübertragung und gleichem Kabel ist um so geringer, je
    höher die Spannung ist.
    Da die DC-Seite (Gleichspannung der Module) meistens eine höhere Spannung hat als die
    AC-Seite (Stromversorgungsnetz (Wechselspannung 230V)) macht es, aus elektrischer Sicht,
    Sinn den WR in die Nähe des Zählers zu montieren, um die Verluste zu minimieren.
    Beispielrechnung:
    Anlage 5 kW; Stringspannung 400V (Überschlägig: Anzahl Module pro String * 30V);
    Trassenlänge des Kabels vom WR zu den Modulen 25m (Adernweg ist 2*25m);
    Jahreseinstrahlung 850 kWh/kWp.
    Aus den nachfolgenden Tabellen entnehmen wir die DC-Verluste für einen Kabelquerschnitt
    von 4mm² und 6mm².
    4 mm² Verluste = 0,673% bei einem Jahresertrag von 5kw*850kwh/kwp = 4250 kWh
    Die Verluste betragen dann 28,6 kWh = 11,19€
    6 mm² Verluste = 0,449% bei einem Jahresertrag von 5kw*850kwh/kwp = 4250 kWh
    Die Verluste betragen dann 19,1 kWh = 7,48€
    Also den Kabelquerschnitt von 4mm² auf 6 mm² zu erhöhen bringt pro Jahr auf der DC-Seite
    bei den angegebenen Randbedingungen 3,71€.
    Verluste durch Stecker usw. sind hierbei nicht erfasst.


    Verlusttabellen
    Die Kabellänge in der Tabelle ist die Trassenlänge, also der Weg z.B. vom Keller zum den
    Dachmodulen. (Beim typischen 1 ½ geschossigen Einfamilienhaus mit Keller (WR im Keller)
    ca. 20-25m)




    Trotz der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Kabelquerschnitts gibt es weitergehende
    Vorgaben, z.B. der Wechselrichterhersteller. So sieht SMA für die WR 4000 TL 20 und 5000
    TL-20 für die AC-Seite einen Kabelmindestquerschnitt von 6 mm² vor.



    Hinweis: Alle Informationen sind von mir sorgfältig zusammengetragen worden, trotzdem
    kann ich für alle Hinweise, Berechnungsanleitungen usw. keine Gewährleistung und
    Haftung übernehmen, falls doch einige Sachverhalte, oder Hinweise nicht vollständig oder
    gar falsch dargestellt sind. Teilweise werden auch nur persönliche Meinungen dargestellt. Ich
    bitte dieses zu beachten.
    Für Hinweise und Ergänzungen bin ich jederzeit dankbar. Ich werde dann versuchen, diese
    ergänzenden Informationen hier einzupflegen.
    Copyright: Die Verteilung der Unterlage zur privaten, unentgeltlichen Nutzung ist
    ausdrücklich erwünscht.
    Gewerbliche Nutzung, auch nur auszugsweise ist nicht gestattet.

  • Zitat

    Für Hinweise und Ergänzungen bin ich jederzeit dankbar. Ich werde dann versuchen, diese
    ergänzenden Informationen hier einzupflegen.


    Ab Google Sketchup 8 ist die Übernahme der Geo-Koordinaten aus GE zur Simulation des Schattenverlaufs nicht mehr erforderlich; GE wird nicht mehr benötigt.

  • " Wenn Eigenverbrauch gewählt wird, kann unter Umständen keine Sonderabschreibung mehr genutzt werden. Wenn eine hohe Abschreibung der Anlage in den ersten Jahren angestrebt wird, ist es ggf. vorteilhaft, zunächst den ganzen Strom einzuspeisen und erst nach ein paar Jahren zur Eigenverbrauchsregelung zu wechseln. "


    --------------------------------------------------
    Reihenfolge der Anmeldung bei EVU, Finanzamt etc:


    (0. vor Baubeginn: Der Elektriker meldet die geplante Anlage beim EVU an bzw. erfragt die mögliche Einspeiseleistung)


    1. Der Elektriker meldet die Fertigstellung der Anlage beim Netzbetreiber


    2. Der Betreiber meldet die Anlage online bei der Bundesnetzagentur an. (Der Netzbetreiber kann eine Kopie der Anmeldebestätigung verlangen.)


    3. Der Betreiber füllt den Erfassungsbogen für das Finanzamt aus.
    -Es sollten gleich die größten Solarteur-Rechnungen und Zahlungsnachweise (Kontoausdruck) beigelegt werden mit dem Vermerk "für die erste Umsatzsteuer-Voranmeldung", nur damit gibt es die Umsatzsteuer-Rückerstattung für den Kaufpreis.
    -Meist will das Finanzamt auch eine Kopie des Schreibens vom Netzbetreiber, in dem die Abnahme und Vergütung des Stromes bestätigt wird (Abschlagszahlungen usw.), dies ebenfalls beilegen.


    Die Registrierung auf https://www.elsteronline.de/eportal kann jetzt schon erfolgen (Freischaltung dauert eine Woche).


    4. Der Betreiber erhält vom Finanzamt (meist) eine neue Steuernummer für den Betrieb der PV-Anlage zugeteilt. Jetzt kann man dem Netzbetreiber die Kontodaten und die neue Steuernummer für die Abschlagszahlungen mitteilen.


    5. Die neue Steuernummer wird im ElsterOnline-Konto eingetragen und damit die erste Umsatzsteuer-Voranmeldung durchgeführt (und ggf. gleich eine Dauerfrist-Verlängerung eingestellt).

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-