Messkosten

  • Habe auch eine Anlage mit 30kw. Der Zählerunterschied liegt bei ca. 3% Das ist innerhalb der Toleranzen. Allerdings sind eben 5 WR am laufen deren Meßfehler sich gegenseitig ausgleichen, somit sind sie wesentlich genauer als der EVU Zähler, der für +-3,5% geeicht ist. Zudem wird die Eichung bei mittlerer Leistung vorgenommen.
    Bei den alten nichtelektronischen Zählern liegt das Problem im Niederigen Leistungsbereich, wenn also wenig Sonne scheint oder Eure Anlage kleiner ca. 7kw ist, dann habt ihr lockere Abweichungen von 10%, langsamer versteht sich. Das liegt eben daran, das es sich um eine induzierte Schwungradbewegung handelt und da Energie gebraucht wird um das Rad in Gang zu kriegen.
    Beim elektronischen Zähler hast du das nicht, also bei kleinen Anlagen auf jeden Fall Elektronischer Zähler, auf 1% geeicht 300€ in Ebay.
    Wenn ich dadurch nur 2% Abweichung einspare,also mehr vergütet bekomme, dann lohnt sich das bei der 30kw Anlage bereits nach 1 Jahr.


    Bei kleinen Anlagen hast du mehr Verlust gespart, aber es dauert halt auch länger bis du die Kosten wieder erwritschaftest.

  • Klar : die Kosten für einen eigenen Zähler amortisieren sich während der Lebensdauer einer PV-Anlage locker ... nur stellt sich das EVU meist quer , da die natürlich lieber ihre eigenen vermieten wollen :evil:

  • Man sollte sich was Messeinrichtungen angeht, also sprich Zähler der einzelnen EVU schon einen konzesionsierten Elektrofachbetrieb einschalten, der die entsprechenden Anträge und Anmeldung bei EVU erledigt um ev.später auftretende Probleme zu vermeiden.
    Des weiteren sollte eine vorherige Abschlagzahlung, die das EVU dem betreiber einer Anlage zahlt, schon im Vorfeld geklärt sein.
    Das kann alles durch den Elektrofachbetrieb erfolgen oder durch den Planer und Errichter einer PV Anlage.


    Viele sonnige Grüsse
    Klaus Schwaab


    Schwaab Elektrik
    Profis in Sachen Strom


    info@schwaab-elektrik.de

  • Wenn ich Gast richtig verstehe, liegt mein Problem mit den Zählerständen doch auch am EVU Zähler.


    Ich hab ne 3,2 kwp Anlage und einen Zähler vom EON Bayern ( Marke Landis + Gyr CM 100 )


    Da ich ne kleinere Anlage habe, kann es doch zu größeren Zählerabweichungen kommen. Ist das Richtig so

  • Lieber Walter ,


    jetzt mach Dich mal nicht verrückt wegen der ganzen Zählergeschichte.
    Wenn "Gast" meint für 300€ einen wirklich guten Zähler bei eBay zu bekommen dann lass den mal weiterträumen.


    By the way : Geh mal ruhig davon aus das der Einspeisezähler genauer ist als die Daten vom Wechselrichter.


    Viele Grüße an alle Solarabsahner , Preistreiber und Renditerechenkünstler , sowie an alle Hoffis und Öko-Fanatiker dieser Welt !

  • Verrückt machen lass ich mich eh nicht, aber alles hat ne Ursache. Und für alles muß es ne erklärbare Ursache geben.


    z.B. haben wir festgestellt daß wir für 2800 W und 20m Länge nur ein 1,5 mm2 kabel genommen haben. Wir werden nun den Querschnitt auf 3 mm2 erhöhen. Damit werden wir ca 1% Leistung mehr haben.


    Die EVU wird mir einen 2 Zähler zur Kontrolle einbauen. Testweise einen Monat. Gratis.


    Und dann schauen wir wieder

  • Also mit so einem Klingeldraht sind Verluste schon spürbar - nimm am Besten 4mm² Cu-Leitungen , die kosten auch nicht die Welt und sind für die Anlage absolut ausreichend.