Erinnerung an den Amtsantritt Obamas: seine Ziele

  • Hallo allerseits,


    als Barack Obama sein Amt antrat, verkündete er Ziele.
    Eben las ich dazu etwas:
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    "Der umfassende „Obama Biden Neue Energie für Amerika Plan“ wird:


    Dabei helfen 5 Millionen neue Jobs zu schaffen in dem strategisch 150 Milliarden $ innerhalb der nächsten 10 Jahre investiert werden, um private Anstrengungen zur Schaffung einer grünen Energie Zukunft zu beschleunigen.


    * Innerhalb von 10 Jahren mehr Öl einzusparen als wir momentan aus dem mittleren Osten und Venezuela zusammen importieren.
    * Bis 2015 eine Million Plug-In Hybrid Autos (Elektro-Fahrzeuge die an der Steckdose getankt werden können) auf die Straße bringen. Autos bei denen wir daran arbeiten werden, dass sie in Amerika gebaut werden.
    * Sicherstellen, dass 10% unseres Stromes bis zum Jahr 2012 aus erneuerbaren Energien kommt und 25% im Jahr 2025.
    * Ein die gesamte Ökonomie umfassendes Treibhaus Gas Begrenzungs- und Handelsprogramm einführen, dass die Emissionen bis 2050 um 80% reduzieren soll.
    ----------------
    aus:
    http://www.photovoltaikbuero.d…n-der-Energiepolitik.aspx
    Der Beitrag ist vom: 23.01.2009


    Hier fragt es sich natürlich, ob das Chancen hat, durchzukommen.


    Seine Gesundheitsreform hat es inzwischen fast geschafft.


    VUB


  • Moin ...


    Herr Obama hat die Zeichen der Zeit erkannt und insbesondere seine wohl auf engste Familienbande beruhenden Informationen gerade aus Deutschland (seine Halbschwester spricht perfekt Deutsch und hat dort studiert) bezüglich des Erfolgsmodells "Erneuerbare Energien (Gesetz)" dürften da ebenso eine Rolle spielen wie Fragen seiner (jungen) Generation Politiker , wie auch Verbindungen in die Hightech Industrie wie überhaupt der "technophile" Herr Obama auch die modernen Kommunikationsgeräte gewinnbringend für sich einsetzen kann. Da existiert überhaupt erst einmal ein technisches Verständnis für diese Dinge und natürlich beissen sich anerkannte Lobbyisten der Ölindustrie an Herrn Obama eher die Zähne aus, als den Republikanern mit traditionell sehr guten Verbindungen dorthin (Cheney, Bush, Palin "Drill Baby drill" etc pp)


    Es ist zudem nicht nur der ökologische Aspekt oder derjenige des "new ecolological deal" der eben neue Arbeitsplätze schaffen soll wie einst das Programm in den 30er Jahren wo ja auch eine neue Infrastrukur geschaffen wurde um primär Arbeitsplätze aber darüber hinaus auch Entwicklungsschübe fürs Land zu bringen. Was hier in Europa viel zu kurz kommt ist die Betrachtung unter Aspekten der Sicherheit der nationalen Energieinfrastrzuktur und der Energieabhängigkeit von Staaten die den USA potentiell oder real nicht "gut gesonnen" sind. Auch das Thema Anschläge auf die (derzeit zentral) gestaltete Energieinfrastruktur ist hierbei ein gewichtiges Thema. Kaum in Europa derzeit Beachtung fanden die teilweise dramatischen Auswirkungen die Hurricane Katrina auf die Ölverteilinfrastruktur und damit auf die Versorgung einiger Südstaaten hatte. Es gibt im nationalen Sicherheitsapparrat prominente Fürsprecher einer Umgestaltung der USA in dem Sinne , daß man zukünftig besser "gerüstet" ist gegen o.g. Aspekte.


    mfg und frohe Weihnachten vom Deich

    [color=#800000]56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
    Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
    + 28 Grad (1 String) Null Schatten ..

  • Hallo,

    Zitat von neuharlingerstrom

    Herr Obama hat die Zeichen der Zeit erkannt und insbesondere seine wohl auf engste Familienbande beruhenden Informationen gerade aus Deutschland (seine Halbschwester spricht perfekt Deutsch und hat dort studiert) bezüglich des Erfolgsmodells "Erneuerbare Energien (Gesetz)" dürften da ebenso eine Rolle spielen wie Fragen seiner (jungen) Generation Politiker , wie auch Verbindungen in die Hightech Industrie wie überhaupt der "technophile" Herr Obama auch die modernen Kommunikationsgeräte gewinnbringend für sich einsetzen kann. Da existiert überhaupt erst einmal ein technisches Verständnis für diese Dinge und natürlich beissen sich anerkannte Lobbyisten der Ölindustrie an Herrn Obama eher die Zähne aus, als den Republikanern mit traditionell sehr guten Verbindungen dorthin (Cheney, Bush, Palin "Drill Baby drill" etc pp)


    Daß Barack eine Halbschwester hat, die in D studierte, war mir entgangen. Das mit der (jungen) Generation stimmt natürlich. Die sind sehr flexibel und ideenreich. Der Stab um Obama schickt mir z.B. u.v.a. regelmäßig Infos. Die machen das wirklich sehr geschickt, um möglichst viele Leute einzubinden und um Ideen zu sammeln.


    Zitat von neuharlingerstrom

    Es ist zudem nicht nur der ökologische Aspekt oder derjenige des "new ecolological deal" der eben neue Arbeitsplätze schaffen soll wie einst das Programm in den 30er Jahren wo ja auch eine neue Infrastrukur geschaffen wurde um primär Arbeitsplätze aber darüber hinaus auch Entwicklungsschübe fürs Land zu bringen.


    Der 1.Weltkrieg hatte hier in den Staaten einen Boom in der Kriegswirtschaft ausgelöst. Dafür waren andere Sektoren lahmgelegt. Als das kriegerische Deutsche Reich niederrungen war, kehrten die amerikanischen Soldaten zurück. Damit bestand zugleich die Notwendigkeit, die gesamte amerikanische Wirtschaft neu auszurichten. Was fürchterliche Verwerfungen mit sich brachte. Natürlich war die Krise von 1929/30 dann der ganz große Einbruch. Ähnliches Chaos herrschte nach dem 2.Weltkrieg. Damals kehrten 9 Millionen Soldaten in ihr Heimatland zurück. Auch das erzwang einen großen Veränderungsschub der amerikanischen Wirtschaft. Die Deutschen haben ganz praktisch mit ihren Weltkriegen die Staaten in eine neue politische Rolle gedrängt. Sie waren plötzlich Weltmacht. Die Ölkrise in den 1970er Jahren schuf den ersten neuen Krisenherd, etc. Jetzt also wieder ein Bankencrash und einen Paradigmenwechsel in der Politik durch Barack Obama. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die dazu sinnvoll sein müssen, um den Umbau des Landes gestalten zu können, ist eine gute Aufgabe. Es muß sehr schwer sein, die Generallinien der Politik der USA zu verändern. Man sieht zwar auf Deutschland und den ökologischen Umbau, der in D geleistet wird, aber man kann diese Ansätze nicht einfach übernehmen. Die Amerikaner suchen nach dem eigenen Weg. Wenn ich mir New York City anschauen, so hat sich innerhalb kurzer Zeit sehr viel geändert. Auf das ganze Land gesehen, fehlen mir Detailkenntnisse. Aber daß Obama gewählt wurde, sagt ja schon einiges.


    Zitat von neuharlingerstrom

    Was hier in Europa viel zu kurz kommt ist die Betrachtung unter Aspekten der Sicherheit der nationalen Energieinfrastrzuktur und der Energieabhängigkeit von Staaten die den USA potentiell oder real nicht "gut gesonnen" sind. Auch das Thema Anschläge auf die (derzeit zentral) gestaltete Energieinfrastruktur ist hierbei ein gewichtiges Thema. Kaum in Europa derzeit Beachtung fanden die teilweise dramatischen Auswirkungen die Hurricane Katrina auf die Ölverteilinfrastruktur und damit auf die Versorgung einiger Südstaaten hatte. Es gibt im nationalen Sicherheitsapparrat prominente Fürsprecher einer Umgestaltung der USA in dem Sinne , daß man zukünftig besser "gerüstet" ist gegen o.g. Aspekte.


    Die nationale Sicherheit ist in den Staaten ein großes Thema. An allen Ecken und Ende wird bewacht, gesichert. Daß die Photovoltaik dazu dienen muß, sich unabhängig von Ölländern zu machen, auf Petrolkrisen eingestellt zu sein, das liest sich deutlich aus den Verlautbarungen heraus. Da braucht man nicht lange suchen. Was schwerer wiegt, Schutz vor Naturkatastrophe, oder Schutz vor Petrolkrisen anderer Art, kann ich nicht einschätzen.


    Gestern las ich hier einen langen Artikel zu einem Szenario, was wäre, wenn das Internet zusammenbricht. Diskutiert wurde öffentlich darüber, was alles ausfallen wird, wenn es zu Störungen dieser Art kommt. Man erarbeitet hier offensichtlich sehr intensiv Sicherheitsvorkehrungen, damit der schlimmste Fall nicht eintreten kann.


    Als Anmerkung vielleicht noch: Ich sah kürzlich eine langen Fernsehbericht, in dem über die Photovoltaik und die "grüne" Politik und die Maßnahmenbündel in D berichtet wurde. Man verfolgt das mit Interesse. Von Frau Merkel sah ich eigentlich nie etwas in den hiesigen Nachrichten. Nur als sie im Kongreß sprach, fand das kurze Erwähnung.


    Die Unlust der Deutschen, mit den Amerikaner in Afghanistan zu kämpfen, war hier mal ein sehr langer Fernsehbeitrag. Der Kommentar war recht interessant. Man spürte heraus, daß den Amerikanern bewußt ist, daß wir Deutsche nach den beiden Weltkriegen einfach keine rechte Lust mehr haben, uns in Kriege ziehen zu lassen. Es wurden sehr viele Menschen in D interviewt, um dem nachzuspüren. Ich fand den Bericht bemerkenswert objektiv, denn ich hatte angenommen, es kommt eine harsche Kritik an den Deutschen, weil sie den Anschein erwecken könnten, keine Unterstützung zu leisten. Ich vermute, in der Bush Zeit war ein solcher Bericht ganz anders gestaltet.


    VUB

  • VUB :


    Ein kurzer Kommentar zu den angeblich üblen US Fernsehsendern. Natürlich finden sich auch dort Kanäle wo ausgezeichnet berichtet wird. Ich persönlich halte die Sendung "Washington Journal" auf C-Span für einer der besten Sendungen weltweit überhaupt. Nur eben nix für "sensationsgeile Dummköpfe" ..eher was für die politisch interessierte Elite. :wink: Die Anzahl Zuschauer hier in Europa dürfte erst recht zu einer echten Randgruppe gehören :mrgreen:


    mfg und frohe Weihnachten vom Deich

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  • Zitat von neuharlingerstrom

    Ein kurzer Kommentar zu den angeblich üblen US Fernsehsendern. Natürlich finden sich auch dort Kanäle wo ausgezeichnet berichtet wird. Ich persönlich halte die Sendung "Washington Journal" auf C-Span für einer der besten Sendungen weltweit überhaupt. Nur eben nix für "sensationsgeile Dummköpfe" ..eher was für die politisch interessierte Elite. :wink: Die Anzahl Zuschauer hier in Europa dürfte erst recht zu einer echten Randgruppe gehören :mrgreen:


    Das "Washington Journal" auf C-Span" kenne ich noch nicht. Interessanter Hinweis.


    VUB