NRZ Zeitungsbericht übr erneuerbare Energien...

  • Hallo


    habe gestern die NRZ ( Duisburger Ausgabe ) gelesen, auf Seite 3 steht ein Bericht über erneuerbare energien....den hab ich direkt "Verschlungen" wenn ich mich nicht bereits seit Jahren damit beschäftigen würde könnte ich mich jetzt in die Klapsmühle einliefern lassen, soviel falsch rechachiertes stand dort zum Thema SOLAR.


    Es stand etwas zu den Themen A wie Altenative Kraftstoffe, B wie Biomasse, E wie Erdwärme, H wie Holzpellets und


    Ich schreibe hier mal den Text:
    S wie Sonnen-Energie. Die Sonne schickt etwa 15000-mal mehr Energie auf die Erde, als zurzeit alle 6Milliarden Menschen verbrauchen. In der Sonne steckt viel Kraft: Ein Quadratmeter Solarkollektoren spart rund 100Liter Heizöl jährlich. Der Staat fördert die Umrüstung. Aber: Mindestens 7000€ Kosten ommen auf den zu, der sich eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung aufs Dach setzt. Pro Quadratmeter schießt der Staat 135€ zu. Für den Rest kann man einen Kredit bei der KFW beantragen. Wichtig: Überschüssiger Strom kann an die Energiebetriebe verkauft werden. Dank Solaranlage können am Ende bis zu 70% der Kosten für Heizöl gespart werden, die Anlage amortisiert sich in 5-10 Jahren- hat aber eine Lebendauer von mindestens 20 Jahren. Derzeit wächst die Kollektorfläche in Deutschland um jährlich 700000 Quadratmeter.


    !!!Achtung jetzt wird es sarkastisch!!!
    Klasse jetzt montiere ich mir 35qm sonnenkollektoren aufs Dach, spare ( produziere ) damit 3500Liter Heizöl(und das wo ich mit Gas heize ) und kann dann noch energie in Form von Strom an energiekonzerne verkaufen.......sollte ich mal meinen Eltern sagen...die brauchen etwa 1000Liter Öl im Jahr...vielleicht kann dann der Heizölhändler noch im 2mal im Jahr zum abpumpen vorbeikommen:)



    So jetzt mal im ernst.
    Ich finde es ja klasse das Tageszeitungen sich mit dem Thema beschäftige, aber die sollten ihren Redakteuren vielleicht mal einen Internetanschluß an den PC verpassen, damit die nicht photovoltaik und Solarthermie verwechseln, bzw. besser auseinander halten können.


    verbessert mich wenn ich falsch liege, aber es gibt wohl noch keine kombinierten photovolataik-solarthermie Anlagen, obwohl das vielleicht in heißen Sommern die lösung für das Modultemperaturproblem wäre.
    Wir montieren eine Rohrleitung ähnlich einer Fussbodenheizung unter die Module und pumpen dort ein wärmeträgergemisch durch....dieses wiederum benutzen wir zum erwärmen von Brauchwasser für den Wärmekreislauf im Haus...
    Kann mir jemand sagen ob die PV-Module von unten in der Mittagshitze warm/heiß werden. Wenn ja, dann können wir uns die HIP Module sparen.


    grüße


    Jörg


    PS: Ich bin mir nicht sicher ob das der richtige bereich für diesen Bericht ist, aber da es sich um Solarkollektoren und Strom verkaufen geht habe ich mir diesen ausgesucht, wenn der Moderator anderer Meinung ist soll er den Text bitte in einen anderen bereich verschieben. DANKE

  • Doch es gibt ein solches modul.


    Weis aber nimmer wo ich das Ding gesehen habe. Unter den Kollektoren liegt eine amorphe Folie. Ob das Ding aber wirklich deckend arbeitet kann ich nicht sagen. Ich halte nix davon, jedenfalls nicht mit der momentan angewendeten Technik.