Elektroautos im kommen!

  • ...Tesla Motors will nun seinen Beitrag zur Nutzbarmachung des elektrischen Stroms im individuellen Personenverkehr leisten. Und dabei sofort fast alles anders machen als die bisherigen Anbieter von Elektroautos, von deren Wirken man offenbar wenig beeindruckt ist:
    »Uns schien es bisher«, heißt es in einer Darstellung zu den Beweggründen der Firmengründer Martin Eberhard und Marc Tarpenning, »als seien Elektroautos von Leuten entworfen worden, die denken, dass wir eigentlich überhaupt gar nicht fahren sollten – und, wenn wir es doch einmal müssen, jede Minute davon leiden sollten.«


    Das ist kurz und knapp zusammengefasst der Grund, warum das E-Auto immer noch nicht den großen Durchbruch geschafft hat. Das spricht zwar gegen deine Wünsche und Vorstellung für ein E-Auto, aber trifft es zu 100%.


    Warum sollte ich 15000,-€ für en Auto ausgeben, das:
    - unbequem ist
    - ziemlich eng ausgelegt ist
    - langsam fährt
    - keine nutzbaren Reichweiten hat
    - keinen Komfort bietet.


    Das ist zwar kein ökologisches Denken, aber leider die Fakten. Aus diesem Grund muß man auch mal Mut zeigen und andere Wege gehen. Zumindest wird der Tesla Roadster hier und da Aufmerksamkeiten erwecken und gewisse Führungspersonen und Unternehmer zum Umdenken bzw. Nachdenken bringen. Mal ganz abgesehen von den Start-ups und kleinen Betrieben, die noch neue Wege gehen können. Genau wie bei unserer Photovoltaik oder hätte einer von euch im Jahre 2000 gedacht, daß wir Ende 2006 es vollkommen normal finden eine PV-Anlage im "verregneten Deutschland" zu installieren?


    Es muß nur einer vormachen, daß solch ein E-Auto mit entsprechenden technischen Werten machbar ist und das auch noch zu vergleichsweise akzeptablen Preis. Schon wird es Stück für Stück "cool" sein ein E-car zu fahren. Ohne Innovationen und Querdenkern geht es nunmal nicht.


    Der Tom
    8)


  • weil es billiger ist.


    Außerdem kann für mich "Komfort" durchaus auch bedeuten, dass das Auto leise ist, dass im Winter die heizung in der 1. Sekunde auf voller Leistung funktioniert und dass man in winzige Parklücken passt. (für die Allgemeinheit ist es vielleicht auch ganz wünschenswert, wenn die "Stadtluft" wieder etwas sauberer wird, aber dazu muss man natürlich in etwas größeren Dimensionen denken und über die eigene Windschutzscheibe hinaus sehen wollen)


    Zugegeben werden andere Leute auch andere Prioritäten setzen.


    Bei uns in Deutschland hat "Komfort" und "Leistung" mittlerweile einen extrem hohen Stellenwert im Individualverkehr erreicht (naja, die Automobilhersteller propagieren und bwerben ja genau dieses "Luxusstreben"), ich denke da wohl etwas außerhalb der gewohnten Bahnen, das geben ich zu, mir machen bei Autos andere Dinge Spaß als die meisten Leuten. (ich halte mich deswegen weder für schlauer noch besser, nicht dass das so rüberkommt, ich hab einfach eine andere Meinung und stehe Autos generell etwas kritikfähiger gegenüber)


    Ein solches E-Auto wie das vorgestellte mag durchaus auch Leute ansprechen, die z.B. etwas besonderes wollen oder eben auf die Beschleunigungswerte abfahren, die mit den Drehmomenten von Elektroantrieben machbar sind.


    Damit wäre aber der Sinn meines Erachtens auch schon erschöpft.


    In diesem Fahrzeug stecken grob 7000 Stück Standard LiIonen Rundzellen vom Typ "16800", wie man sie auch in Notebook-Akkus findet, wenn ich mich recht entsinne (ist bei mir schon ne Weile her, dass ich die Artikel zu diesem E-Auto gelesen habe, das ist ja jetzt nichts superneues) in verschiedene Gruppen aufgeteilt und seperat gekühlt, um ein Überhitzen und Ausbrennen des Gesamtblocks zu verhindern (Lithium Brände sind nur schwer löschbar, mit Wasser gehts schon mal nicht).


    Die Reichweiten und Lebensdauer Angaben halte ich für stark geschönt. 400km kommt das Ding vielleicht dann weit, wenn man konstant 90 fährt, aber nicht, wenn man "sportlich" (so sagt man doch, wenn man sich anstrengen muss, um aufs Gaspedal zu drücken ;o) unterwegs ist. Dann sind vielleicht mal 150km drin, da man bei solchen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten einfach enorm viel Leistung verbrät.


    Die grob 150.000 (!) Watt Maximalleistung kommen ja nicht aus dem nichts.


    Bei 160.000 Kilometern Lebensdauer geht man wohl auch davon aus, dass so ein Standard Akku laut Hersteller rund 500 80% Zyklen durchhält und rechnet schön brav 500 * 0,8 * 400km = 160.000km.


    Nicht berücksichtigt ist dabei aber, dass LiIonen Zellen es nicht besonders gut leiden können, vollgeladen und warm herumzustehen, da sich die Zelle dann langsam aber sicher durch interne Oxidationsprozesse zerstört. Dies ist irreversibel (im Gegensatz zu diversen Memory Effekten an Nickel basierten Akkumulatoren, welches teilreversible Kristallisationsprozesse sind).


    Wer seinen Notebookakku stets am Netzteil köchelt wird vermutlich schon die Erfahrung gemacht haben, dass das Ding recht flott schlapp macht und unter solchen Bedingungen vielleicht mal 2 Jahre hält.


    Für eine 16800 Zelle im Auto, das ja nicht ständig geladen wird, aber zumindest auch mal geladen in der Sonne stehen wird würde ich jetzt mal 5-10 Jahre Lebensdauer für den Akku annehmen, das ist aber eher optimistisch, egal wieviel man fährt.


    Rechne dann noch als zweiten Effekt hinzu, dass man vielleicht 400 Ladevorgänge a 150km schafft und es kommt schon eine ganz andere Lebensdauer dabei heraus.


    160.000km klingt gut, das stellt man sich auch ungefähr unter der Lebensdauer des Fahrzeugs vor, für realistisch halte ich aber, dass man in der Zeit den Akkublock mindestens 1x tauschen muss.


    Das sind 7000 Zellen, ich schätze mal optimistisch, dass man die unter 2 US $ das Stück nicht bekommen kann, dazu noch das sehr umfangreiche BMS (battery management system), das man für 7000 LiIonen Zellen braucht, wenn man keine "Napalmbombe" hochgehen lassen will und das ganze wird ein eher teurer Spaß.


    Für 15.000€ bekommt man zumindest noch ;-) rund 10.000 Liter Sprit, da kommt man selbst bei 20l/100km (wir sind ja sportlich unterwegs) noch 50.000 km weit.
    Wozu dann Elektro? (außer für die 4s von 0 auf 100)


    Des weiteren finde ich das mit dem Laden ganz interessant. Ich weiß jetzt nicht genau, welche Zellen die verbaut haben, die 16800er in meinem Notebook haben 16Wh das Stück.


    Mal 7000 macht 110kWh an Energiegehalt (da könnte unsere 5kWp Solaranlage ne Weile hinladen ;-)


    wenn man das in 3 1/2 Stunden "von 0 auf 100" aufladen will, wofür mal grob 120 kWh nötig sein sollten braucht man die geradezu niedliche Leistung von rund 35kW. (eigentlich werden LiIonen Zellen aber nach einen kombinierten Konstantstrom-Konstantspannungsverfahren geladen, mit maximaler Strom/Leistung bis ca. 90% und einer Langsamladung bei konstanter Spannung auf 100%)


    Die 220V Steckdose aus der Garage tuts da also nicht wirklich.


    Btw, bei 15cent pro kWh kostet das Tanken (für ~150km) hier auch mal runde 18€, ganz umsonst ist also auch das nicht, wenn auch die reinen Stromkosten attraktiver sind als die Benzinkosten.


    Schlussendlich muss man zumindest in unseren Breiten auch mal damit rechnen, dass es morgens -20°C haben kann. Ok, vielleicht fährt man da so ein Fahrzeug eh nicht, aber soweit ich weiß, kann man da die Standard LiIonen Zellen eh nicht mehr verwenden.


    Die in meiner Kamera versagen ziemlich genau bei -16°C bis -18°C herum komplett, aber auch bei -10°C ist nicht mehr viel los mit denen. Gibt natürlich LiIonen Zellen, die damit weniger Probleme haben, nur solche stecken in dem Auto halt nicht drin. Vielleicht werden die bei Kälte auch geheizt, könnte durchaus sein, weiß ich nicht.


    Meiner Ansicht nach ist das sehr wohl ein interessantes Konzept und alleine schon wegen den Erfahrungen mit 16800er Zellen als Antriebskonzept, mit den Erfahrungen von Radnabenmotoren, 35kW Ladeleistung (ohne dass was überhitzt!!!), mit dem sicherlich irrsinnig komplizierten BMS für 7000 Zellen, von denen keine einzige niemals überladen oder tiefentladen werden darf, usw, usf... finde ich das sehr begrüßenswert.


    Vielleicht kann es sogar einen Beitrag leisten, dass E-Autos ein etwas bessere Image bekommen, denn derzeit haben sie (auch zurecht) ein geradezu hundsmiserables Image.
    Die recht neuen E-Roller aus China mit Bleiakkus werden da einen weiteren Nagel im Sargdeckel darstellen, man fragt sich manchmal schon, wie man sowas überhaupt konstruieren mag.


    Dennoch halte ich das Konzept für eine Entwiklung in die falsche Richtung. Wer ein Auto mit Hochleistungsantrieb wünscht hat wesentlich mehr Energie zur Verfügung, wenn er sich 50kg Benzin in den Tank schüttet als wenn er 500kg Hochleistungsakkus herum fährt.


    Der Wirkunsggrad des E-Antriebs ist besser und er hat auch noch andere Vorteile, bzgl Gesamtwirkungsgrad muss (aus ökologischer Sicht) allerdings das kWh Strom auch erst mal erzeugt werden. Das macht bei uns derzeit im Strommix die berühmten 0,7kg CO2 pro kWh.


    Und dann schauts schon nicht mehr so rosig aus.


    Meine Ansicht ist folgende.


    Im derzeitigen Verkehrskonzept fehlt ein Fahrzeugtyp zwischen Fahrrad und Auto, der zwar den prinzipiellen Komfort des Autos bietet (mehr als 1 Fahrer, kein Helm, wettergeschützt, Fahrgastzelle, Stauraum, mehr als 2 Räder), aber eben nicht die Leistung und Kosten eines Autos aufweist.


    Ich weiß, dass das eine unpopuläre Meinung ist, aber für den Stadtverkehr braucht fast niemand ein Fahrzeug, das schneller als 100km/h fährt und mehr als 20 PS bietet.


    Warum da also nicht neue Wege gehen und Fahrzeuge entwickeln, die deutlich leichter, kompakter, lesitungsschwächer, aber eben auch genügsamer und billiger sind?


    Und genau dafür bieten sich meiner Ansicht nach dann der E-Antreib an. Jetzt steht mit der LiIonen Technik endlich auch ein Akkutyp zur Verfügung, der E-Autos tatsächlich für solche Zwecke alltagstauglich machen kann.


    Wieso soll ich für 10km Stadtverkehr zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen 1l Benzin verheizen, wenn es auch mit 1-2kWh Strom ginge und zwar emissionsfrei (am Fahrzeug selbst), deutlich leiser und (wichtig) deutlich billiger (und letzteres erfordet eben eine sinnvolle Dimensionierung und ist das große Manko z.B. des City ELs mit Blei Akkus).


    Ich selbst halte übrigens die neue S(?)-Klasse für recht interessant. Man kann jetzt Fahrzeuge bis 45km/h ohne Zulassung und ohne TÜV fahren, mit einem Führerschein ab 16 und muss das Ding nur versichern.


    Sowas könnte ich mir durchaus als Elektrofahrzeug vorstellen, eben für kleinere Fahrten. Wenn ich da auf 10km Stadtverkehr 30s langsamer bin ist mir das doch reichlich egal.


    Sowas hier z.B. ist doch wirklich was cooles, für mich einfach ein vielseitieres Fahrrad und natürlich kein Autoersatz für die Autobahn...


    http://aerorider.com/de/aerorider.html


    (das ist übrigens kein Elektrofahrzeug wie ich es als E-Auto vorschlagen würde, dem gestehe ich dann schon weit mehr Auto als Fahhrad zu, das Ding hier verbraucht ja mit mittreten angeblich nur ca. 1-2 kWh/100km, das sind grob 0,1l bis 0,2l Benzin auf 100km)


    Aber noch gibt es keinen großen Markt für solche Konzepte, es ist auch nicht ganz leicht, damit im Verkehr unterwegs zu sein, weder Straße noch Radweg sind optimal, man brächte eher einen Schnellweg für Fahhräder und Kleinfahrzeuge.


    Oder hier mal das "1,5l Auto":


    http://www.loremo.com/


    Zitat

    Genau wie bei unserer Photovoltaik oder hätte einer von euch im Jahre 2000 gedacht, daß wir Ende 2006 es vollkommen normal finden eine PV-Anlage im "verregneten Deutschland" zu installieren?


    Mein erstes 50W Modul stammt von 1996. Es ist haargenau dasselbe wie mit den Elektroautos.
    Solange das finanzielle nicht stimmt ist es was für Bastler, Ökos und Spinner, sobald es sich halbwegs "rentiert" und die Kinderkrankeiten beseitigt sind, so dass jedermann damit umgehen kann, explodiert der Markt sozusagen über Nacht.


    Eine Steuer auf (Benzin-)Autos im Stadverkehr nach dem Londoner Vorbild halte ich in den nächsten Jahren für durchaus realistisch (in London soll ja jetzt auch ein von dieser Stereu befreiter Elektro Smart kommen, wenn ich nicht irre), dazu kommt, dass der weltweite Ölförderpeak nach Hubbert mittlerweile recht genau auf das Jahr 2015 herum bestimmbar ist, dass die Nachfrage nach Öl weiter steigen wird kann man wohl annehmen, ohne Prophet sein zu müssen und selbst für mich ist dann klar, was das für unseren Benzinpreis bedeutet.


    Lasst den Liter Sprit mal 3€ kosten und lasst die kleinen Elektroautos mit 10-20kWh auf 100km alltagstauglicher werden, dazu noch eine steuerliche Begünstigung und schon wird sich ein Markt auftun, der über Bastler, Ökos udn Spinner hinaus geht.
    Und mit dem Markt kommen auch die Anbieter.


    Das schnelle, "soprtliche" und "komfortable" Auto wird zumindest bei uns dennoch noch lange Bestand haben, es ist bei uns einfach Statussymbol und Fetischobjekt Nr. 1, sowas gibt man nicht so schnell auf, zumindest solange man es sich leisten kann.


    Ich räume kleinen und leichten Elektromobilen auf Basis von LiIonen Akkus durchaus eine Chance ein, denke aber, dass der Markt (leider) noch nicht reif dafür ist. Ansätze über Hybridantriebe mittels NiMh als Pufferakku (Prius) scheinen sich aber schon mal ganz gut abzusetzen (ich bin nicht so der Autoexperte) und das ist ja derzeit keine schelchte Lösung. 5l / 100km bei gewohntem Komfort und Reichweite.


    Ich propagiere ja keinesfalls, dass man auf ganz auf das Auto verzichten soll. Mit einem E-Auto von München nach Frankfurt zu fahren ist derzeit ein Abenteuer, aber gewiss nichts, was ich jemanden nahelegen oder gar zumuten würde.


    Aber der Einsatz eines 1500kg Gefährts mit 200PS Motor für Kurzstrecken wird langfristig zu überdenken sein.


    Und das wird kommen, alleine schon deswegen, weil es in 20 Jahren für viele nicht mehr bezahlbar sein wird. Die Lebensqualität muss sich deswegen dennoch nicht verschlechtern, nur weil man nicht mehr im Ledersitz gebettet im Stau steht, ganz im Gegenteil, ich sehe mehr Chancen als Schranken.


    mfg

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Hab hier mal ein paar Beiträge aus der Versenkung geholt, die jetzt fast 10 Jahre alt sind. An einigen Stellen musste ich etwas schmunzeln, aber an anderen Stellenging es auch um Probleme, die leider noch sehr aktuell sind.
    Ganz neu war mir übrigens, das Tesla damals "Lilonen" Akkus verbaut hat. Dachte, die sind noch gar nicht erfunden :oops:

  • bezogen auf den Titel "Elektroautos im Kommen" hat sich ja nicht viel getan. Die Gefährte, die gekommen sind, sind nach wie vor einfach viel zu teuer, völlig unrealistisch für Normalverdiener, die rechnen können.


    Insofern ist das einzige was "für viele nicht mehr bezahlbar ist" (Zitat von cephalotus im letzten Absatz oben) bis heute ein Elektroauto, währen die 200PS-Karosssen ganz offensichtlich noch bezahlbarer geworden sind als damals, zumindest fahren immer mehr davon herum und haben sogar eher 300 statt nur 200 PS.


    Wenn also was falsch läuft, dann ist es die Preispolitik. Gekauft wird in erster Linie was bezahlbar ist, nicht was besser für die Umwelt wäre. Wer das missachtet und auf den Idealismus von Leuten setzt, die sich das auch leisten können, verhindert und verlangsamt die Einführung eben genau dieser neuen Technik. Man könnte auch sagen, wer Elektroautos so teuer macht, will gar nicht, dass die gekauft werden.


    E-Autos sind derzeit nach wie vor unerwünscht, dieses Fazit ziehe ich als potenzieller E-Autokäufer und handele entsprechend.

    Gruß,
    amoss


    Ich bin ein Pessimist. Also ein Optimist mit großer Erfahrung. Denn ich weiß: Manchmal sind nur bei mir Wolken. Doch meistens scheint die Sonne bei den anderen.


    11 kwp * DN 28° * Ausrichtung 201° * Verschattungsverlust ca. 8% * Freising

  • Wenn ich mich hier in Warschau auf unserem Hinterhof so umsehe, kosteten die meisten Autos weit mehr als unser Mievi, welchen es schon seit 2009 ab der Stange gibt. Der Preis kann also nicht der Grund sein, Verbrenner zu fahren.
    Diesen sehe ich eher in der fehlenden Ladeinfrastruktur. So hat es in unserem Hof eine einzige Steckdose mit Nachtstrom
    und dort war bis gestern noch ein Weihnachtsbaum angesteckt.
    Doch auf dem ChargeMap-Portal biete ich seit zwei Jahren Gratisstrom an -mit Verlängerung, aber hatte noch keine einzige Anfrage erhalten. Die Köpfe sind einfach noch nicht reif für Elektros, und oder der Treibstoff zu billig.
    Natürlich würde es mich reizen, unseren Mievi hier zu haben, um die erstaunten Gesichter zu provozieren. :shock:
    Doch bis das Autöli hier wäre müsste ich 20 x nachladen :arrow:
    Naja, durch Deutschland würde ich das vielleicht nochgerade schaffen, aber spätestens an der polnischen Grenze
    wäre schluss mit lustig. :roll:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Zitat von amoss


    E-Autos sind derzeit nach wie vor unerwünscht, dieses Fazit ziehe ich als potenzieller E-Autokäufer und handele entsprechend.


    Hallo amoss, genaus sieht es aus.
    Die wenigsten der betroffenen Wirtschaftsteilnehmer haben Interesse.
    Da hängt viel zuviel dran: Arbeitsplätze Autoindustrie, Arbeitsplätze Zulieferer, Arbeitsplätze Werkstätten, Arbeitsplätze Tankstellen, Arbeitsplätze Petrol-Industrie, der Staat als Steuerempfänger (Mwst., Benzinsteuer, Ökosteuer (Stichwort: "Rasen für die Rente"), ... habe ich noch was vergessen?
    Und die Menschen an sich sind einfach im Kopf noch nicht soweit... auch wenn noch so stark die Luft der Innenstädte verpestet ist, wird weiter so gemacht... wie bisher... Und wenn die Menschen dann langsam krank werden und sterben... interessiert es doch den deutschen Michel nicht die Bohne... :juggle:
    ... solange es immer die Anderen trifft...


    lg
    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 30xxx


  • Das kann ich so nicht unterschreiben.
    amoss : Wie hast du denn gehandelt -kein EV gekauft? Und warum nicht? Was interessiert dich, ob EV's unerwünscht sind und woher nimmst du dieses Gefühl?
    @All
    Ich stelle das Gegenteil fest, ja sehe es sogar als Neid der Verbrennerfahrer, sich schämend und die Umwelt verpestend.
    Im persönlichen Gespräch ringen sie dann verloren nach Argumenten gegen EV's.
    In der Lenk (schweizer Skigebiet) findet dieser Tage ein riesiges Skilager statt, auch mit Auslandschweizern aus China.
    Da staunen Jugendliche, dass man in der Schweiz -auch in Städten frei atmen kann und geniessen die frische Bergluft.
    Was interessieren mich Arbeitsplätze von Verbrennern, wenn man keine Luft mehr kriegt und die Regierung Smogalarm verhängen muss.
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

    Einmal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • Zitat von einstein0


    In der Lenk (schweizer Skiegebiet) findet dieser Tage ein riesiges Skilager statt, auch mit Auslandschweizern aus China.
    Da staunen Jugendliche, dass man in der Schweiz -auch in Städten frei atmen kann und geniessen die frische Bergluft.


    Was interessieren mich Arbeitsplätze von Verbrennern, wenn man keine Luft mehr kriegt und die Regierung Smogalarm verhängen muss.


    Weil Du immer wieder mit der gleichen Leier kommst: Dann fang erstmal mit den (polnischen Braun)Kohlekraftwerken an die Dir Deinen geliebten, billigen Strom für Deine veralteten aber heiss geliebten Glühbirnen bringen.


    Denn auch in China sind es primär die Kohlekraftwerke, dann die Industrie und erst dann der Straßenverkehr.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


    L:70
    D:4
    T:1
    GroßMeisterLusche

  • "VW erwartet extremen E-Autoboom"


    http://www.manager-magazin.de/…-auto-sein-a-1094795.html


    ...natürlich verbunden mit extremen Einschränkungen des Stinkerverkehrs in den großen Städten, besonders im Talkessel.
    Lange vorher werden die Preise dieser fallen wie Steine, vor allem für die Großen und Schweren. :mrgreen:


    Greenwheel J0:


    http://www.chinacarforums.com/…hp?p=120442&postcount=259


    Tomyy

    !!! Nie wieder Abhängig von Öl, Diesel, Benzin, Gas, Kohle, einem Schornsteinfeger oder Dachdecker !!! ->

  • So langsam geht es in die heiße Phase:


    http://www.electrive.net/2016/…n-produzieren-zu-koennen/


    Wenn die Deutschen hier nicht endlich mitziehen und lernen um ganz vorn mit dabei zu sein:


    http://www.automobil-industrie…autonomen-autos-a-536842/


    ...wird das echt ruppig.
    Die vielen kleinen China-Klitschen:


    https://www.youtube.com/watch?v=N6tSZap-HwI


    ...werden explodieren und den Deutschen bleibt wie im PV1.0-Zeitalter nur der Rückzug übrig. :shock:


    Zum Glück liegen die deutschen Fabriken nicht so außerhalb wie Tesla und lassen sich zu großen Vertikal-Farmen umrüsten:


    https://www.youtube.com/watch?v=-voO-8BsO4U


    Tomyy

    !!! Nie wieder Abhängig von Öl, Diesel, Benzin, Gas, Kohle, einem Schornsteinfeger oder Dachdecker !!! ->