Solon-PV-Anlage: Passt der Preis

  • Hallo PV-Erfahrene !
    Habe folgendes Angebot (Kurzfassung) über PV-Anlage (34 kw) erhalten:
    - Solon 220/6+ Module, Toleranz +/-3%, incl. 2 Jahre Vollversicherung
    - 6 WR SMA Sunnyboy 5000 TL, trafolose StringWR, 3 unabh. MPP-Tracker, eingebaute ENS, allstromsensitiver FI, IP65, 5 Jahre Garantie
    - Solarleitung H07-RN-F 1x 6 qmm,
    - Aluminium/Edelstahl-Gestell für Kreuzmontage
    - Prüfprotokoll


    Nettopreis/KW : komplett incl Montage und Inbetriebnahme mit EVU : 4.750,- €


    Was haltet Ihr von dem Angebot und vom Preis-Leistungsverhältnis?
    Danke im Voraus für jedes Feed-back! :D

  • Solon Module sind zur Zeit teuer. Wenn man dann noch rechnet daß der Preis zur Zeit generell hoch ist, dann geht das Angebot in Ordnung. Allerdings nur wenn die Module 2005 noch ins EVU einspeisen. Nächstes Jahr gehen Fachleute von einem Preissturz von 10 - 20% aus. Nicht viel, wenn man bedenkt daß die Module um mind. 30% überteuert sind.


    Die Sortierung gefällt mir auch nicht. Besser wäre -0/+3
    Hier würde ich nachverhandeln.
    Und keinen Einspeisevertrag mit dem EVU unterschreiben.

  • Hallo Mona,


    ich habe für meine kleine, überschaubare Anlage ebenfalls Solon-Module eingesetzt und bisher (zumindest in den ersten Betriebswochen) hat es noch keine Probleme gegeben. Auch die kostenfreie Solar-Versicherung (in den ersten zwei Jahren) wird nicht von allen Herstellern angeboten und ist sicherlich erwähnenswert.
    Trotzdem sollte beachtet werden, dass es das Modul 220/6+ in sechs verschiedenen Ausführungen gibt. Details findest du hier:


    http://www.solon-pv.de/pdf/solon_p_220_6_plus.pdf


    Ursprünglich hatte ich die Modul-Variante mit 220 W/p bestellt und durfte hinterher "heilfroh" sein, wenigstens die Ausführung mit 210 W/p geliefert zu bekommen. Ich hätte aber noch mehr "Pech" haben können, denn 220/6+ wird in einer Bandbreite von 225 bis runter zu 200 W/p hergestellt.
    Dieser Umstand sollte dich zwar nicht belasten, denn du zahlst ja offensichtlich für die tatsächlich installierte Leistung. Aber bei deiner Gesamtkalkulation (insbesondere für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung) solltest du schon wissen, auf welche Gesamtleistung deine Anlage nach der Inbetriebnahme kommt. Darüber hinaus würde ich darauf achten, dass keine Mischung der unterschiedlichen Modultypen in einem String installiert wird. Da ich aber Laie bin könnten evtl. einige Experten aus dieser Runde zur evtl. Frage einer möglichen Modulmischung etwas sagen.


    Ich wünsche viel Erfolg!


    FriedrichJun

  • Bitte nicht alles vermischen.


    Module in unterschiedlichen Stärken gibt es nicht weil di so hergestellt werden, sondern weil die so ausgetestet werden. Es gibt natürlich Module mit mehr oder weniger Zellen, des ist wieder was anderes.


    Aber wie bei meinem Modul, gibt es 150 / 155 / 160. Im Prinzip sind die Module die selben. Die 150 / 155 sind halt nicht so leistungstark, warum auch immer. Diese Module sind aber nicht schlechter.


    Bei der Sortierung sollte man immer nur -0/+5 oder -0/+3 akzeptieren. Ich sehe nicht ein dass Firmen Mindersortierungen auf Kosten der Kunden an den mann bringen.


    Das schwächste Modul bestimmt deine Leistung. Gute und namhafte Hersteller sortieren normal immer +

  • Hallo Lothar und FriedrichJun,


    danke für Eure Antworten, werde mich jetzt in Nachverhandlungen begeben. Mal schauen, was dabei rauskommt.


    Was den Einspeisevertrag angeht, habe ich schon von verschiedenen Seiten gehört, dass dieser nicht nötig sei.
    Wer weiß ob die EVU (hier EON Bayern) dazu neigt einem Schwierigkeiten im Sinne von Schikane (z.B. Ablehnung einer Einspeisung über 30 kw) zu bereiten, wenn man einen solchen Vertrag verweigert ?


    Gruß Mona