Aufgabe Wärmepumpenstrom + Zähler Rentabilität

  • Hallo zusammen,


    momentan habe ich ich eine 10kWp PV Anlage und eine Wärmepumpe die über einen 2. Stromzähler, kaskadiert, gemessen wird.

    Daher habe ich auch einen extra Wärmepumpentarif, der etwas günstiger ist.

    Einen Speicher hatte ich auch schon seit Herbst, der mir den Verbrauch ordentlich gesenkt hat.

    Nun kommt durch die KFW442 Förderung noch eine 14kWh PV Anlage hinzu samt 13kWh Speicher.


    Den Verbrauch schätze ich nun im Haushalt auf unter 1000kWh und Wärmepumpe wahrscheinlich auch.


    Daher macht es meiner Meinung nach keinen Sinn noch einen extra Wärmepumpenstromtarif zu nehmen und auch direkt den 2. Zähler zu entfernen. Der kostet ja im Prinzip auch Miete und hat in der Vergangenheit durch die Kaskadierung nur Ärger gemacht, weil einige Stromanbieter damit nicht klar kamen.


    Jetzt hätte ich halt die Chance, da der Elektriker die neue PV Anlage anschließen muss und in dem Zuge den 2. Zähler entfernen kann.


    Frage an euch, macht es Sinn und was muss ich vorbereiten?

  • Melde die WP nach §14a an, erhalte vergünstige Netzgebühren und schmeiß den zweiten Zähler raus. Du kannst nur gewinnen :)


    hier hast noch weitere info, währe Modul 1

    Energiepreise - § 14a EnWG: Ist Modul 1 oder 2 für Wärmepumpen günstiger? (tga-fachplaner.de)

    7kW Wärmepumpe: Vaillant aroTherm plus 75/6

    Warmwasserspeicher Vaillant uniSTOR plus VIH R 300/3 BR - RL Puffer Vaillant VPS R 200/1 B


    24,6kWp Photovoltaik: Sungrow SG10RT & SG12RT

    60x Suntech Ultra V mini 410Wp - 6,56kWP NO - 4,1kWp SO - 13,94kWp SW

    2 Sungrow SGxxRT in Home Assistant einbinden > Siehe hier

  • Gilt aber nur für neue Anlagen ab 2024?

    Nein, auch mit einer Bestandanlage kannst du freiwillig in die neue Regelung wechseln.

    Voraussetzung ist, daß die WP auf max 4,2 kW (Strom-, nicht Wärmeleistung) begrenzt werden kann.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ja, bin auch daran am Überlegen und rechnen.


    Die neue 14KWp Anlage ist auf der Nordseite mit ca. 30% Einbußen.

    Da wäre dann eine Berechnung der Mittelung der Einspeisevergütung aus der alten Anlage (10,7Cent/kWh) und der neuen Anlage eher ungerecht, da ja die vollen 14kWp als Berechnungsgrundlage genommen wird.

  • Je mehr ich mich dort einarbeite umso verwirrter bin ich wegen dem §14a.


    Wie schon geschrieben ist bei mir ein TRE eingebaut. Der steuert bzw. kann wahrscheinlich die Wärmepumpe steuern. Zumindest das 3-phasige Schütz abschalten?

    Das hat aber nichts mit SG-ready der Wärmepumpe zu tun, oder? Die WP kann das zumindest.


    Dann habe ich noch ein 2-Tarif-Zähler. Ich habe gelesen, dass der auch damit irgendwie am TRE dranhängen kann.

    Sehe es aber leider alles nicht, da im verplombten Bereich. Wozu das?


    Dann habe ich noch 2 Wallboxen (OpenWB). Die müssten dann doch auch abgeschaltet bzw. reduziert werden bei §14a?

    Irgendwo habe ich aber dann auch gelesen größer als 12kVA, da wäre ich drunter, da jede WB nur bis 11kW ausgelegt bzw. abgesichert ist.

  • Die neue 14KWp Anlage ist auf der Nordseite mit ca. 30% Einbußen.

    Dann bringt es für dei Wärmepumpe relativ wenig und bei Volleinspeisung im Sommer entsprechend mehr.

    Also einfach mal durchrechnen...

    Servus
    Toni