Investitionsförderung Call 15-29.04.2024

  • Interessanter Aspekt. Was wenn die Ömag sagt, dass § 28 Abs. 62 UStG 1994 verpflichtend ist und für alle gilt die die Vorraussetzungen erfüllen und der Nullsteuersatz zur Anwendung kommen muss?

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • 5 Cent von der ÖMAG und 3 Cent über die Marktprämie (Differenzzahlung).

    du kannst ja auch einem anderen anbieter verkaufen und nicht der oemag! ;)

    und wie einige vorschrieber bereits geschrieben haben kann man ja ueber eine EEG den strom auch fuer >10ct /kWh (+marktpraemie fuer den rest) auch noch verhoekern!

  • Die Zeiträume in denen der Referenzmarktwert 0 ct/kWh ist nicht berücksichtigt.

    Da hätte ich noch Fragen dazu.

    Wenn >=6h der AT-Spotpreis negativ ist, dann bekommt man für diese Zeit ja nichts bezüglich Marktpreis.

    1. Bekommt man für genau diese negativen Stunden nichts oder für den ganzen Tag nichts?

    2. Was bekommt man eigentlich nicht? Du schreibst ja von Referenzmarktpreis 0 ct/kWh. In deinem Beispiel würde man dann doch 8 ct/kWh (anzulegender Wert) - 0 ct/kWh (Referenzmarktwert) = 8 ct/kWh bekommen? Also eigentlich sogar mehr?

  • Kennt jemand jemanden der schon einen Zuschlag zur Marktprämie vom Call1 2024 hat? Und mit welchem Wert?

    Wurde gerade am 21.6.2024 veröffentlicht:



    Die Zeiträume in denen der Referenzmarktwert 0 ct/kWh ist nicht berücksichtigt.

    Da hätte ich noch Fragen dazu.

    Wenn >=6h der AT-Spotpreis negativ ist, dann bekommt man für diese Zeit ja nichts bezüglich Marktpreis.

    1. Bekommt man für genau diese negativen Stunden nichts oder für den ganzen Tag nichts?

    2. Was bekommt man eigentlich nicht? Du schreibst ja von Referenzmarktpreis 0 ct/kWh. In deinem Beispiel würde man dann doch 8 ct/kWh (anzulegender Wert) - 0 ct/kWh (Referenzmarktwert) = 8 ct/kWh bekommen? Also eigentlich sogar mehr?

    Sorry, unpräzise ausgedrückt. Die Rechnung anzulegender Wert minus Referenzmarktwert wird für diese Zeiträume (>=6h) ausgesetzt und die Marktprämie beträgt 0 ct/kWh. Das ist im EAG so definiert und die Voraussetzung ist die Übermittlung der Viertelstundenwerte. Für alle anderen Stunden bekommst du weiter die Marktprämie gem. Berechnungsschlüssel obendrauf zu deinen anderen Stromabnehmern (Ömag, EVU, EEGs, ...).

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • Ich hätte ein paar Fragen zur Marktprämie bei PV:


    Ist der Höchstpreis von 8,98 Cent/kWh lt. Website quasi der höchste anzulegende Wert als Gebot?

    Findet bei Anlagen mit Überschusseinspeisung die Marktprämie Anwendung?

    Wie erfolgt die Berechnung bei einer Erweiterung einer bestehende Überschusseinspeisungs-Anlage um mehr als 10 kWp?

  • Findet bei Anlagen mit Überschusseinspeisung die Marktprämie Anwendung?

    nur wenn du fuer dieses foerdermodell optierst und nur fuer anlagen(erweiterungen) >10kWp.


    Wie erfolgt die Berechnung bei einer Erweiterung einer bestehende Überschusseinspeisungs-Anlage um mehr als 10 kWp?

    du bekommst den anteil der produktion der anlage (anteilsmaessig nach kWp) gefoerdert, der rest z.b. zum (60%-)marktpreis.

  • Ich hätte ein paar Fragen zur Marktprämie bei PV:


    Ist der Höchstpreis von 8,98 Cent/kWh lt. Website quasi der höchste anzulegende Wert als Gebot?

    Findet bei Anlagen mit Überschusseinspeisung die Marktprämie Anwendung?

    Wie erfolgt die Berechnung bei einer Erweiterung einer bestehende Überschusseinspeisungs-Anlage um mehr als 10 kWp?

    Siehe FAQ zur Marktprämienverordnung:

    Pkt 1.1:

    Zitat

    Für die Ermittlung der gleitenden Marktprämie ist der sogenannte „anzulegende Werte“

    (azW) maßgeblich, der im Wesentlichen den Stromgestehungskosten in Cent/kWh

    entspricht und entweder administrativ verordnet oder projektindividuell, mittels

    wettbewerblicher Ausschreibung ermittelt wird. Für die Ausschreibungen ist ein maximal

    zulässiger azW (sogenannter „Höchstpreise“) per VO festzulegen.

    Pkt 6.2:

    Zitat

    Bei Anlagenerweiterungen und Revitalisierungen ist eine Förderung durch Marktprämie

    auf jene Strommengen begrenzt, die aus der Erweiterung resultiert und im Fördervertrag

    vereinbart wurde.

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • flosky  geowiwi


    Vielen Dank für die schnellen Antworten (manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht ...)!



    Mir geht es eigentlich primär darum, wie die Berechnung tatsächlich erfolgt.


    Geplant ist eine Erweiterung im ca. 15 kWp unter Anwendung der Umsatzsteuerbefreiung.


    Technisch gibt es weiterhin nur einen Einspeisezählpunkt.

    Aufteilung ist nicht notwendig, da die bestehende Anlage keine Tarifförderung hat.


    Ich habe gelesen, dass die Viertelstunde-Werte herangezogen werden (siehe unten EAG §11.4).

    D.h. Berechnung würde m. A. n. so erfolgen: Auf die "durchschnittliche Leistung" zurückrechnen (∆E/0,25h). Ist die größer, als beantragte Engpassleistung, wird logischerweise nur die Energiemenge bis zur Engpassleistung gefördert.


    Bezieht sich der Prozentsatz somit immer auf die Engpassleistung? Ich gebe z.B. 90% Einspeisequote an, d.h. max. 0.9 * 15 kWp = 13,5 kWp und das wäre die neue Berechnungsgrundlage für oben?


    Zusätzlich habe ich gelesen, dass die Anlage fernsteuerbar sein soll - da der WR nur 20kVA haben wird, ist das seitens des Netzbetreibers nicht gefordert - stellt das ein Problem dar?


    Abschließend noch zur Sicherstellung:

    Bestellung und Bau der Anlage darf theoretisch schon erfolgen, nur die INB muss nach Gebotszusage erfolgen?


    Primär würde ich gerne das Generatorfeld bereits im Sommer errichten, da es bei dem Wetter einfach angenehmer ist.


    §11.4 EAG

    Zitat

    (4)Die Berechnung der Marktprämie erfolgt entsprechend der von der Anlage erzeugten und in das öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeisten Strommenge, soweit bei der Erzeugung die jeweils im Fördervertrag vereinbarte Engpassleistung nicht überschritten wurde. Im Fall von Überschreitungen der Engpassleistung sind die aus der Leistungsüberschreitung resultierenden Erzeugungsmengen in der Berechnung der Marktprämie nicht zu berücksichtigen. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der Differenz zwischen den gemessenen Viertelstundenwerten und der Engpassleistung.

  • So sieht das z.B. im Portal der EAG-Abwicklungstelle aus, damit du dir das vorstellen kannst. Der blaue Bereich ist umso größer je größer die Erweiterung im Vergleich zum Bestand ist.


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1