63kwp PV, Landwirtschaftliches Gebäude, Nachbar und Fernwärme

  • Besser bei 135kW gesamt bleiben, sonst könnte es sein, das für die Bestandswechselrichter ein Einheitenzertifikat nach VDE AR N 4110 gefordert wird

    Meinst du 135kW also die Wirkleistung des Wechselrichter oder 135kWp als Generatorleistung der PV-Module?

  • Gut das sollte ich auf jeden Fall hinbekommen.

    Für die Maschinenhalle habe ich in PV-SOL schon simuliert, dass ein Huawei 40KTL etwa 2000kWh pro Jahr mehr macht als der 30KTL.
    Beim zweiten ehemaligen Stall bin ich zur Zeit dran. Sieht aber durch die Bäume auch nicht soo super aus. Da wird es wohl auch ein 30KTL werden bei knapp 70kWp.

    Also mit ganz viel Liebe komme ich auf 120kW Wechselrichterleistung inklusive dem Bestand. Bei ca. 220kWp. Ost/West Ausrichtung halt mit Teilweise Dachneigungen von 40 Grad.

  • Da wird es wohl auch ein 30KTL werden bei knapp 70kWp.

    Und wer baut dir sowas noch auf?

    Huawei erlaubt / empfiehlt normalerweise eine Überbelegung bis 50%, d.h. hier 45000Wp.


    Die 2000kWh/a Unterschied machen trotz deutlich höherer Anschaffungskosten des 40KTL ca. 2000€ Vergütung in 20 Jahren aus. Der 50KTL scheint übrigens günstiger als der 40KTL zu sein. Ob das auch noch für 75 oder 100KTL gilt, solltest du im Auge behalten.

  • Ich denke das geht dann schon eher in die Richtung Anlagenplanung. Wenn ich bis 135kW Wechselrichterleistung keine Probleme mit der VDE AR N 4110, könnte ich ja einen 40KTL für die 60kWp der Maschinenhalle, einen 50KTL für den anderen Stall mit 70kWp und meine Bestandswechselrichter mit 30kW so nutzen und hätte noch 15kW "Luft".

  • Bei Huawei sind die kVA meist etwas (10%) höher. Es sollte trotzdem noch passen.


    Der Spezialfall 30KTL kann als 30kVA oder 33kVA registriert sein. Steht bestimmt in deinen Unterlagen.

  • Einspeisezusage habe ich bekommen. Ich darf 195,8kWp (143kVA, PAVE:160KW) an das 1-kV Netz anschließen. Dazu müssen die das Netz ausbauen was vorraussichtlich 30 Wochen, nach Eingang der Betreibererklärung, dauert.
    Technische Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 greift bei mir. Also auch "entspannt".

    Ich wollte grade bei der EWE anrufen und fragen wer die Kosten für den Netzausbau trägt.

    Es müssen zwei neue Kabel gelegt werden (Typ NAYY 4x150mm²), sowie muss die neue Zähleranlage die Möglichkeit zum Anschluss beider Kabel bieten.

    Der Bestehende Anschluss wird getrennt so wie es aussieht und muss an den neuen Kasten angeschlossen werden.

    Das ist der aktuelle Stand