Dämmung vollzogen - wie weiter verfahren? - Wärmepumpe (noch) sinnvoll? Alternativen?

  • Was die Dimensionierung betrifft. würde ich rein anhand des Brennstoffverbrauchs auf ca. 10 kw Heizlast tippen, die 16 kw sind auf jeden Fall ne Menge zu viel. Ich würde dir aber auf jeden Fall ans Herz legen, vor der nächsten Heizperiode nen Wärmemengenmesser einbauen zu lassen und auch zu versuchen, die Vorlauftemperatur deutlich abzusenken.

  • Du kannst schriftlich auf die alte Förderung verzichten und dann einen Antrag nach den neuen Regeln stellen.

    Soweit ich das verstehe hat der TE bereits mit den Maßnahmen begonnen. Bei der alten Förderung konnt die energetische Ertüchtigung ja noch Teil der Förderung sein. Hier sollte man auf jeden Fall prüfen ob sich ein verzicht auf die alte Förderung nicht auch auf die Förderfähigkeit der bereits getätigten Maßnahmen auswirkt.

    In der Regel war die alte Förderung dann aber auf verschiedene Maßnahmen verteilt wie z. B. Fenstertausch, Fassadendämmung oder Heizungstausch. Jede dieser Maßnahmen wurde einzeln und mit unterschiedlichen Fördersätzen gefördert.

  • Einen Selbsteinbau schließe ich bei Wasser/Heizung aber aus. Das ist mir wirklich zu heikel, auch da ich davon absolut keine Ahnung habe.

    Auch das ist kein wirkliches Problem: Gib deinen Klempner vor, welche Rohre er wohin zu verlegen hat.


    Diese Vorgehensweise machst du auch beim Elektriker: 16A-Sicherung einbauen lassen. FI dazu. Kleiner Stromzähler auf die hutschiene daneben und ein Kabel bis vors Haus gelegt.


    Die WP stellst du dann mit Panzerschläuchen angeschlossen vor das Haus wenn diese beiden wieder weg sind.


    Dieses vorgehen sichert dir halbwegs reele Preise - zumindest solange, wie du das Wort Wärmepumpe nicht in den Mund nimmst...

  • Heizungsbauer bauen auch sehr gerne eine 'Befüllstation' mit Wasserfilter und Rückflussverhinderer ein.
    (damit siffiges Heizungswasser nicht ins Trinkwassernetz gedrückt wird und sei sonst nicht ordungsgemäß).

    Abgesehen davon dass ein Rückfluss gegen den Wasserdruck höchst unwahrscheinlich ist - kostet sowas gerne nochmal 1.5 kEur extra (plus Filterkosten, die schaffen nur x Liter).

  • eine gute Heizungsanlage ist dicht und verliert im Normalfall kein Wasser.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!