Wechselrichter schaltet nicht mehr an wegen Überspannung

  • Hallo,


    bin momentan leicht am verzweifeln.

    Ich wohne in einem Dorf mit DDR-Oberleitung und in der letzten Zeit sind vermehrt Solaranlagen dazugekommen. Ich hatte schon die letzten 2-3 Jahre manchmal Überspannungen im Netz.

    Da ging manchmal 2-3x am Tag die WR aus. Ich hatte angeboten, meine Einspeiseleistung zu reduzieren, um dies zu verhindern(natürlich gegen Entschädigung), da wurde auf meine Mail aber überhaupt nicht reagiert.

    Momentan hat es aber überhand genommen.

    Mein STP10SE geht seit 3 Stunden gar nicht mehr an wegen Netzüberspannung.

    Ich habe mich auch schon vor 2 Jahren an den Netzbetreiber gewandt, worauf auch ein Prüfkoffer aufgestellt wurde.

    Ergebnis laut Mail: Alles im Normbereich??

    Nun habe ich gehört (nichts schriftliches), dass ein neues Trafo bestellt wurde. Umbau geplant irgendwann in 8-14 Monaten.


    Aber ich habe bedenken, dass ich mir die WR kaputt mache, vom Einspeiseverlust ganz abzusehen.


    Habt Ihr noch irgendwelche Vorschläge, was ich machen kann?


    Grüße

    Hendrik

  • , worauf auch ein Prüfkoffer aufgestellt wurde.

    Ist der auch bei sonnigem Wetter 7 Tage lang gelaufen?


    Aber ich habe bedenken, dass ich mir die WR kaputt mache, vom Einspeise

    Der WR schützt sich. Aber alle anderen elektrischen Geräte in deinem Haushalt stehen unter Stress.

    Wenn die Spannung so hoch ist, dass der WR nicht mehr angeht, stimmt was in Netz nicht. Da muss der VNB ran...

  • Aber was kann ich machen wenn der Netzausbau schon angestoßen worden ist? Ich kann ja nicht min. 8 Monate kaum Einspeisen?

  • hast du eine uneingeschränkte Einspeisezusage?


    Aufgrund der Tatsache, dass durch die zu hohe Spannung andere Geräte in deinem Haushalt den Löffel abgeben können, würde ich den VNB da nachhaltig auf die Füße treten. Die müssen sich was einfallen lassen.

  • Da greift schlicht der N/A-Schutz und das ist auch gut so….Schliesslich willst Du deine Hauselektronik nich „grillen“.

    Defacto kann das nur dein VNB beheben. Zuviel Strom im Netz. Mehr Leitungen, größerer Trafo….

  • Der VNB ist in der Pflicht was zu unternehmen wenn die Netzspannung 230V +- 10% über- oder unterschreitet ;)

    Allerdings solltest Du halt erstmal ausschließen dass der Wurm irgendwo bei Dir liegt.

    Welche Spannung liegt den vor dem Zähler/am Netzanschlusspunkt (Elektriker!) an wenn die 258V vom WR gemessen werden?

    lg,

    e-zepp

  • Das ist etwas was wir alle noch viel häufiger erleben werden.

    Je mehr PV in der Straße, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Überspannung im Netz

    und somit die Sicherheitsabschaltung der WR.

    Alles Korrekt.

    Das ist logische Konsequenz.

    Wenn es nicht genügend Verbraucher gibt hilft nur Abschalten, ist bei den Windrädern und Kfragtwerken auch nicht anders.

    Das sind Maßnahmen, im kleinen oder Großen, die das Netz stabiliesieren sollen.

    13,6kWp mit Q.PEAK DUO BLK M-G11S (34 * 400Wp) am Growatt SPH 10000TL3 BH UP

    12,8kWh mit Growatt ARK Hochvolt ARK2.5H-A1
    Wallbox THOR 11AS-P


    5,34Wp mit AIKO-A445-MAH54Db (12 * 445Wp) am Growatt SPH 5000TL3 BH UP

    7,6kWh mit Growatt ARK Hochvolt ARK2.5H-A1

  • Alles Korrekt.

    Nö, schließlich gab es ja wohl für jede Anlage ein Netzanschlussbegehren mit Einspeisezusage.

    Wenn das Problem netzseitig ist muss der VNB tätig werden. Hier wurde deswegen ein RONT verbaut der das

    Übersetzungsverhältnis Niederspannung/Mittelspannung verändern kann.

    lg,

    e-zepp

  • Der Notdienst vom VNB hat auch beim Nachbarn gemessen, gleiches Ergebnis.

    Es sind in den letzten 4 Monaten ca. 57kWp dazugekommen hier im Dorf.

    Trafo ist ca. 1,5km entfernt.

    Wie gesagt, das Netz wird irgendwann ertüchtigt.

  • Willkommen in der Realität.


    Wie bestellt so geliefert.


    Vielleicht findet ihr ja einen Investor der bei euch eine ??' Wasser-Elektrolyseanlage auf Vorrat hinstellt und an Tagen wie heute diese einschaltet :ironie: