PV Anlage für Mieter ohne Einspeisevergütung

  • Ich würde es auch bevorzugen, wenn der Mieter der Betreiber ist.

    Auch wenn sie Balkonkraftwerke heißen stehen diese PV-Anlagen in der Regel nicht auf dem Balkon, sondern sie kommen auf das Gartenhaus, Garage oder das Hausdach.


    Angenommen der Vermieter wird für jeden Mieter ein kleine PV-Anlage zur Verfügung stellen.

    Fragen:

    a) Spielt es eine Rolle ob die zur Verfügung gestellte Anlage 800W (BKW) oder größer ist?

    b) Werden diese kleinen PV-Anlagen auf dem Hausdach zusammengefasst, so dass sich dadruch irgendwelche Probleme geben.

    c) Braucht der Mieter als Betreiber eigentlich eine Betreiber-Haftpflicht?


    Der Vermieter müsste dann eigentlich nur bei Mieterwechsel den neuen Mieter als Betreiber ins MaStR eintragen. Sollte es eine Anlage z.B. mit 3kWp sein müsste er ihn auch noch beim VNB melden, damit der Mieter u.a. auch die Einspeisevergütung bekommt.

  • Du musst weniger kompliziert denken, EE-Gem. Suche nicht die Fallstricke, sondern eine plausible konstruktive Lösung. PV für Mieter zu machen ist nach meinem Modell mit je einer kleinen PV-Anlage je Wohnung trivial, durch EEG abgesegnet und steuerfrei. Hat nur den Nachteil, dass eine große Hausanlage nach diesem Modell nicht auf mehrere Mietwohnungen aufgeteilt werden kann. Dafür braucht es dann ein Bürokratiemonster wie Mieterstrom oder vielleicht zukünftig die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Mein persönliches Ziel ist die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, wenn in etwa 7 Jahren die EEG-Förderung der PV-Dachanlage endet.

    Ich habe eine plausible konstruktive Lösung gesucht. Anstatt mich in halbherzigen Ideen zu verstricken (um im Bild zu bleiben), habe ich eine Lösung gefunden die dogmatisch von reinster Klarheit ist. Eine saubere Lösung ist "Eigenstrom im MFH für alle". Wir können auch auf weitere Strickarbeiten aus Berlin warten. Mieterstrom hatte Monsterwebfehler. Die Gemeinsame Gebäudeversorgung hat eine Verstrickung im Energierecht, wurde dir hier aufgezeigt: RE: Stromverkauf an Mieter (nicht gewerblich)


    4. Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung ist [MFH] / Anlagenbetreiber der Vermieter / Zwitterstellung #5

    • "Strom zum Verbrauch" für den Anlagenbetreiber / Vermieter
    • "Strom zum Verbrauch im Gebäude" mit Abrechnung / EnWG § 42b / "gemeinschaftlich handelnde Eigenversorger" gemeinsame >BKW's<
    • "Strom zum Verkauf" an den VNB für EspV (Teileinspeisung)


    solarbaerchen Mit "Eigenstrom im MFH für alle" drehst du "den Nachteil" aus vielen "BKW's" auf deinem Dach ganz einfach in einen Vorteil. Ändere A) das Betriebskonzept, damit bestimmst du B) das Messkonzept im Zählerschrank und //deine große Hausanlage kann nach diesem Modell auf mehrere Mietwohnungen aufgeteilt werden.//


    Zu A)

    brauchst du die Bewohner (z.B. in der Eigentumswohnung) und Betreiber deiner BKW's. Deine Treppenhausgemeinschaft muss sich gemeinsamen auf einen Stromlieferanten einigen. Das sollte einfach möglich sein und ich kenne das Ergebnis: Es wird der Günstigste (Billigste) sein. Damit werden alle Bewohner zum "gemeinsam handelnden Eigensversorger". Das ist wieder ein feststehender Rechtsbegriff, z.B. @ bmwk.de, @ buendnis-buergerenergie.de, @ verbraucherzentrale.nrw, @ energiezukunft.eu

    Dieses neue Modell soll eine bürokratiearme gemeinsame Eigenversorgung mit PV-Strom ermöglichen. Die Weitergabe von PV-Strom innerhalb eines Gebäudes, z.B. an Wohn- und Gewerbemieter oder Wohnungseigentümer, soll von Lieferantenpflichten ausgenommen und die Betreiber der PV-Anlage (Gebäudeeigentümer oder Dritte) von der Pflicht zur Reststromlieferung befreit werden. Aufgrund dieser Befreiungen ist in Abgrenzung zum eigenständig fortbestehenden Mieterstrommodell keine zusätzliche Förderung zur Teileinspeisevergütung vorgesehen.


    Zu B)

    teilst du dem Netzbetreiber das zum geänderten Betriebskonzept passende Messkonzept im Zählerschrank mit. Ein Zweirichtungszähler für das ganze Haus (bei dir vermute ich zwei Hausanschlüsse). Links dazu in meiner Signatur, im Inhaltsverzeichnis ein Textvorschlag für die Mail.


    Bei B)

    kann es in deinem Fall aufwendig werden. Aufgrund der Dimensionierung des HAK für 2x5 Wohnungen (nach DIN 18015-1 sind es 56 kW, vermutlich am HAK 80 A) wirst du eine Kleinwandlermessung brauchen, d.h. Platz für einen kleinen Schrank (550x1100x205mm, z.B. ) vor deiner Hausverteilung. In kleineren MFH reichen Umklemmarbeiten, ein Leerplatz sollte vorhanden sein. Deine EFK wird dich bzgl. der Technik kompetent beraten, bzgl. Recht in Steuern und Energie machst du dich selbst schlau und lässt dir keine Bären von denen aufbinden die nur "Strom zum Verkauf" kennen und damit Geld verdienen.

    Für den Zählerschrank ein letzter technischer Hinweis: Du hast "nicht netzrelevante" Balkonkraftwerke, das sind solare Erzeugungsgeräte - keine Anlage, Geräte laufen nicht im Dauerlastbetrieb, dafür sorgt der VDE in all seiner Ohnmacht.


    Auf die bestehenden Zählerplätze kaufst du 10 Zweirichtungszähler um die Rechnung vom Stromeinkauf durchzureichen. Ja der Stromeinkauf wird, um Kosten zu sparen, im Namen der Treppenhausgemeinschaft erfolgen und du wirst es über dein Konto abwickeln. Spätestens jetzt liest du Artikel in meiner Signatur, aber nur wenn du ordentliche Mieter hast, weil du jetzt einen Minibetrag mehr an "Nebenkosten" in Vorlage gehst. Das wollen viele nicht, weil sie glauben der Stromlieferant entfernt zahlungsunwillige/-fähige Mieter aus der Wohnung.

  • Ich würde es auch bevorzugen, wenn der Mieter der Betreiber ist.

    Auch wenn sie Balkonkraftwerke heißen stehen diese PV-Anlagen in der Regel nicht auf dem Balkon, sondern sie kommen auf das Gartenhaus, Garage oder das Hausdach.

    Du bevorzugst nur was Recht und logisch ist. Weil die Dinger überall stehen schreibe ich gerne von Mini-PV.

    Du scheint ein Stromrevoluzzer zu sein. Wie viele Mieter sind es?

    einen Mieter einen 3kWp PV Anlage ohne Einspeisevergütung

    Ich antworte konkret für B Bewohner/Mieter mit 3kWp und einer Wechselrichterleistung von 2,25kVA, z.B. Hoymiles HMT-2250-6T Mikrowechselrichter 2250W dreiphasig, deshalb driften wir nicht in ein Schieflastthema ab. Es können auch einphasige Mikro-WR phasentechnisch sinnvoll auf L1,L2,L3 verteilt werden, was ressourcenschonender beim Kabel ist.


    zu a)

    Es spielt eine Rolle im Netzbetrieb. Bei dieser rein technischen Frage, zu der wir immer davon ausgehen, die Dose in der gesteckt oder geklemmt wird liegt hinter dem Zählpunkt des Bewohners/Betreibers.

    1. bis 800 VA ist es ein "nicht netzrelevantes" Erzeugungsgerät, das geht ohne NAB und ohne formelle IBN, was nicht heißt, es wird elektrisch gepfuscht. Das baut jemand mit elektrischer Fachausbildung, der klemmt und kümmert sich um die Leitung und die Absicherung.
      Der VDE glaubt alles was bis 800 VA geht wird gesteckt, weil es Influenzer lautstark einfordern, deshalb kümmert sich der VDE auch um die Leitung und die Absicherung, deshalb wird das "Steckersolargerät" beim VDE ganz klein werden.
    2. technisch kann die Person mit elektrischer Fachausbildung auch eine größere Wechselrichterleistung in der Unterverteilung hinter dem Zählpunkt der Wohnung anschließen. I.d.R. ist eine Wohnungszuleitung auf 15 kW ausgelegt. Mit "netzrelevanter" Erzeugungsanlage wird im Zählerschrank vom Aussetzbetrieb in den Dauerbetrieb gewechselt. Diese Unterscheidung ist mir bzgl. einer Leitung selbst nicht bekannt. Eine Endleitung (z.B. zur "netzrelevanten" Erzeugungsanlage) wird enstpr. der Länge und des max. Stroms bemessen und abgesichert.

    Zu 1. und 2. muss beim Thema Vergütung nicht zwingend von der Vergütungsform "entgeltfreie Abnahme" ausgegangen werden. Dazu muss man Technik, Energierecht und Steuerrecht getrennt betrachten, was niemand tut. Technisch zwischen 1. und 2. kann man einfach am Mikro-WR wechseln, mit Drosselung oder ohne. Drosselung muss das gewinnorientierte Unternehmen mit Versorgungsauftrag (Netzbetreiber) akzeptieren.


    Warum soll ein Bewohner/Mieter auf die EspV verzichten? Ein Bewohner/Mieter wird nur auf die EspV verzichten wenn er Verstrickungen befürchtet. Steuerliche Verstrickungen können einer einkommensteuerpflichtigen Privatperson viel Geld kosten. Das ist derzeit nicht zu befürchten. Wer als Stromunternehmer mit der Dose auf dem Balkon seine Gewinnerzielungsabsicht erzeugt, indem er im MaStR mit "EspV" registriert statt "entgeltfreier Abnahme" und beim Netzbetreiber die Kleinunternehmerregelung § 19 UStG mit IBAN angibt, betreibt ein "Gewerbe" das derzeit steuerfrei bleibt, siehe § 3 Nr. 72 EStG.


    zu b)

    wir sind bei a) 2. und mit diesem technischen Betriebskonzept (Mieter ist Betreiber aufgrund des Anschlusses hinter dem Zähler) muss beim Netzbetreiber ein NAB gestellt werden für B x 3 kWp.


    zu c)

    Wenn wir einen Versicherungsvertreter fragen, kenne ich die Antwort. Es gibt keine Pflicht "das allgemeine Lebensrisiko" abzusichern. Der GDV sitzt im VDE-Kreis und entwickelt an der Produktnorm mit, auch deshalb kommt die Montage/-art mit dazu. Bei einem Balkonkraftwerk bei dem der Betreiber durch Tatsachen (Anschluss hinter dem Zähler) zweifelsfrei feststeht, der Betreiber (durch "entgeltfreie Abnahme" nicht gewerblich tätig ist) eine Privatperson ist die einfach nur wohnt und ein "... handelnder Eigenversorger" ist, dürfen wir davon ausgehen, dass dieses Risiko von der empfehlenswerten "privaten Haftpflichtversicherung" abgedeckt wird, ggfs. eine informative Meldung erfordert. Manche Vermieter verlangen von den Bewohnern den Nachweis über den Abschluss einer Hausratversicherung. Eine Hausratversicherung versichert meines Wissens Schäden am Hausrat. Das BKW gehört dem Bewohner/Mieter in diesem Fall nicht, es gehört dem Vermieter. Der Bewohner/Mieter nutzt das BKW zur Eigentromerzeugung, was energierechtlich nur der Anlagenbetreiber darf, deshalb ist der Bewohner/Mieter immer noch der Betreiber.


    Es kommt immer auf den Betreiber an.
    Im Energierecht und im Steuerrecht - schon ist alles rund.
    Mit Technik, netzrelevant oder "nicht netzrelevant", hat das nichts zu tun.


    Der ordnungsliebende Vermieter wird die vielen Balkonkraftwerke zentral beim MaStR verwalten wollen und registriert deshalb alle B Stück mit der Zuordnung zur Wohnung (bzw. deren Bewohner). Wer bei jedem Mieterwechsel mehr Arbeit haben möchte, trägt den Mieter mit Namen und Vornamen ein. Ein fauler Vermieter wie ich, trägt die Wohnung als Referenz ein, die Hausverteilung und der Mietvertrag bestimmen dann die Person mit Namen und Vornamen.


    STSC du hast eine "kreative Idee" für das MFH, die ich in meinen technischen Planungen auch als Option habe. Hier haben wir sie zu einer "runden Sache" gemacht. Wer kreative Lösungen verfolgt, muss viele Beteiligte überzeugen, die nur ihre ausgetretenen Pfade kennen. Das gelingt kreativen Köpfen nur, wenn man dogmatisch sauber argumentieren kann. Deshalb empfehle ich dir ganz besonders mit deinem Betriebskonzept B x 2,25 kVA @ 3 kWp noch über "Eigenstrom im MFH für alle" als Messkonzept nachzudenken, um den Nachteil von solarbaerchen in einen Vorteil zu verwandeln. Das geht schon jetzt, das ging schon die ganze Zeit. Niemand muss auf Strickwaren aus Berlin warten. Eigentlich bräuchte es jetzt noch eine tabellarische Übersicht, kommt vielleicht irgendwann in einem Artikel. Interessieren würde mich noch wie solarbaerchen inzwischen über die dogmatischen Argumentationsketten denkt.

  • Machen wir mal ein konkretes Beispiel.

    Der Vermieter baut für den Mieter eine 3kWp PV-Anlage mit Einspeisevergütung auf das Gartenhaus.

    1) Der Vermieter ist der Eigentümer und hat keine Gewinnabsichten

    2) Der Vermieter meldet den Mieter als Betreiber im MaStR an

    3) Der Vermieter meldet den Mieter als Betreiber beim Netzbetreiber mit seiner Kontonummer (Mieterwechsel); initial macht das die EFK bei der IBN mit NAB

    4) Der Vermieter meldet die PV-Anlage der Gebäudeversicherung

    5) Der Mieter bekommt eine Zusatzvereinbahrungen mit folgenden Punkten:

    5a) Mieter ist Betreiber

    5b) Beim Netzbetreiber wird er entsprechend Kleinunternehmerregelung § 19 UStG mit IBAN angeben

    5c) Er betreibt ein "Gewerbe" das derzeit steuerfrei ist, § 3 Nr. 72 EStG

    5d) Er braucht eine Haftpflicht für die PV bei Schäden


    Könntes das so gehen? Bitte um Ergänzung und Korrektur.

    Gibt es irgendwo bereits eine solche Zusatzvereinbahrung wie diese aussehen könnte?


  • Interessieren würde mich noch wie solarbaerchen inzwischen über die dogmatischen Argumentationsketten denkt.

    Solarbaerchen hat sehr ausführlich geschrieben, wie er es macht. Um sich weitestgehend jegliche Bürokratie vom Halse zu schaffen. Und jegliche Entscheidungsgewalt als Vermieter behält und niemals unnötige Abhängigkeiten zu Mietern aufbaut, die beim nächsten Mieterwechsel dann wieder mit Bürokratie verbunden ist.


    Zudem haben wir diskutiert, dass meine Lösung nach bestem Wissen sowohl im Einklang mit dem EEG steht als auch steuerlich trivial mit zwei unterschiedlichen Ansätzen lösbar ist.


    Das ist meine Lösung und jeder der will darf meine Lösung gerne kopieren.

    Aber ich mache da kein Dogma draus. Niemand muss das so wie ich machen.


    Aber ich werde es auch niemals so machen, wie ihr das hier diskutiert. Ist mir viel zu verkopft, viel zu problem- statt lösungsorientiert und schafft unnötige Abhängigkeiten zwischen Mieter und Vermieter.


    Das EEG will, dass Vermieter ihren Mietern günstigen lokalen PV-Strom zur Verfügung stellen (auch wenn die Umsetzung mit Mieterstrom gut gemeint aber schlechtestmöglich gemacht ist). Und die Steuergesetze / Steuerausnahmen für PV wollen das ebenfalls. Und genau das tue ich: am Gebäude erzeugten PV-Strom meinen Mietern sehr kostengünstig zur Verfügung stellen.

  • Netzverknüpfungspunkt und Entnahmestellen liegen nahe beieinander. Weil du dich nicht eindeutig zum NVP und der Anzahl B an Entnahmestellen geäußert hast, ändere ich dein Beispiel ab, damit es deiner Realität entspricht. Doch vorher die verkopfte Begriffsklärung. solarbaerchen, danke für's feed-back womit ich kein Problem habe. Wo kein Kläger da kein Richter. Was Recht ist muss Recht bleiben. Mir sind die ganzen Lieferantenpflichten supekt und unbekannt, mit dieser Bürokratie möchte ich mich nicht beschäftigen. Mit STSC bespreche ich eine Alternative: Wir stellen dem Mieter die Stromerzeugungsanlage kostengünstig zur Verfügung.

    Netzverknüpfungspunkt und Entnahmestelle

    Die Clearing-Stelle in Rechtsfrage 164: "Der gesetzliche Netzverknüpfungspunkt ist grundsätzlich diejenige Stelle im Netz, die im Hinblick auf die Spannungsebene geeignet und die in Luftlinie die nächstgelegene ist. Dies gilt dann nicht, wenn eine andere Anschlussstelle technisch und gesamtwirtschaftlich günstiger ist." mit weiteren Links. Hier halte ich es wie die VDE Projektgruppe „Ermittlung Netzanschluss“ in "Anmerkung 1 zum Begriff: In diesem Hinweis findet keine Unterscheidung zwischen Netzanschlusspunkt und Netzverknüpfungspunkt gemäß EEG statt." @ VDE.com oder bitte hier diskutieren: Netzverknüpfungspunkt


    Bei der Entnahmestelle folgen wir der bundesnetzagentur.de

    27. Was ist unter einem Entnahmepunkt im Sinne von § 2 Nr. 1 StromNEV zu verstehen?

    Der Entnahmepunkt ist der abrechnungsrelevante, zähltechnische Punkt an dem ein Letztverbraucher Strom aus dem Netz übernimmt. In der Regel entspricht dies der Entnahmestelle im Sinne von § 2 Nr. 6 StromNEV. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch eine zusammengefasste Entnahmestelle als Entnahmepunkt betrachtet werden ("Pooling").


    Die Entnahmestelle liegt auf jeden Fall irgendwo beim Zähler, z.B. @ stromnetz.berlin. Entweder ist es eine tatsächliche Klemmstelle beim physischen Zählpunkt oder eine virtuelle Klemmstelle beim virtuellen Zählpunkt.

    NVP / NAP und die Entnahmestelle im 1FH

    Der Netzverknüpfungspunkt / EEG bzw. der Netzanschlusspunkt / VDE liegt also irgendwo unmittelbar beim HAK (Hausanschlusskasten). Der Hausanschluss und alles dahinter steht in der Verantwortung des Grundstückseigentümers.


    Bei dir STSC handelt es sich hinter dem Netzverknüpfungspunkt um genau eine Entnahmestelle. Der Vermieter vermietet ein Einfamilienhaus. Weil im 1FH niemand dogmatisch zwischen den Rechtsbegriffen Netzverknüpfungspunkt/EEG und der Entnahmestelle unterscheidet, erscheint es kompliziert.


    Wird hinter dem Netzverknüpfungspunkt eine PV-Anlage (egal welche Leistung) angeklemmt, muss der Betreiber festgelegt werden. Der Betreiber erklärt sich dem Netzbetreiber. Das geschieht über das Messkonzept. Zu jedem Messkonzept ist die Zustimmung des Grundstückeigentümers erforderlich. Jede Änderung am Messkonzept im Zählerschrank erfordert Klemmarbeiten einer EFJ-TREI, sofern es nicht vom MSB durch Software erledigt werden kann. Ein Beispiel Ausgeförderte PV-Anlage übernehmen oder neu hier haben wir zwei Entnahmestellen. Möchte jemand dort das Messkonzept nachfragen?


    off-topic: Zwischen NVP (EEG) bzw. NAP (VDE) und der Entnahmestelle zum Letztverbraucher ist Niemandsland. Im Niemandsland gibt es keine Dose. Niemand kann im Niemandsland an eine nichtvorhandene Dose ein "Stecker-Solargerät" (=<800VA) einstecken. Im Niemandsland wird auch ein "nicht netzrelevantes" solares Erzeugungsgerät mit einer Leistung =<800 VA nicht zum Problem, hat aber keinen zugeordneten Betreiber. Bis dem Gerät durch das Messkonzept ein Betreiber zugeordnet wird, für den Zählerschrank brauchen wir eine IBN durch eine EFK-TREI. Der Netzbetreiber /VNB zieht sich den Stecker, weil er kein Netzanschlussbegehren / NAB verlangen kann. Reine Theorie: Für dieses Vorhaben werdet ihr keine EFK-TREI finden und bezahlen wollen. Die EFK ruft die Männer mit der weißen Jacke, nicht der KI-Papst. Damit das STSC nicht passiert, zurück zum Beispiel.

  • Wohinter (NVP/NAP oder Entnahmestelle) hast du was (=<800 VA oder >800 VA) angeschlossen?


    Ist dir klar, dass bei einer Mini-PV die Leistung des Wechselrichters das Unterscheidungsmerkmal ist? Ist es ein Gerät oder eine Anlage? Dieser Fakt ist eine essentielle Abzweigung ganz am Anfang: "nicht netzrelevant =<800 VA" oder "netzrelevant >800 VA" und das ist unabhängig von der installierten Modul-Kapazität. Für die Modul-Kapazität nennt das EEG 2000Wp für das "Stecker-Solargerät" i.V.m. "entgeltfreier Abnahme". Technisch gibt es keine Grenze bei der Modul-Kapazität. Wenn der Trichterauslass =<800 VA hat, ist es egal wie groß die Trichteröffnung ist (2000 Wp oder 3000 Wp).


    Für den Fall einer "netzrelevanten" PV-Anlage als >800VA, die hinter der Entnahmestelle des Letztverbrauchers (Mieter des 1FH) in einer Dose angesteckt/angeklemmt oder dreiphasig hinter dem Zähler angeschlossen ist gilt folgendes:


    1) Der Vermieter ist der Eigentümer und hat keine Gewinnabsichten

    sondern Überschusserzielungsabsicht bei den Überschusseinkünften (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 EStG)


    2) Der Vermieter meldet den Mieter als Betreiber im MaStR an richtig bei =<800VA

    Sonst FALSCHE Reihenfolge, wovon ich im folgenden ausgehe: DENN: In meiner Prämisse "für den Fall" und In deiner Überschrift und deinen Beiträgen geht es um eine PV-Anlage mit HMT-2250-6T (>800VA, die ist "netzrelevant" und benötigt ein Netzanschlussbegehren / NAB. Das NAB stellt der Grundstückseigentümer. Wird das Formular E1 und E2 korrekt ausgefüllt, geht es mit dem Netzbetreiber in medias res zum Betriebskonzept und zum Messkonzept im Zählerschrank.

    E1 Antragstellung für Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (vom Anschlussnehmer auszufüllen)


    Anlagenanschrift Die Bezeichnung des Hausanschlusses, die Postanschrift.
    Eine Anlage hat keinen Namen! Eine Anlage bekommt niemals Post.
    Anschlussnehmer (Eigentümer) Der Grundstückseigentümer. Vermieter wohnen i.d.R. woanders.
    Anlagenbetreiber Bewohner hinter der Entnahmestelle. "Mieter / Bewohner" des 1FH.
    Ohne Namen. Die Person wird durch den Stromliefervertrag bestimmt.
    Anlagenerrichter (Elektrofachbetrieb) Elektriker deines Vertrauens, die EFK-TREI

    Ist das alles geklärt, geht alles seinen gewohnten Gang. Die Klärung übernimmt du. Deine EFK ist Elektriker, wird vom Netzbetreiber geschult und ist kein Energiejurist (ich weder noch). Die EFK kennt dein Betriebskonzept nicht - er weiß aber welche Leitung und Absicherung es für einen Anschluss braucht. Wo der Anschluss geklemmt werden soll, das muss du vorgeben. Das alles findet im "im hoheitlichen Bereich" im Zählerschrank statt, weil es rechtliche Konsequenzen hat. Deshalb prüft der Netzbetreiber das Messkonzept auf Rechtskonformität, dazu muss es den Betreiber (E1) und die Betriebsweise (EspV, entgeltfreie Abnahme) kennen.


    Exkurs: Eine Aufgabe für dich. Du willst noch ein zweites NAB stellen. Für eine zweite PV-Anlage als Geldanlage für dich in der Betriebsweise Volleinspeisung (für 13ct/kWh, auf dem Dach sinnVOLL, vorausschauend, um die Betriebsweise später auf Teileinspeisung umzustellen, z.b. zum BEV laden) . Welcher Eintrag lautet anders? Und wie? Die Leistung beider Anlagen zählt für den Netzbetreiber an diesem HAK natürlich zusammen.

    Du hast den Elektriker eh im Haus, der soll noch eine 2,5mm² Endleitung auf die Terrasse legen, dann kann dein Mieter / jeder Bewohner des Hauses jederzeit noch ein "Stecker-Solargerät" aufstellen.


    3) Der Vermieter meldet den Mieter als Betreiber beim Netzbetreiber mit seiner Kontonummer (Mieterwechsel); initial macht das die EFK bei der IBN mit NAB

    3a) Die PV-Anlage "3kWp PV-Anlage mit Einspeisevergütung auf das Gartenhaus" ist fertiggestellt und hinter der Entnahmestelle angeschlossen. Die EFK-TREI macht die IBN. Einer (Du oder die EFK) trägt die Anlage im MaStR ein, mit Bezug zur Entnahmestelle (ZählerNr.) nicht dem NVP/NAP. Als Vergütungsform wird mit "EspV" bestimmt.

    3b) Derjenige der den Zähler auf sich anmeldet und einen Stromlieferanten aussucht, wird automatisch zum Betreiber in persona. Wenn die Marktprozesse im Stromnetz korrekt ausgestaltet sind, muss niemand dem VNB irgendetwas mitteilen, bis auf die KUR § 19 UStG und das kann nur der Betreiber selbst.


    4) Der Vermieter meldet die PV-Anlage der Gebäudeversicherung

    Damit die Hardware beim Versicherungsumfang hinzukommt.


    5) Der Mieter bekommt eine Zusatzvereinbahrungen mit folgenden Punkten:

    5a) Mieter ist Betreiber

    Dient der Aufklärung, de jure und de facto wird er mit Stromliefervertrag zum Betreiber. Bei Leerstand der Vermieter, weil der Zähler auf den Grundstückseigentümer umgemeldet wird.

    5b) Beim Netzbetreiber wird er entsprechend Kleinunternehmerregelung § 19 UStG mit IBAN angeben

    Das wäre ein freundlicher Hinweis im Mietvertrag, liegt aber in alleiniger Verantwortung des Bewohners. Auch mit einer Selbstauskunft kennt kein Vermieter die vermögens- und steuerrechtliche Situation seines neuen Vertragspartners.

    5c) Er betreibt ein "Gewerbe" das derzeit steuerfrei ist, § 3 Nr. 72 EStG

    § 3 Nr. 72 EStG ist derzeitiger politischer Wille. "Gewerbe" ist die verkopfte dogmatische Betrachtung, die niemand sonst sehen will, entweder weil der Blick grün vernebelt ist oder der Verstand durch Gier abgeschaltet.


    5d) Er braucht eine Haftpflicht für die PV bei Schäden

    Normalerweise zahlt Miet­sach­schäden die Haftpflicht­versicherung, wenn Sie zur Miete wohnen.

    Welche Schäden? Schäden an der PV-Anlage? Schäden durch die PV-Anlage?

    Welches Risiko? Betriebsunterbrechung/-ausfall? Schäden durch Stillstand?

    Betriebsausfallversicherung ? Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ? Betreiberhaftpflicht ?

    Diese Frage braucht eine Klarstellung im Mietvertrag. Was wird dazu bzgl. der Einbauküche, der Dachziegel oder der Heizungsanlage vereinbart. Wenn eine Kochplatte defekt ist? Wenn sich ein Ziegel verschoben hat oder der Heizkörper tropft? Wenn die PV-Module klappern? Wenn ständig die Sicherung fliegt? Eine grundsätzliche Anfrage beim GDV könnte weiterhelfen: Mieter als Betreiber von Photovoltaik / nicht netzrelevant / netzrelevant / mit Gewinnerzielungsabsicht / ohne Gewinnerzielungsabsicht. Einem Versicherungsverkäufer würde ich für diese Grundsatzfragen derzeit noch die Kompetenz absprechen.


    Dsiclaimer: Es gibt knapp 1000 Netzbetreiber. Wie die Rechtsauffassung bei deinem ist, musst du herausbekommen. Weicht sie von dieser hier dargestellten ab, kannst du ihn mit den hier aufgeführten Argumenten auf die richtige Fährte setzen. Gelingt dies nicht, bitte den Netzbetreiber freundlicherweise an einem Verfahren bei der Clearingstelle teilzunehmen, denn "Diese drei Verfahren können wir nur einleiten, wenn dazu alle konkret betroffenen Parteien (in der Regel sind dies der Anlagen- und der Netzbetreiber) bereit sind." https://www.clearingstelle-eeg…hren-und-verfahrensablauf Ich war/bin bereit dazu. Gute Argumentation verhinderte eine Eskalation bisher, leider. Mit dem Messkonzept "Eigenstrom im MFH für alle" war bisher für niemanden der es wollte ein Problem beim Netzbetreiber.

  • Betrachten wir diesen Fall, Mehrfamilienhaus.

    Die PV Anlagen werden vom Vermieter zur Verfügung gestellt. Der Vermieter hat keine Gewinnabsichten und auch keine Überschusserzielungsabsichten.


    Mieter 1

    Zähler 1 mit 800VA BKW (960Wp)


    Mieter 2

    Zähler 2 mit 800VA BKW (960Wp)


    Mieter 3

    Zähler 3 mit 800VA BKW (960Wp)

    Zähler 4 mit 3kWp PV: Getrennte Messung für Wärmepumpe und Warmwassererzeugung


    Der Mieter 3 hat in diesen Fall zwei Zähler und zwei PV. An einen Zähler hängt auch die größere 3kWp PV.


    Ist bei dieser Konstellation noch gesondert etwas zu betrachten?

  • Ist bei dieser Konstellation noch gesondert etwas zu betrachten?

    Was an dieser Konstellation in einem 3FH-Familie ist beachtenswert? Alles kalter Kaffee. Wie lange liest und schreibst du hier mit? Seit 2020! Das ist ein Forum zur allgemeinen Verunsicherung von PV-Interessierten. Jeder der eine andere Rechtsauffassung hat, vertritt seinen Standpunkt als allein gültige Wahrheit, ohne sich über grundlegende Zusammenhänge einig zu sein. Wenn man keine Ahnung hat, ist es lästige Bürokratie, man macht was man will. Ein "grünes Gewissen" ist der Rechtfertigungsgrund. Ende. Aus. Amen. Interesse am richtigen Detail, nur wenn es um Technik geht. Technik ist bei PV nie ein Problem. "Bei Recht und Steuern geht es nur um den Betreiber." Zitat von KaVauA hier um Recht erweitert. Bei jeder Liebhaberei bei PV Anlage auf fremdem Dach dabei :)


    Ich habe keine Ahnung von Lieferantenpflichten. Im Detail interessiert mich das (noch) nicht. Mit §42b EnWG Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung sollen sie weiter gelockert werden, @ bmwk.de. Wer kann mir erklären was wegfällt? Muss ich stattdessen Pflichten als Messtellenbetreiber übernehmen? Was kommt bei §42a EnWG Mieterstrom an Lieferantenpflichten hinzu? Das ist die lästige Bürokratie für solarbaerchen. Ein guter Einstieg wäre das Rechtsgutachten u.a. von Dr. Bettina Hennig @ verbraucherzentrale.nrw und ihr Zitat "Der Bereich außerhalb des Netzes ist keine energierechtliche Blackbox!" auf Folie 7, 2018, Rechtsrahmen der Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energiein in einem Quartierskonzept.

    Zitat von - Rechtsgutachten, Seite 5 oben und mitte

    Entscheidend für die in solchen Konstellationen bestehenden energierechtlichen Pflichten ist, ob und inwieweit die jeweilige Stromnutzung als Belieferung eines Dritten (im Folgenden: Strom- oder auch Direktlieferung) oder als Eigenverbrauch bzw. Eigenversorgung durch den Stromerzeuger selbst einzuordnen ist.


    Entscheidend für die energierechtliche Einordung ... in ihrer jeweiligen Ausprägung ist, ob es sich bei der jeweiligen Stromnutzung um eine Direktlieferung oder eine Eigenversorgung handelt.

    Zitat von - Rechtsgutachten, Seite 10 mitte / 11 oben

    Trotz dieser von der Bundesnetzagentur vorgeschlagenen Kasuistik, die im Einzelfall teilweise sogar zu vertretbaren praktischen Ergebnissen führen mag, verbleiben in vielen praktischen Anwendungsfällen erhebliche Rechtsunsicherheiten. Diese Problematik wird dadurch verschärft, dass es sich bei der Auslegung der Bundesnetzagentur wie dargestellt um eine rechtlich unverbindliche Meinungsäußerung handelt, die überdies nur sehr begrenzt „sauber“ aus dem Gesetzestext herzuleiten ist. Insoweit verbleiben für die betroffenen Verbraucher erhebliche Rechtsunsicherheiten, die im Einzelfall häufig kaum sinnvoll aufzulösen sind.


    Wo genau hier jeweils die Grenze zwischen Eigenversorgung und Stromlieferung verläuft, ist rechtlich schlichtweg unklar und auch noch nicht abschließend durch diesbezügliche Rechtsprechung o.ä. geklärt.

    Textstellen wie diese beiden haben dazu geführt, dass ich mich nicht für Stromverkauf in irgendeiner Art interessiere. Eigenstrom § 3 Nr. 13 EnWG gab es schon 1935 in § 6 und damit schon länger als das EEG. Durch rechtlichen Gestaltungsmissbrauch wegen der EEG-Umlage ist Eigenstrom in Verruf gekommen. Wer erinnert sich an die gewerblichen Scheibenpachtmodelle? Danach wurde die EEG-Umlage (und damit die strengere Einzäunung von Eigenstrom auf dem Grundstück) abgeschafft. Heute erzeugen Unternehmen weiterhin Eigenstrom nach §3 Nr. 13 EnWG in räumlicher Nähe (über Grundstücke hinweg) mit vergünstigten Netzentgelten. In den Festvortrag von 2011 @ bbh-blog.de von Dr. Danner haben es diese Ereignisse um 2014 nicht mehr geschafft. Die Aufarbeitung läuft noch 2017 @ bundesnetzagentur.de und 2021 @ Bundestag.de durch "totschweigen". In die Chronik der Elektrotechnik - Energierecht @ VDE.com schafft es vielleicht die unsägliche Steckerdebatte. Und der deutsche Michel diskutiert im PVF wie man Stromverkauf richtig macht und ob der Stecker links herum oder rechts herum eingesteckt werden muss. Keinesfalls rechts, Hauptsache grün, das scheinen die gesellschaftlichen Maximen, bloß nichts richtig oder vernünftig machen.


    Ich kann dir zu 100% sagen, wann es Stromverkauf ist oder wann es Eigenstrom ist. Welche Lieferantenpflichten du in welchem Verkaufsmodell zu erfüllen hast, ist für mich lästige Bürokratie, die ich mit Eigenstrom zu 100% ablege. Nur mit Eigenstrom machst du hinter dem Zählpunkt alles was du willst, außer Stromverkauf. Damit ist die Rechtskonformität eines Messkonzepts im Zàhlerkasten ein Kinderspiel.


    Der Vermieter hat keine Gewinnabsichten und auch keine Überschusserzielungsabsichten.

    Soso, bei dir wohnt man umsonst? Ein Vermieter erzielt Überschusseinkünfte und erklärt diese in der ESt jährlich in der Anlage V. Genau so machst du es auch, deshalb betreibst du kein Gewerbe und hast keine Gewinnerzielungsabsicht. Das ist Dogmatik, einfachste Grundlage im Steuerrecht.

    Mieter 3

    Zähler 3 mit 800VA BKW (960Wp)

    Zähler 4 mit 3kWp PV: Getrennte Messung für LL-Wärmepumpe und Warmwassererzeugung

    Hinter Zähler 3 ist die Wohnung 3. Kann es sein, dass Zähler 4 für Allgemeinstrom ist? Der Vermieter, der Grundstückseigentümer, das Treppenhauslicht, usw. als Kostenumlage der Nebenkosten. Die getrennte Messung erfolgt hoffentlich mit eigenen SmartMeter-chen auf der Hutschiene. Für die kostenorientierte Umlage braucht es keine offiziellen Zähler im rechtskonformen Messkonzept, es reicht ein objektiver Maßstab.


    Deine PV-Geräte 1-3 können auf großen Balkonen bis 2000 Wp haben und wären immer noch ein "Stecker-Solargerät". Manche Balkone mögen für Schatten eine Markise aus PV@Modulen.


    Bei (960 Wp) geht es um die "Pyrophobie des VDE" in der Leitung ab der Dose mit dem Stecker und mit allem was da dranhängt bis zur Unterverteilung / Zählerschrank. Dazu ist technisch alles bekannt und mit einer Endleitung zur Dose mit Stecker/Klemme auf dem Balkon alles "hinfällig" (kalter Kaffee).


    STSC die Vernunft leitet dich zur richtigen Entscheidung in der Blackbox. Das ist der richtige Weg, da ist nichts grün dabei. Ich erkenne daran nichts kompliziertes? Du?


    Bei einem solaren Erzeugunggerät innerhalb der Wohnungsverteilung / hinter dem Zählpunkt für diese Wohnung ist nach allgemeiner Rechtsauffassung, die durch die Dose für den technischen Stecker gestützt wird, der Bewohner automagisch der Betreiber. Ausführlicher habe ich es im Artikel om Steckersolargerät (Balkonkraftwerk) erklärt, die juristische Fiktion.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Netzbetreiber, oder ihre EFK-TREI zur Technik.

  • Ich habe keine Ahnung von Lieferantenpflichten.

    Die sind in Kap.1-5 genannt. Interessant ist Kap.6 Es gibt keine Pflicht zur Abrechnung.

    PV-Strom korrekt abrechnen – das müssen Sie beachten (inkl. Musterabrechnung)
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    www.node.energy

    Zitat von - BT-Drs. 20/8657 - 13.11.2023 Stiftung Umweltenergierecht

    Seite 1, B. Dezentrale Versorgung erleichtern

    ▷ Die Lieferantenpflichten der §§ 40 ff. EnWG stellen die Umsetzung EU-rechtlicher Vorgaben dar.

    Seite 5

    § 42b EnWG-E sieht für die Nutzung durch Mieter, Wohnungseigentümer oder sonstiger Eigentümer von Räumen von durch eine am Gebäude installierte Solaranlage erzeugtem Strom weitgehende Erleichterungen bei den Lieferantenpflichten der §§ 40 ff. EnWG vor (§42b Abs. 4 EnWG-E).

    https://www.bundestag.de/resou…ng_Umweltenergierecht.pdf mit Dr. Daniela Fietze und andere.


    Ich empfehle "2. Befreiung von Lieferantenpflichten zu weitgehend" auf Seite 5 zum Lesen: "Das Leitbild ist also das einer echten „Eigen“versorgung – Anwohner oder Nutzer eines Gebäudes schließen sich zusammen und organisieren gemeinsam ihre Energieversorgung"

    Das sollte Anregung genug sein, sich mit meinem Konzept "Eigenstrom im MFH für alle", z.B. als "atmende Pauschale" zu befassen, denn es folgt dem Leitbild einer echten Eigenversorgung, ohne wenn und aber.


    Mehr zur Totgeburt, etwas älter vom WD 5 - 3000 - 141/20, 21. Januar 2021

    Zur Abnahmepflicht von Mieterstrom und der Wahlfreiheit des Energieversorgers

    https://www.bundestag.de/resource/blob/823610/bcbd66a4399f2d47c835ad4c65c806b4/WD-5-141-20-pdf-data.pdf

    Schlussbericht Mieterstrom vom 17. Januar 2017

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/schlussbericht-mieterstrom.pdf?__blob=publicationFile&v=10


    Fazit: Auch §42b EnWG ist "Strom zum Verkauf", mit weniger Pflichten, aber kein "Eigenstrom im MFH für alle." Muss man wollen, ansonsten einfach machen was man will, Strom verkaufen und sich grün fühlen. Vielleicht so ...

    https://www.service-haus.de/wp-content/uploads/AGB-Mieterstrom-042023.pdf


    Was ich dir nicht vorenthalten möchte von einer EnBW-Tochter, hatte mir eben das PDF geholt. Die scheinen sich die GGV irgendwie im Graubereich aufzuhübschen. https://dachfuerdach.com/ Kein Versorger wird dir echten "Eigenstrom im MFH für alle" empfehlen. Hier geht es zu "Strom zum Verbrauch" ist Eigenstrom aus der Solaranlage für den Betreiber