Kinder-Bastelprojekt: Ladestation mit Sonnen-Nachführung

  • Hallo,


    mein Sohn kam mit der Idee aus der Schule, eine Solar-Ladestation für unsere Powerbanks im Garten aufzustellen. Wir haben ein ca. A4 grosses Panel (Sunnybag Leaf PRO) welches auf einer Art Notenständer befestigt werden soll. Darunter eine Frischhaltebox in die das Kabel eingeführt wird und man wettergeschützt eine Powerbank zum Laden hineinlegen kann.


    Anstatt einer aufwändigen Sonnen-Nachführung soll sich der "Notenständer" in 24h einmal um 360° drehen. Das könnte über einen sparsamen Motor (das System soll ja nicht mehr Energie verbrauchen als gewonnen wird) oder mechanisch funktionieren. Vielleicht mit einem alten Uhrwerk einer Standuhr und Gewichten die man einmal am Tag oder so aufzieht.


    Ideen hatten wir schon viele, aber wir haben noch keine praktische Lösung gefunden. Hat jemand einen heissen Tipp für uns?


    Danke und Gruß

    Matthias

  • Servus, wenn sich nicht alles mitdreht ist immer rundrum eine schlechte Idee bzw. dann braucht ihr Schleifkontakte ;)

    Wie alt ist denn der Sohn/die Kinder und welche technischen Kenntnisse sind vorhanden/zumutbar? Sowas soll ja auch nur

    Spaß machen und der endet erfahrungsgemäß bei heilloser Überforderung.

    Ich hab mal ein noch viel kleineres Modul direkt an einer kräftigen Sonnenblume befestigt- lustig und sehr beeindruckend :)

    Oft reicht auch schon eine Visualisierung der Leistung um Kinder zu motivieren das Dingens stündlich manuell nachzuführen...

    Ein Federwerk zum Aufziehen bzw. Gewicht ist sicher auch fein, aber ein kräftiges aus einer Standuhr halt auch teuer und

    nicht grade für outdoor geeignet. Das hier schaut auf den ersten Blick vielleicht gar nicht schlecht aus :/

    lg,

    e-zepp

  • Ich hab mal ein noch viel kleineres Modul direkt an einer kräftigen Sonnenblume befestigt- lustig und sehr beeindruckend

    An einen "Bio-Tracker" hab ich auch schon mal gedacht. Schön, dass du das mal umgesetzt hast. Man könnte natürlich auch die Blume mit Sensoren versehen und mit den Daten ein größeres Modul steuern.

  • ich find so Sachen interessant, weil ich da meistens eine Menge lernen kann, schon wie haben es Andere gemacht, und was würde ich anders machen. Soll insofern ja nur eine Anregung sein, ohne alles neu erfinden zu müssen. Hilfreich kann es in dem Falle auch sein, sich das Handbuch einfach runter zu laden, und zu schauen, wie wird was verbaut, auch ein script für den Arduino ist dabei.


    Und natürlich kann man das ganze einfach machen, ohne Nachführung, ein kleines Modul mit nem tc4056 und einem lion-Akku dran. Dazu noch einen step up auf 5V mit USB - und fertig ist die Powerbank. Vielleicht das mal ins Auge fassen um erste Erfahrungen damit sammeln - dann kommt der nächste Schritt.