Brauche mal ein paar Zahlen von Balkonkraftwerk Betreibern um einen Speicher zu entwickeln.

  • Guten Morgen zusammen.

    Brauche mal ein paar Zahlen von Balkonkraftwerk Betreibern um einen Speicher zu entwickeln.

    Das hängt natürlich auch davon ab ob mehr als die 600watt kommen aber grundsätzlich wäre ich dankbar für aktuelle

    monatliche oder sogar jährliche Erzeugung und wieviel davon tatsächlich als Eigenverbrauch zu rechnen ist.

    Plan ist das mit SAX-Power zu bauen da der Speicher nicht dann nochmal einen Wechselrichter benötigt.

  • Energy x Innovations .... dann gucke mal im Bereich Ertragsstammtisch in

    und in


    Da kannst du dir dann Werte entnehmen ;)

    2 Module Solarfabrik Mono S4 je 410 W, Lage 1xOSO (-71°), 1xSSW (19°), Wechselrichter APSystems DS3-S (600 W) mit ECU-B, seit 14.11.2022 im Einsatz, PLZ 093*

  • Irgendwie ist mir die Zielsetzung nicht klar.


    Möchtest du ein BKW mit Speicher entwickeln, dass ohne Anmeldung durch einen Fachbetrieb legal in Deutschland betrieben werden darf?


    Die Schwankungen in BKW Bereich sind enorm. Beginnen wird dies bei einem 300 W Wechselrichter mit einem Modul und enden z. B. bei einem Growatt 600 mit 8 x 400 Wp Modulen. Letzteres erzeugt tagsüber regelmäßig 600 W AC konstante Energie.


    Wie könnte folglich ein BKW mit Speicher aussehen? Interessant kann m. E. der Nutzer sein, der regelmäßig mehr PV erzeugt als der Wechselrichter umsetzen darf. Die zu viel produzierte Energie wird im Speicher zwischengespeichert.


    Ich würde folgende Rahmenbedingungen setzen:


    1. DC Eingang bis zu 3,5 kW

    2. Ausgang regelbar bis zu 600 W bzw. 800 W.

    Speicherkapazität ab 2,5 kWh (aus Kostengründen), modular erweiterbar


    Prinzipiell entspricht dies den vorhandenen SAX Speichern, wobei die AC Ausgangsleistung wesentlich höher ist (könnte man Softwaremäßig sicher passend einstellen)

    Soweit ist lesen konnte beträgt die aktuelle Speicherkapazität 5 kWh, könnte man ggf. so lassen (passt zu Abend-/Nachtverbrauch ab 3 kWh, sollte für viele Menschen zutreffend sein)


    Wenn nur der (zu) hohe Preis nicht wäre!!!


    Fazit!

    Viel zu entwickeln gibt es m. E. nicht mehr im Vergleich zu den vorhandenen SAX Speichern. Sie müssen Plug und Play fähig werden, als BKW vereinfacht anmeldefähig und mit den entsprechenden Zertifikaten versehen sein. Wenn man dann die Preise noch auf ein wirtschaftlich realistisches Niveau bringt dürfte dies ein Erfolg werden.


    Was mir noch einfällt!


    Statt des eigenen Smartmeters wäre die Nutzung eines Lesekopfes am digitalen Zähler sinnvoll. Dies erspart auch an dieser Stelle den Elektriker!

  • Du hast es genau getroffen. :thumbup:

    Das wäre der Plan.

    DC Eingang also 3.5 kw

    ( Hier stellt sich aber die Frage wie das mal wieder von der Zulassung/Anmeldung geregelt ist ?

    ist es dann noch ein BKW oder schon eine Anlage ? )

    Hat jemand Info ob nur der Ausgang 600W eine Rolle spielt ?


    Ausgang: Je nach Gesetzeslage 600-800 W


    Kapazität: 2.5 Kw - xx Kw Modular 1.5 Kw erweiterbar


    Denke IP Schutz ( Spritzwasser oder höher ) muss auch erhöht werden eventuell Heizung rein wenn der Speicher draußen steht.


    Lesekopf muss ich mal checken aber gute Idee.


    Eventuell könnte man noch eine Steckdose anbauen die man direkt anzapfen kann für Verbraucher die mehr als 600 Watt benötigen.


    Das mit dem Preis wird sicher wieder spannend werden aber die erste Natrium Ionen ist bei SAX im Testlabor im Moment.

    Wenn sich das als gute Alternative herausstellt muss man sehen wo der Preis hingeht.

  • DC Eingang also 3.5 kw

    ( Hier stellt sich aber die Frage wie das mal wieder von der Zulassung/Anmeldung geregelt ist ?

    ist es dann noch ein BKW oder schon eine Anlage ? )

    Hat jemand Info ob nur der Ausgang 600W eine Rolle spielt ?

    Aktuell ist nur die WR-Leistung mit 600 VA Scheinleistung gedeckelt. Die "installierte Leistung" in Wp der Module spielt aktuell keine Rolle und ist nach oben offen.

    Ich habe aber gelesen, dass zukünftig die WR-Leistung auf 800 VA und die installierte Leistung auf 2 kWp begrenzt werden soll. Frag mich nicht, wo. Ich weiß es gerade nicht mehr... :| War jedenfalls kein Computerbild- oder Giga-Artikel. ;)

  • Trenne dich vom Begriff "Balkonkraftwerk". Für BKW im eigentlichen Sinn (wenige Module, wenig Ertrag) lohnt dies nicht.


    Ich denke z. B. an Carports, Garagen, usw., die man mit einer solchen Lösung gut bestücken kann. Damit könnte der Akku in der Garage, Keller, o. ä. geschütze Stellen.


    Zielgruppe sind die DIY Ersteller, die zum einen Platz haben, zum anderen durch den Elektrofachbetriebszwang an einer größeren DIY PV Anlage gehindert werden bzw. aktuell einen beträchtlichen Anteil der möglichen Erzeugung abregeln. Diese Gruppe wird weiter steigen, die Modulpreise sinken von Jahr zu Jahr.


    Eine zusätzliche Steckdose, die quasi Notstrom zur Verfügung stellt, ist sicher ein zusätzlicher Kaufanreiz.