Mehrere Wechselrichter im Parallelbetrieb

  • Hallo ins Forum,


    ich bin ganz neu bei Euch unterwegs und hoffe, ich habe hier den richtigen Einstieg gefunden !


    Ich plane eine Anlage, mein Ziel: Möglichst kalkulierbar und preiswert produzieren, kein Schnick-Schnack, keine chinesische Cloud, einfach nur Strom "machen" ...


    Meine Idee habe ich im Anhang geschildert - bitte schaut doch mal fachmännisch / fachfraulich über das Papier.


    Die Idee basiert auf vier YUMA Roof 1600-Paketen. Warum Yuma : Komplettsystem, 12 Jahre Garantie auf den WR und 25 Jahre auf die Module,
    gute Unterkonstruktion und alles aus einer Hand (zudem wohne ich nahe Köln und kann dort alles abholen) => ich kann gut über 25 Jahre kalkulieren.


    Mein Elektromeister (ein toller Fachmann, aber leider kaum Ahnung von Solar) würde mir das bauen.
    Ich frage mich aber, ob es technisch realisierbar ist, diese 4 WR so zu betreiben und auch noch ein wenig Geld für den Überschuss der ins Netz geht,

    zu bekommen.


    Vielen Dank schon mal ins Forum

    und Gruß aus der kleinsten Stadt Deutschlands

    (was zwar nicht stimmt aber Touristen hier immer erzählt wird :)


    Thomas


    P.S.: Die KWh (auf 24 Jahre gerechnet = 2 x WR-Garantiezeiten und Tausch nach 12 Jahren), kosten bei meinem Konzept 0,061 € ...

  • Okay, über Sinn und Unsinn kann gestritten werden , Technisch ist es möglich , die Wechselrichter müssen auf die Phasen verteilt werden , das war es .

  • Hallo André,


    Danke für die schnelle Reaktion !


    "Groß" können alle und fast hätte ich bei Enpal 12 KWp unterschrieben, mit allem PiPaPo, incl. Wallbox und 10 KW Speicher
    gut 35 K€, Produktionskosten > 0,20 €/KWh - und damit hätte uns jede nicht verbrauchte KWh richtig Geld gekostet ...


    Ich habe dann selber ermittelt, was ich bei uns produzieren kann und wo die wahrscheinlich "optimale" Anlagengröße für mich liegt (4 - 5 KWp) und dann versucht, dass preiswert (nicht billig) zu realisieren.


    Angebot Elektriker für Komplettsystem (deutlich schlechtere Garantieleistung) : 11.000 € / 7,8 KWp.
    Produktionskosten über 25 Jahre bei 0,115€/KWh und eine Rendite von 2,65 % (was u.a. dran liegt, das der
    Strom-Überschuss bei 0,086 € Einspeisevergütung Geld kostet).


    Meine Yuma-Lösung: Kosten 0,06 €/KWh und Rendite 6,9% aufs Kapital (bin halt Kaufmann :-))

    Kosten "Vollausbau" 6 KWp: Elektriker + 4 x Yuma = 8.000 € / 6 KWp - Ich habe ein Gerüst und bin nicht Bange
    vor dem Steildach. und fand das für ein System, was ich nicht selber aus Einzelkomponenten zusammenkaufen muss,
    aber selber gut montiert bekomme, den Preis wert ...


    Ich bin neu (im Forum, wie in Thema Solar) und nehme gerne Rat an.

    Schreib ruhig, was Du "doof" findest oder für Dich anders machen würdest - bin für jeden neuen Gedankenansatz offen !!


    Gruß Thomas

  • Ich habe auch ähnlich gedacht wie du , habe aber gelesen und gerechnet und festgestellt , das ich mit dem Verkauf des Stromes meine Anlage finanzieren kann, das ich selbst dann den günstigen Strom verbrauche und meine Gesamtenergiekosten senke ist nur noch das Sahnehäubchen.



    Zu Enpal und Konsorten muß ich mich nicht näher äußern , das deren Geschäftsgebaren und Vermarktung schon an bandenmäßigen Betrug fällt ja langsam den Leuten auf , so sie denn mal rechnen.


    Und ich habe auch selbst gebaut , aber in anderen Dimensionen.


    An deiner Stelle hätte ich alles voll gepackt was geht und einen WR genommen , zu den Garantien sei gesagt das man nicht weiß was in 10 oder 20 oder 25 Jahren mit den Firmen ist und selbst wenn Sie noch bestehen ein Garantieanspruch nicht unbedingt leicht durchzusetzen sein wird.

    Aber das wird die Zeit zeigen.

    Im übrigen kann man auch bei den anderen Herstellern durchaus auf die WR Verlängerungen auf 20 Jahre Garantie bekommen.

  • Die vier YUMA WR werden gegenüber einem einzigen 3phasen String WR ein vielfaches an Verlusten Abwärme erzeugen und bieten darüber hinaus keinerlei Vorteile.


    Für 16 Module würde ich empfehlen, einen normalen String WR zu nehmen und alle 16 Module in Reihe schalten.


    Und Garantiezusagen über eine Laufzeit von mehr als 10 Jahren sind immer mit Vorsicht zu genießen. Ob der Garantiegeben dies Zeit überlebt ist heutzutage wahrlich nicht mehr gesichert.

    26 x 380 Watt Süd/West, 10 x 425 Watt Süd, 19 x 420 Watt Nord/Ost -> 22,1 kWp

    SMA Tripower STP 8 & 10, kein Akku :)

  • Hmm, wenn du einen Elektriker hast der sowieso die ganze Anmeldung und Abnahme macht, wieso nicht gleich richtig machen?

    Was spricht gegen eine Lösung aus EInzelkomponenten?

    Die 400W Module sind mittlerweile Auslaufmodelle, aktuell sind 425W gägngig. Bei 16 Modulen macht das 400Wp aus!

    Einfach einen Stringwechselrichter mit 16 MOdulen in Reihe. Trina TSM-425 DE09R.08 sind hier im Forum gerade sehr "gängig". Dachhaken, Tragschienen, passende Spax-Schräubchen (8x120 oder so). Ist ja alles kein Hexenwerk und vermutlich günstiger als das Komplettpaket.

    6 kW Wechselrichter mit Schattenmanagement (falls Verschattung überhaupt vorhanden?) dazu.

    ÜSS und LSS im Hauptsicherungskasten sind sowieso notwendig.


    Aus eigener Erfahrung alles gleich richtig (voll) machen. Jede Erweiterung ist nur Krampf. Klar, ist irgendwann auch eine finanzielle Frage.


    Natürlich muss der Elektriker da mitspielen, aber eigentlich macht es keinen Unterschied ob er die 2x Hoymiles oder 1 Stringwechselrichter anmeldet.

  • Hallo ins Forum !


    Danke - super Ansätze !


    So rechne ich bisher bei YUMA (Firma sitzt um die Ecke in Köln, alles aus einer Hand):

    4x WR HOYMILES HM-1500: 1.200 €
    Schienen etc. komplett: 1.000 €

    16x Module: 3.600 € = 225 €/Modul.


    Wir brauchen p.a. 6.000 KWh Strom p.a., Wir werden in der Theorie 6.800 KWh produzieren, davon 1.900 (ohne Auto,
    ggf. mit Auto deutlich mehr) selber verbrauchen und 4.900 verkaufen.


    Macht (incl. eingerechneter Austauschkosten für WR nach Ende Garantiezeit) die schon erwähnten knapp 6 Cent Produktionskosten / KWh über 25 Jahre - oder auf KWp umgerechnet (incl. Elektriker): 1.335 € Investition und Montage
    (schon klar : Ich muss selber auf`s Dach - das spart gegenüber einem Komplettpaket vom freundlichen Solarmenschen).


    Aber: Wie würde denn Euer Tipp aussehen ?
    Welcher String-WR, welche Unterkonstruktion und welche Module sind aktuell "gefragt" ?
    Und : Hättet Ihr auch einen Anbieter, der mir das auf`s Dach setzen würde ?!


    Gruß Thomas

  • OK - das überzeugt (zum Teil :)


    Also altes Konzept / neue Rechnung (alles seriöse Bezugsquellen):


    16 x 130 € = 2.100 € - gespart zum "Yuma-Paket" = 1.500 €

    4 x WR HM-1500 x 250 € = 1.000 €, gespart zum "Yuma-Paket" = 200 €


    Einsparung durch Einzelkauf bislang 1.700 €.

    Senkt den KWp-Preis - bei gleicher Garantie-"Qualität" auf 1.050 €.


    Ein anderer WR (1 x String) würde wahrscheinlich den Preis wieder anheben ?

    ... und wer liefert die beste Unterkonstruktion für 16 Module ?


    Bin gespannt, wo ihr mich noch "hintreibt" - Danke aber schon mal für den fachlich fundierten,
    regen und schnellen Austausch !!!


    Gruß Thomas


    P.S.: Es gehen max. 18 Module auf das Dach, reine Südseite, keine Beschattung

  • Okay, wenn du zum Bleistift den WR nimmst kommst du günstiger.

    SolaX wechselrichter MIC X3 6K-G2 | Alma Solar® Nr.1 für Solarmodule online (alma-solarshop.de)


    Außerdem sollte nicht unterschlagen werden das einen WR zu verkabeln günstiger und schneller ist , als 4 WR zu verkabeln. ;)