Dimensionierung 25 vs 50kwp

  • Okay, also verstehe ich das richtig?


    Du hast 3 Anlagen die jeweils auf andere Personen laufen und zusammen in einem Verein in eine BEG einspeisen. So versorgt du 14 "Endkunden" mit Überschuss-Strom. Speist du dann darüber hinaus noch Strom ein (vermutlich ja)? Wer profitiert dann vom Verkauf?

    Die BEG darf ja meinem Verständnis nach nicht gewinnorientiert sein...

  • Die jeweiligen Anlagenbesitzer entscheiden wem sie den Strom geben.
    (In unserem Fall) Unsere BEG "besitzt" keine eigene Anlage und kann von daher keinen Strom "verkaufen"

    Im Agemeinen
    Laut EAG dürfen BEG so wie EEGs eigene Anlagen besitzen. Sprich in Anlagen investieren, und um die Investitionskosten wieder hereinzubekommen, den damit produzierten Strom an die Mitglieder verkaufen und auch im eingeschränkten Maß am Markt verkaufen. Längerfristig gesehen, darf aus dieser Tätigkeit kein nachhaltiger und signifikanter Gewinn entstehen. Wenn am Jahresende zBsp +20 Euro stehen, wird das niemanden aufregen.


    Nebeninfo:
    Ab 1. Jänner 2024 dürfen Anlagenbesitzer mit einer Anlage an mehreren Energiegemeinschaften zugleich teilnehmen
    Brauch ich zwar nicht, wollte es aber nur der Vollständigkeit halber erwähnen

  • Ich habe eine über 300m2 große Welleternit Dachfläche mit Ausrichtung SSW und 25° Neigung.


    Gibt's da ein NNO- Dach auch dazu?



    habe ich tatsächlich eine Netzzusage für 50kwp bekommen

    ICh vermute die Netzzusage lautet auf 50kVA.


    Von diesen steuerfrei-Grenzen würde ich mich nicht abhalten lassen. Wenn man Gewinne macht, zahlt man halt Steuer.


    Ich sehe zwei Varianten:

    * 50 kWp aufs Süddach und die Einspeiseleistung auf 30kVA. Darüber wird nämlich Wandlermessung und NA Schutz notwendig.

    * Norddach auch vollmachen und 50kVA einspeisen (mit Wandlermessung und NA Schutz)


    Für beide Varianten ein Angebot machen lassen und dann durchrechnen!