Verständnisfrage Leiterquerschnitt PV-Kabel bei Nutzung Wallbox

  • Hallo,


    als Laie habe ich da mal eine Frage zur Technik. Irgendwann kann ich mir vorstellen, wenn E-Autos weiter auf dem Markt sind, ein solches Gefährt zuzulegen. Ich habe eine PV-Anlage von Fox + Batterie. Die Anlage schafft 10 kwp. Nun habe ich aber nur ein Kabel von der Zählersäule zur PV-Anlage von 5x6mm liegen. Ein größerer Querschnitt wäre nur mit umfangreicher Erdarbeit möglich.

    Nun ist die PV-Anlage im Nebengelass des Caports und es wäre sehr leicht, ein Kabel von dort zur späteren Wallbox zu legen.


    Wenn ich die Überschussleistung des WR nutzen möchte bzw. weitere Energie aus der Batterie... Wird dann ein Kabel vom WR (FI/Automaten) direkt zur Wallbox gelegt, also z.B. ein weiteres 5x6mm ? Dann wäre es doch lastmäßig unrelevant, was direkt zur Zählersäule geht ....oder liege ich da falsch? Die Last geht ja nicht in dem Moment zur Säule, sondern zur Wallbox.

  • Wenn du mit deinem Wallboxanschluß in der Nähe der PV bleibst reduzierst du deine Verlustleistung, denn deine ZUleitung von der Verteilung wird ja entlastet, wenn schon ein Teil von der PV für die Wallbox genutztt wird.


    edit: wenn ich das alles richtig gelesen habe, dann sind auch keine Erdarbeiten notwendg.

    Zur Vorbeugung bei Beschwerden:

    Es ist eagl was man siecrbht, Hsaphcutae bei jdeem Wrot simtmt der Afanngs- und der Ednbscuhtabe, jeedr knan dnan das Ghicesresbel lseen. Das ist enie Tsactahe und brueht auf eneir Uvniersitätsfruoshcng. :P

  • Also wenn die Wallbox irgendwo zwischen 7 bis 11 kW liegt und voll ziehen würde, geht auch keine zusätzliche Belastung zu dem 5x6 in Richtung Zählersäule.

    So sollte ja auch die Logik sein.


    Hab's Mal mit Handy grafisch dargestellt.


    Dann wäre alles gut und man könnte bedenkenlos ein Auto laden, ohne dass das Erdkabel zur Säule sichtbar wird. ;)

  • Ja ist schon klar, aber der Strom vom Zähler wird reduziert, wenn die Wallbox läuft und die PV liefert.

    Zur Vorbeugung bei Beschwerden:

    Es ist eagl was man siecrbht, Hsaphcutae bei jdeem Wrot simtmt der Afanngs- und der Ednbscuhtabe, jeedr knan dnan das Ghicesresbel lseen. Das ist enie Tsactahe und brueht auf eneir Uvniersitätsfruoshcng. :P

  • Ja, der Strom geht dann direkt vom Wechselrichter über die Wallbox ins Auto, ohne Umweg durchs Haus.


    Aber beachten: Hybrid-Wechselrichter können den Akku auch aus dem Netz laden - das passiert z.B. im Winter wenn tagelang kein Ertrag vom Dach kommt und der Akku immer leerer wird. Das heißt statt Strom bereitzustellen ist der Wechselrichter plötzlich ein Verbraucher, zusätzlich zum Auto an der Wallbox. Da addieren sich die Leistungen dann.

    Ich kenne auch ein SMA-System, da wird der Akku ganz normal entladen (ins Hausnetz einspeisen) und dann stellt der Wechselrichter fest, dass er versehentlich zu weit entladen hat und lädt das eine Prozent aus dem Netz wieder nach. Das passiert nicht mit 100 W sondern mit etwa 2 kW (ist ein Sunny Island, also einphasig).


    Sollte es dazu kommen würde aber notfalls der LS auslösen. Dafür ist er da :)


    Wie lang ist das Kabel denn? 20 A sollten aber möglich sein, evtl sogar 32. Wenn 32 A möglich sind dann könnte der Speicher mit 11 kW laden und das Auto gleichzeitig ebenso.

  • Also das Erdkabel zwischen Zählersäule und WR ist gut 15, 16 m und von Wallbox zu WR später gut 8 bis 10 m.

    Aber sollte dann ja klappen, wenn man der Box intelligent mitteilt, bitte nur Überschuss nutzen.