Wechsel in KUR bei "Altanlage" mit 30,6kWp

  • Hallo zusammen,
    wir haben in der Familie eine 17 Jahre alte Anlage mit 30,6 kWp installierter Leistung.
    Mit Verweis auf die 0,6 kWp über die Grenze von 30kWp wird ein Wechsel in die KUR abgelehnt.
    Habe nun soweit gelesen, dass die massgebliche "installierte Leistung" die Leistung der Module (und zb nicht des WR) sind.
    Ich hätte nun die Idee, die Moduldegration anzuwenden.
    D.h. nach 17 Jahren mit 0,5% p.a. wären wir heute bei 28kWp installierter Leistung.
    Was meint Ihr, ist so ein Ansatz erfolgversprechend ?
    Oder hat jemand eine andere Idee ?
    :danke:
    Grüsse; Willy

  • Wenn der Jahresumsatz kleiner 22.000€ ist hättest du schon lange in die KUR wechseln können außer du hast verguteten Eigenverbrauch

    12,58 Kwp Anlage Südausrichtung Niederbayern (Fremddach seit 2011) Volleinspeiser


    15,2 Kwp Anlage Süd/West/Nord/Ost 30 Grad Walmdach (Juni 2022 Überschusseinspeiser) Ohne Speicher


    LWWP mit Pufferspeicher seit 2012


    Niederbayern - ;)

  • Sollten die Module jetzt weniger haben, interessiert das „keine Sau“. Genauso wie wenn nur +sortierte Module installiert wurden. Das Einzige das hilft, ist der Abbau von 600Wp


    Manu aus Bayern : vor 17 Jahren gab es noch keinen vergüteten Eigenverbrauch, sondern nur Volleinspeiser

  • Moduldegradation wird nicht zielführend sein.

    Mit Verweis auf die 0,6 kWp über die Grenze von 30kWp wird ein Wechsel in die KUR abgelehnt.

    Wer verweist denn da drauf? Maßgeblich für die KUR ist, dass der Umsatz im Vorjahr 22.000 Euro und im laufenden Jahr 50.000 Euro nicht überschreiten darf. Wenn Du noch andere Tätigkeiten betreibst, zählt die Gesamtsumme.

    Die 0,6 kWp verhindern allerdings, dass Du von den ganzen Erleichterungen profitierst, die bei der Steuer seit 2022 gelten.


    Gruß


    Gunther