PV-Planung - Was würdet ihr tun?

  • Hallo zusammen,



    ich finde das ist ein tolles, informatives Forum mit wahnsinnig engagierten Forumsteilnehmern.


    Hab schon einiges im Forum gelesen und denke jetzt deutlich anders, als ich begann mich überhaupt für PV zu interessieren.


    Ihr habt hier schon sehr viel Erfahrung und daher wäre mir eure Meinung sehr wichtig. Was würdet ihr in meiner Situation machen?



    Ausgangslage:


    Habe mal ein Bild beigefügt, da man sich damit mehr vorstellen kann:


    Grün = neues Wohngebäude, Baujahr 2020 (verbunden mit Leerrohr zu rot/blau + orange)


    Rot und Blau = ehemalige Werkstatt (eigener uralter Zähler vorhanden, Pelletheizung ist hier ebenfalls untergebracht und versorgt grünes Gebäude mit Wärme)


    Orange = Garage



    Nähere Infos:


    Rot: Satteldach (ehemalige Werkstatt):


    Südost – Dachneigung 30° - Azimut -8 (keine Beschattung)


    Süddachfläche ca. 75-100qm


    Norden macht wahrscheinlich keinen Sinn



    Orange: Garage mit Satteldach


    Süden – Dachneigung 30° - Azimut 0 (Haus steht südöstlich davon und wirft Schatten)


    Süddachfläche ca. 32qm



    Blau: Satteldach (Blechdach):


    Südost – Dachneigung 20° - Azimut -8




    Meine Überlegung war evtl. alles voll zu machen mit Volleinspeisung.


    Auf Garage evtl. mit Eigenverbrauch, evtl. inkl. Nutzung für Warmwasseraufbereitung.



    Allerdings müsste ich das bei dieser Größe finanzieren.



    Beide Gebäude sind mit Leerrohren zum Wohnhaus verbunden.


    Im ehemaligen Werkstattgebäude (rot + blau) wäre theoretisch auch ein eigener Stromzähler vorhanden (ein uralter). Im Werkstattgebäude befindet sich auch die Pelletheizung, welche mein Haus sowie das Elternhaus versorgt.


    Hatte auch überlegt im Sommer das Wasser mit der PV zu erwärmen. Zumindest soll es deutlich sinnvoller sein, als mit Solarthermie.


    Ein großer Wasserpuffer steht im Werkstattgebäude bei der Heizung. Im Neubau habe ich ebenfalls einen großen Pufferspeicher (für diesen könnte ich evtl. dann auch die PV der Garage nutzen…sofern sowas Sinn macht).



    Das sind so die ersten Rahmenbedingungen. Was würdet ihr machen, wenn ihr diese Rahmenbedingungen hättet?



    Wenn ich alle Dachflächen voll machen würde, wäre der größte Zweck natürlich, dass es sich lohnen sollte.



    Eigener Stromverbrauch liegt übrigens bei 2600 KWh pro Jahr für das grüne Wohngebäude.



    Ich freue mich auf eure Meinungen. Vielen Dank schon mal.

  • Alle Anlagen auf einen gemeinsamen Zähler legen inkl. Elternhaus etc., alle Dächer voll, bei 30 Grad auch die Nordseiten.


    Für Warmwasser Brauchwasserwärmepumpen (ich gehe mal davon aus, dass die Pelletsheizung bleiben soll), die möglichst Nahe an den Verbrauchsstellen ist.


    Die Heizung solltest du mal im Haustechnikdialog Forum vorstellen. Gerade diese Nummer mit dem doppelten Puffer.

  • Realisiert werden soll das Ganze in 94107. Höhenlage ca. 610 m falls sowas auch relevant ist.


    Klar, würde mich über Vermittlung bzw. Hilfe natürlich sehr freuen.

  • Ziehe als erstes mal alle Dächer in Betracht.

    Und betrachte auch mal die Statik der Daecher (Hoehenlage, aktuelle Schneelastenannahmen in der Statik...) und die Abstaende zum Nachbarhaus (bei blau insbesondere...) . Wenn da gruenes Licht kommt, dann waere eine Anfrage beim Netzbetreiebr angesagt, was am HAK ueberhaupt gehen koennte.

    Cordialement!