12V 640Ah LiFePo4

  • Der Probelauf der ersten Batteriebank ist gut verlaufen. Es sind 8 Stück 320Ah Zellen 2p4s mit flexiblen Zellverbindern zusammengeschaltet. Am Pluspol ein normaler Zellverbinder zum Ausgleich des Spannungsabfalls zwischen den ersten 3 Zellenpaaren. Daran ein BMS JK-B2A8S20P für 200A mit 2ABalancerstrom. Die Zellen hatten exakt gleiche Spannungen. Sie liefen beim Laden erst bei über 3,4V auseinander und balancierten sich erfolgreich. Jetzt ist auch die Entladung abgeschlossen. Bei etwa 3,0V an der schwächsten Zelle habe ich den Strom von etwa -30A auf 90A erhöht bis alle Zellen unter 3V waren. Das hat ungefähr 10 Minuten gedauert. Hier ein screenhot vom BMS. Danke an egn für den Tipp!

    Aus dieser Studie kann man ersehen, wie hoch der monatliche Ertrag war und wie lange "Durststrecken" es gibt.

  • Ich habe meine Gehäuse aus gekanteten Aluminiumblechen gebaut. Diese sind dann mit Gewindestangen verschraubt. Dies erlaubt auch das Zerlegen, selbst wenn sich die Zellen aufblähen sollten.



    Da ich die Module mobil haben wollte habe ich die Kapazität auf 100 Ah/25,6V beschränkt. Für einen Heimspeicher braucht man das natürlich nicht unbedingt machen.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1000Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BTM-III

  • Bei den blauen Zellen ist es wichtig dass dazwischen und an den Außenflächen zu metallischen Gehäusen zusätzliche Isolation vorhanden ist.


    Würde die blaue Folie beschädigt und kommt es zu einem direkten oder indirekten Kontakt zwischen den Gehäusen der Zellen gibt es einen satten Kurzschluss.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1000Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BTM-III

  • Jedes Zellenpaar ist vom anderen zusätzlich isoliert. Bei der Gesamtaufnahme sieht man es in der Mitte am besten.

    Aus dieser Studie kann man ersehen, wie hoch der monatliche Ertrag war und wie lange "Durststrecken" es gibt.

  • Das mit der Isolation war jetzt nicht auf Dein Gehäuse bezogen, sondern ganz allgemein. Ganz generell sollte insbesondere bei mobilem Einsatz immer irgendwas zwischen sein, um ein Reiben direkt aneinander zu vermeiden.


    Das Verpressen ist in dieser Form mit Federn völlig nutzlos. Da darf auf der ganzen Fläche nichts nachgeben, sonst kann man nicht verhindern dass die Zellen bauchig werden. Sie werden insbesondere langsam bauchig wenn man sie häufig auf 3,60 V/Zelle auflädt und wenn man häufig unter 2,5 V/Zelle entlädt. Bei der Interkalation der Lithium Ionen dehnen sich die Elektroden immer etwa aus. Je voller desto stärker. Deshalb sollte man LiFePO4 Zellen vorzugsweise im Spannungsbereich von 3,0 - 3,4 V verwenden.


    Ansonsten wären bei Deinem Gehäuse bei dauerhaftem Gebrauch auch vernünftige Kabeldurchführungen nicht schlecht, auch wenn es nur einfache Gummitüllen sind. Die Gummiisloierung hält zwar einiges aus, aber so scharfkantiges Blech direkt an einem Kabel sollte man vermeiden.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1000Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BTM-III

  • Da darf auf der ganzen Fläche nichts nachgeben, sonst kann man nicht verhindern dass die Zellen bauchig werden

    Hallo,


    eine Frage am Rande: Warum ist das ausbeulen schlimm?

    Wird bei fertige Akkus, besonders die in der „Autobatterie“-Bauform, auch etwas gegen Beulen gemacht?


    Danke und Grüße

    Herr 3x