Kleines Wind-Kraftwerk als Ergänzung zur PV-Anlage

  • Ich spiele mit dem Gedanken ein kleines Windkraftwerk zuzulegen, so eine vertikal Rotor, also kein so klassisches Windrad. Dies in Ergänzung zur PV-Anlage. Sie soll so das Grundrauschen auffangen. Hier wären 200W schon ausreichend, etwas mehr wäre nicht schlecht, dann hat man Kapazität übrig.


    Jetzt in der dunklen Jahreszeit merkt man, dass es an einigen Tagen einfach zu wenig Sonne bzw. Licht da ist um den Tag durch zu kommen. Das es Finanziell keinen Sinn macht sich so ein Teil hinzustellen, ist mir schon klar. Momentan zahle ich noch 25,nochwas Cent pro kWh. Wird sich wohl demnächst auch ändern. Aber es ist der Gedanke der da auch mitspielt, dass man zu fast 100% sein eigenen Strom erzeugt und verbraucht. Momentan bin ich bei 96,46%. Habe die PV-Anlage aber auch erst seit März diesen Jahres, also noch keine "dunkle Jahrezeit" mitgemacht.


    Mein Kollege meinte mal, dass es ja diese "Balkonkraftwerke" gibt, kennt Ihr ja. Spielt es da ein Rolle was am anderen Ende des Wechselrichters den Strom erzeugt, also ob es nun die PV-Elemete sind oder ein Dynamo. Und da dachte ich mir... hmmmm....


    Und wie gesagt, reichen 200W aus.


    Hat einer von euch sowas? Gibt es da Erfahrungswerte?

  • Gibt es denn in deiner Gegend ausreichend starken Wind übers Jahr gesehen?

    Oder wenigstens in der dunklen Jahreszeit?

    Bei wie viel m/s erreicht denn dein Vertikalrotor seine Nennleistung?

    Wo soll das Teil aufgestellt werden? Verschattung beachten!

  • Wind ist schon da. Ist recht verwinkelt gebaut hier und der Berg ööhhh Hügel hinter dem Haus macht auch einiges. Also es ist recht windig.


    Ich habe ja noch kein Vertikalrotor, der soll ja erst noch kommen. Hier kann man ja etwas größeres nehmen um nachher die 200W zu erreichen.


    Aufstellort muss ich noch mal nachmessen wo der beste Wind geht. Liegt auch daran wie groß das Teil wird.


    Vielleicht kann man auch etwas anderes bauen, eventuell wie die Aeromine Dinger: https://www.aerominetechnologies.com/ nur kleiner. Wie gesagt 200W wären schon mal ein guter Schritt.

  • Auch was kleines macht Geräusche und Schatten. Nicht das du hinterher mit nem Nachbarn das ganze mit nem Schlichter oder vor Gericht diskutieren musst….

    … mir persönlich ist es egal was du dir wo hinstellst, gibt halt Bauordnungen wie was wo aufgestellt werden darf um das Ortsbild einheitlich zu gestalten, das geht bis zur Farbe und Form des Daches und wenn da ein Querkopp ist dem dein Windrad nicht passt kannst du viel ungewollten Spaß haben …

  • Wie gesagt, so groß soll es nicht werden.


    Ich wil ja kein 5kW Rad im garten aufstellen.

    Ein Windrad in Bodennähe aufstellen ist so gut wie sinnlos in Bezug auf Erträge.

    Die WG nimmt mit der Höhe zu.

    Höhe wiederum kommt in bebauten Gebieten nicht so gut an.

    Da wäre der Ärger mit Nachbarn und Behörden vorherzusehen.

  • In NRW z.B. gehen Kleinwindanlagen bis 10 Meter Höhe (Rotorspitze ab Boden).

    Da bekommst Du schon Probleme, wenn sie nur aufs Dach soll. Abgesehen davon, dass Du die Geräusche der Anlage bei Montage am Haus in dieses ein koppelst.

    Über 10 Meter bist Du in NRW schon bei Großwindanlagen und so bei der Genehmigung im selben Genehmigungsverfahren wie 300 Meter Anlagen.

    In NRW also einfach vergessen und nicht mehr drüber nachdenken...


    PS: 200 Watt = kleiner Rotor gleich noch unangenehmere Geräusche...