Anlagenplanung : Erweiterung einer 4,6 kWp -Anlage in Ost- West Ausrichtung um weitere Module und Speicher

  • bedeutet das, dass ich mit 70% auf der sicheren Seite bin, da die 67,11% ja noch niedriger wären.

    Wenn ich mit 67,11% rechne komme ich auf 6240 W (9300*0,6711) und somit deutlich unter die 7000Watt Ausgangsleistung ,die der WR hat, den ich rausgesucht habe (der 14kW Eingangsleistung hat).

  • Nimm einen 6 kW, denn die 67% gelten unter guten Bedingungen äquivalent zu STC.

    Ein 6 kW Wr nimmt etwa 6,15 kW dc-seitig ab, d.h. unter den sehr guten Bedingungen gehen Dir gerade einmal 100 W flöten...


    Ciao


    Retrerni

  • Das passt ganz genau :thumbup:

    Gruß Olaf


    5,1 kWp Ost 60° , 2,7 kWp West 60° und 2 kWp 5° Süd

    HWR Solis 4,6 & WR Solis 2,0

  • Hallo,

    leider bin ich noch nicht weiter gekommen:-(

    Mein Problem ist, dass ich beim WR nicht sicher bin. Vielleicht habt ihr einen Rat:


    Ich habe eine Ost-West-Ausrichtung mit 4,6kWp aktuell installiert:

    1. Option: WR tauschen und kleinen Niedervoltspeicher: ergänzen

    Growatt sph 4600 (Datenblat) mit einem Pylontech Niedervolt (48)V und 3kWh: Kosten ca. 3500€

    Der Wechselrichter hat 2 Mpp-Tracker, ist aber nur einphasig. Was haltet ihr davon? Bei meiner aktuellen Anlage mit 4,6kWp ausreichend, oder?

    Was aber wenn ich

    2. Option wähle

    Ich kann alle Module (später) auf eine Seite packen und dann auf die andere Moderne aufbauen.


    Dann komme ich auf Ost-West 9,3 kWp --> bei 70% durch Ausrichtung auf 6,5kWp Leistung

    Kostenpunkt vermutlich mehr als 10000€ (mit Speicher)


    Der SPH 4600 kann an eine PV-Anlage mit 8000Watt max. Leistung angeschlossen werden. Was passiert aber , wenn 6500 Watt durch gute Witterung erzeugt werden?

    Der WR kann ja nur 4,6kW abgegeben. Verliere ich dann total viel Energie?


    Habe ich einen Denkfehler, oder empfehlt ihr mir, einen 3 phasigen WR zu kaufen, der dann Hochvolt ist und somit der Speicher viel teurer wird? Mit dem größeren WR habe ich alle Optionen offen.

    Oder habt ihr einen Vorschlag, was in meinem Fall für eine Anlage am besten wäre?

    Danke für Eure Ideen! Gerne liefere ich noch weitere Informationen!

    LG

    Holger

  • Dir sollte klar sein, dass ein Heimspeicher sich üblicherweise nicht rechnet (insbesondere nicht bei den aktuell überhitzt Preisen) sondern höchstens ein Hobby ist.

    Solange Du nicht alle Bestandsmodule auf einer Dachausrichtung unterbringst, lässt sich ohne konkrete Erweiterungsmodule mit genauer Typenbezeichnung schlecht sehr konkretes sagen.

    Belässt Du lediglich 8 Module auf West, sollte das auch ohne Erweiterung erst einmal an einem größeren Wr laufen, der leistungsmäßig schon für die Erweiterung geplant ist.

    Nur kommt diese, passen die neuen Module nur mit Optimierern wie den Tigos zusammen in einen String an einem dann fast beliebigen String-Wr mit 2 Trackern (je einer pro Dachausrichtung).

    Ziehst Fu Ost auf West, liegen die verbleibenden Ost-Module wohl bis zur Erweiterung (dann auch mit Optimierern) brach, da die Spannung meist nicht reicht.


    Belässt Du es nur bei der Altanlagen, genügt auch ein einphasiger Wr mit 4.0 kVA (und 2 Trackern), mit 1,2%iger Unterdimensionierung sogar ein 3,68 kW Gerät.


    Ciao


    Retrerni

  • Würdest Du ohne Speicher ausbauen und den Überschuss zu 8,2cent einspeisen? Wir zahlen 58cent fürs kW, das wir dann einkaufen. Ist es bei den Strompreisen immer noch nicht ökonomisch sinnvoll?

    In Stuttgart bekommt man 300€ Zuschuss pro 1kWh Speicher. Daher dachte ich, dass es sich schon lohnen könnte.

    In tendiere dazu, alle Altmodule auf eine Seite zu packen und die andere Seite mit neuen Modulen vollzupacken,

    Viele Grüße

    Holger

  • Rechne einmal aus, was Dich die kWh aus dem Speicher kostet... Die kostet oft auch gerne einmal 60 Cent...


    Wenn alle Bestandsmodule auf eine Seite passen würden, dann dürfte das die optimale Lösung sein.


    Ciao


    Retrerni

  • das mit der Rechnung fällt mir halt total schwer. Denn es gibt so viele unbekannte.

    Im Winter, wenn ich den Strom brauche, scheint ja viel weniger Sonne und ich kann gar nicht abschätzen, wie viel man von dem produzierten Strom selber nutzen wird. Allerdings habe ich eine Wärmepumpe (Heizung mit Strom) und daher eigentlich schon einen hohen Strombedarf. Die 60 Cent habe ich schon öfters gelesen, aber so richtig nachvollziehen kann ich sie nicht.

    Durch die Ost-West-Ausrichtung ist es noch schwerer Daten zu finden, wie man den Strom selber nutzt (hängt ja auch vom eigenen Nutzungsprofil ab).

    Gruß

    Holger

  • Hallo nochmals,

    warum ist bei einigen WRs die max. PV-Leistung eigentlich (deutlich ) größer als die Ausgangsleistung?

    https://akkusys.net/pdf/9887534_815076.pdf


    SPH3000 mit 6600Watt max. PV Eingangsleistung und 3000Watt Bemessungsausgangsleistung

    Geht da bei viel Sonne viel Energie verloren?

    Kennt sich da jemand aus?

    Danke