EV-Anlage aus 2012 erweitern - Anregungen gesucht

  • Wir haben seit 2012 eine PV-Anlage mit 8 kW Nennleistung (mit Eigenverbrauch) in Ostrichtung auf unterer Garage.

    Wir haben niemals einen Einpeisevertrag unterschrieben und stellen monatlich Rechnungen, und machen noch immer USt-Erklärungen.


    Messkonzept ist (wegen Eigenverbrauch):

    Wir haben noch eine ungenutzte Süd-Dachfläche, auf die ca. 24 Module passen (blau, links).

    Grün ist Solarthermie, rechts ist eine schon vorhandene 24V-Insel (Suche Anregungen und Kommentare zu meiner neuen Insel).

    Wir erwägen, im Frühling auf die linke Seite 24 Module (knapp 10 kW) zu legen (vielleicht sogar einen Teil der 10 Stück von rechts mitzuverwenden), und damit eine weitere netzgekoppelte Anlage zu bauen.
    Was ich schon weiß (glaube zu wissen):

    • Da für die alte Anlage separat EV erfasst werden muss, können wir nicht beide Anlagen an den selben Erzeugungszähler hängen
    • Die neue Anlage produziert günstiger als die alte, und selbst mit dem EV-Bonus den es 2012 noch gab ist es sinnvoll vorrangig von der neuen Anlage Eigenverbrauch zu machen.
    • Wir könnten eine Zählerkaskade (Re: Unterschied Messkonzept 7.1 / 7.2) machen, müssten dann aber das Haus an Z2 anschliessen. Das geht nicht mit geringem Aufwand, weil Z1 in einer Zähleranschlusssäule am Strassenrand sitzt, von da geht es mit einer Leitung zum Haus mit einer anderen zur Garage und PV-Anlage (die neue PV könnte eine Leitung vom Haus zur Garage bekommen, aber die gesamte Versorgung des Hauses will ich nicht in die Garage umlegen).
      Ich lande als einzige Lösung immer bei einem weiteren Erzeugungszähler.

    Nun gibt es aktuell viele Veränderungen, und ich überblicke vielleicht nicht alle Aspekte.

    • wird (auch bezüglich der Zähler) im nächsten Jahr irgendwas einfacher?
    • kann ein zusätzlicher Zähler an den Platz des Rundsteuerempfängers, weil der nicht mehr gebraucht wird?
    • ist es überhaupt noch sinnvoll eine netzgekoppelte Anlage ohne Akku zu bauen?
    • sollten wir lieber die 10 kW neuen Module an die 24 V-Insel (10 kWh TOPzS Blei) hängen und zusehen aus der möglichst alles zu versorgen?

    Gebt mir mal bitte etwas Input!


    Paul

    8 kW: 33 x Isofoton ISF-245 black (Ost, 23°), KACO 10.0 TL3

  • können wir nicht beide Anlagen an den selben Erzeugungszähler hängen

    Falsch

    Ich lande als einzige Lösung immer bei einem weiteren Erzeugungszähler.

    Ich nicht.

    Mach bitte eine Skizze der Elektrik.

    bezüglich der Zähler) im nächsten Jahr irgendwas einfacher?

    Nein

    ein zusätzlicher Zähler

    Bietet dir vermutlich keinen Vorteil

    sinnvoll eine netzgekoppelte Anlage ohne Akku zu bauen?

    Mache bauen lieber Gasleitungen um Strom gewinnen zu können ...

    Merkste selber.

    lieber die 10 kW neuen Module an die 24 V-Insel (10 kWh TOPzS Blei) hängen

    Ohje nein

  • Mach bitte eine Skizze der Elektrik.

    So sieht das jetzt aus.

    Die neue PV-Anlage kommt auf's Haus, ich hätte eine 400V~ Leitung (5x2,5 oder so) vom neuen Wechselrichter zur Garage gelegt (es gibt einen Verbindungsraum), und dort irgendwo angeschlossen.

    Was mache ich mit den Zählern?


    Paul

    8 kW: 33 x Isofoton ISF-245 black (Ost, 23°), KACO 10.0 TL3

  • Carport hat auch Verbrauch? Ist in Zählersäule Platz für 2 Zähler?


    An ZS<->Garage PV 2012 exklusiv.

    V2 (Verbrauch Garage) mittels neuer Leitung über V1 (Haus) versorgen.

    Z2 kann dann vor gesamten Verbrauch (inkl. Carport) samt PV neu, V1+V3 parallel

    schon steht die Kaskade. Ohne zusätzlichen, unnötigen Zähler.

    (5x2,5 oder so) vom neuen Wechselrichter zur Garage gelegt (es gibt einen Verbindungsraum), und dort irgendwo angeschlossen.

    warum nicht über die Hausleitung einbinden?

  • Carport hat auch Verbrauch? Ist in Zählersäule Platz für 2 Zähler?


    An ZS<->Garage PV 2012 exklusiv.

    V2 (Verbrauch Garage) mittels neuer Leitung über V1 (Haus) versorgen.

    Am Carport ist unser Brunnen angeschlossen, der im Sommer schon relevanten Verbrauch hat.

    So habe ich Deinen Vorschlag verstanden:

    Leider geht das nicht, weil die Zähleranschluss-Säule zu klein für zwei Zähler ist

    (auf dem Foto fehlt noch ein SLS, der nachgerüstet wurde und es ist jetzt ein moderner Zähler drin.)


    Am einfachsten wäre es ja die neue PV auf dem Haus an der Haus-Verteilung anzuschließen:

    Im Prinzip zählt dann Z1 die Summe der eingespeisten Energie beider Anlagen.

    Z2 sagt, wie viel die alte Anlage erzeugt hat.
    Der neue Wechelrichter zeigt auch (ungefähr) die produzierte Menge der neuen PV.

    Was ich so nicht ermitteln kann ist der Anteil der beiden Anlagen am Eigenverbrauch. Das ist abrechnungsrelevant, weil es für die alte Anlage zum Eigenverbrauch 8 ct, (unter 30% der Produktion) bzw. 12 ct. (über 30%) dazu gibt.
    Man könnte argumentieren, der EV verteilt sich auf beide Anlagen im Verhältnis der produzierten kWh oder im Verhältnis der Nennleistungen - dann gäbe es eine Zahl zum Erstellen der Rechnung.


    Dann würde aber der "inoffizielle" Zähler des Wechselrichters in die Rechnung einfließen.

    (mir ist so als hätte ich gelesen, dass sowas in bestimmten Fällen zulässig ist)

    Anderenfalls wäre dann wohl ein weiterer Zähler für die PV2023 nötig.

    Oder ich müsste grundlegend umbauen, und den Z1 von der ZAS ins Haus oder die Garage versetzen.

    Gibt aber keinen freien Platz und es wäre einiges zu ändern.

    8 kW: 33 x Isofoton ISF-245 black (Ost, 23°), KACO 10.0 TL3

  • Du hast mich richtig verstanden.

    weiterer Zähler für die PV2023 nötig

    nein, denn Lieferung Z1 wird anteilig beiden Anlagen zugeordnet. Die Differenz zu Lieferung Z2 ist der vergütete Verbrauch.