Suche Herangehensweisen ein "klassisches" EFH besser mit PV-Strom zu kombinieren - kann mir jemand helfen?

  • Servus Leute!


    Wie der Titel schon sagt: ich möchte sehr dringend meinen Stromverbrauch besser an den erzeugten Solarertrag anpassen und stehe auch nach diversem suchen vor einem großen Fragezeichen, da es offenbar extrem viele Möglichkeiten gibt.


    Ein wenig zur Anlage:

    • 12kwp, Kaco BP Wechselrichter
    • myenergi Zappi Wallbox
    • myenergi harvi sowohl für PV-Ertrag als auch Real-Export bzw. Real-Netzbezug

    Durch die Myenergi Anlage stehen mir also Echtzeitwerte für die reale PV-Produktion (nicht das was der WR denkt...) und auch den realen Export bzw. Netzbezug durch Messung via CT-Klemmen direkt an den Phasen zur Verfügung.


    Nun stehe ich vor der Herausforderung damit auch etwas sinnvolles anzufangen.


    Wir haben eine extreme Grundlast von 700-900 Watt (auch Nachts) - dies ist mehreren Umständen geschuldet:

    • Viele dezentrale Lüftungsgeräte (~200 Watt)
    • Überwachungskameras, Klingelanlage, Wifi-APs usw. alles via PoE
    • Sehr viel Unterhaltungselektronik
    • Dicker Medien- und Webserver im 24/7 Betrieb (daran lässt sich nichts ändern, da er auch Dienste nach extern bereit stellt)

    Unser Haus ist von 2018, hat jedoch klassische Ausstattung. Heißt: Kein Bus-System, Smarthome oder sonstige Dinge.


    Ich möchte nun "intelligent" je nach verfügbarem PV-Strom Steuerungen durchführen.


    Ein paar Dinge die ich gerne umsetzen möchte:

    • Dezentrale Lüftungsgeräte
      • wenn kein PV-Überschuss vorhanden ist nur noch punktuell 10 Minuten pro Stunde einschalten
      • Um 20 Uhr: eine Stunde Dauerbetrieb
      • Wenn länger als 12 Stunden kein Überschuss: Dauerbetrieb für 2 Stunden, dann wieder Wechsel in 10 Minuten/Stunde Modus
      • Die Lüftungsgeräte laufen alle über eine Sicherung, ich müsste hier also irgendwie die Sicherung schalten
    • Gefrier- und Kühlschränke
      • An bei Überschuss für 4 Stunden, dann 2 Stunden (oder so) Pause
      • Sonst an für 60 Minuten alle 4 Stunden (hier muss ich allerdings noch Messen, wie lange die Geräte die Temperatur ohne Strom halten bzw. ob der Dauerbetrieb nach 4 Stunden dann mehr braucht als Durchlaufen zu lassen)
      • Bei länger als 12 Stunden ohne PV Überschuss: 4 Stunden Dauerbetrieb, dann wieder Wechsel in den 60-Minuten/Stunden Modus
      • Diese Geräte laufen über normale Steckdosen, ich bräuchte also schaltbare Steckdosen
    • Induktionskochfeld (10W Standby)
      • Ist über eine übliche 3-Phasen Herdanschlussdose mit entsprechender Sicherung angeschlossen
      • Diese müsste ich schalten
      • Generell aus, außer bei Verwendung
      • Hier bräuchte ich einen (Wifi) "Knopf" am Kochfeld der dann die Sicherung aktiviert weil man ja nicht jedes mal zum Sicherungskasten rennen kann ;)
      • Auto-Aus der Sicherung wenn 10 Minuten lang weniger als 20 Watt verbraucht wird, das Gerät also nicht in Verwendung ist
    • Backofen, Geschirrspüler, Trockner, Waschmaschine
      • Sind über Schuko-Stecker verbunden, bräuchte also schaltbare Steckdose
      • Auch hier müsste es einen (Wifi)-"Knopf" an den Geräten geben, die dann die jeweilige Steckdose aktiviert damit es praktikabel bleibt
      • Auch hier ein Auto-Aus der Steckdose, wenn die Geräte länger als 10 Minuten weniger als ~10 Watt benötigen, also nicht mehr in Verwendung sind
    • TV-Geräte / Multimedia
      • Ebenfalls alles Schuko
      • Gleiche Logik wie bei Backofen usw.
    • Gastherme
      • Die Gastherme ist leider fest verkabelt, müsste also auch über die Sicherung geschaltet werden
      • Im Sommer sollte sie lediglich von 12-12:15 Uhr aktiv sein und dort punktuell den Warmwasserspeicher erwärmen.
      • Momentan läuft dies über die App-Steuerung der Therme (wir haben noch Warmwasser-Solar, so dass die Therma mittags eigentlich kaum ran muss)
      • Die Therme braucht aber obwohl sie nichts zu tun hat täglich 1-4kw Strom (Drecksau)
      • In der Heizperiode sollte Sie dann durchgängig laufen

    Ich bin hier nun extrem unsicher, mit welchen Tools ich dies umsetzen soll. Eigentlich möchte ich dringend auf Cloud-Anwendungen oder irgendwelche Handy-Apps verzichten weil hier nicht sichergestellt ist, dass diese Dienste über den Investitionszeitraum der benötigt ist um rentabel zu sein überhaupt verfügbar sind. Ebenso sollten sich Komponenten durch neue substituieren lassen, ohne das gesamte System raus werfen zu müssen, wenn z.B. in 5 Jahren mal was kaputt geht und es das 1:1 Ersatzprodukt nicht mehr gibt.


    Der oben angesprochene Server (Windows System) könnte hier ggfs. auch z.B. ein Linux System virtualisieren. Oder ich verwende einen Adruino oder was auch immer. Ich weiß hier einfach nicht, was sich da anbietet.


    Ebenfalls müsste die Anschaffung natürlich auch rentabel sein. Bei einem Gerät mit 5 Watt Standby fallen 15€ für Strom pro Jahr an, ein ROI sollte maximal nach 3-4 Jahren erfolgt sein weil die Dinge ja auch kaputt gehen können...


    Habt ihr da etwas Input für mich? :)

  • Warum braucht die Therme soviel Strom?

    Hat sie keinen Heizungsnotschalter?

    PV mit 19,5 kWp (dank Forum)- Huawei WR, Longi 375W: läuft :thumbup:

    Kein Speicher, keine Gasbüchse, kein Kamin mehr

    Wolf CHA 10: läuft fast :)

    BEV kommt im November Dezember:saint:

  • Also prinzipiell möchtest oder musst du jetzt eine SmartHome-Lösung einführen?


    Ebenso sollten sich Komponenten durch neue substituieren lassen, ohne das gesamte System raus werfen zu müssen, wenn z.B. in 5 Jahren mal was kaputt geht und es das 1:1 Ersatzprodukt nicht mehr gibt.

    Das ist schon mal ein wichtiger Punkt - wie ich finde. Und auch etwas, über das sich die wenigsten Leute gleich zu Beginn wirklich einen Kopf machen. Erst wenn mal irgendwas von Lidl mit irgendwas von Amazon und irgendwas aus dem Märchenmarkt miteinander reden müsste und man merkt, dass man 5 verschiedene Apps braucht, von denen mittlerweile 2 abgeschalten....


    ...aber ich schweife ab.


    Also - auch wenn jetzt gleich wieder jemand mit "IP S*mcon ist so toll" um die Ecke kommt, ist es auch auf der Software-Seite meines Erachtens nach wichtig, auf Quelloffenheit (sprich: Open Source) zu setzen.


    Nicht nur, weil es nichts kostet - ein Punkt dafür ist auch, das man nicht vom Hersteller und dessen Gutdünken abhängig ist (und auch nicht von dessen Bestehen und Interesse an diesem Markt).


    Hier läuft Home Assistant und Homematic (piVCCU) - der Software-Stack ist bei beiden offen, die Geräte sind 95% Homematic Funk (also keine "IP" Geräte).

    Der oben angesprochene Server (Windows System) könnte hier ggfs. auch z.B. ein Linux System virtualisieren. Oder ich verwende einen Adruino oder was auch immer. Ich weiß hier einfach nicht, was sich da anbietet.

    Einfach mal durchprobieren - wenn du eine VM aufsetzen kannst, tut es ja nicht weiter weh - kostet zwar ein wenig Zeit, aber mehr auch schon nicht.


    Bevor ich bspw. bei Home Assistant gelandet (und geblieben) bin, hab ich vorher ioBroker ausprobiert (einfach auf eine andere SD-Karte und ab in den RasPi). Mir hat schlussendlich HA besser gefallen (Mitleser: nein, kein Bashing :) )


    Ebenfalls müsste die Anschaffung natürlich auch rentabel sein. Bei einem Gerät mit 5 Watt Standby fallen 15€ für Strom pro Jahr an, ein ROI sollte maximal nach 3-4 Jahren erfolgt sein weil die Dinge ja auch kaputt gehen können...

    Anekdata: mir ist noch keins meiner Homematic-Geräte kaputtgegangen.


    Brauchen i.d.R. 0,5W - aber ja, 10 Geräte brauchen dann gesammelt auch 5W.


    Was mir an der Stelle noch wichtig war: keine WLAN-Geräte (Homematic funkt auf 868MHz). Das knallt irgendwann - ein Kollege hat deswegen jetzt für einen niedrigen-mittleren 4-stelligen Betrag (und natürlich auch etwas Spieltrieb) sein gesamtes Netzwerk auf Unifi/Ubiquiti umgestellt...


    Was ich sagen möchte: irgendwann sagt eine handelsübliche Fritz!Box "ich will nicht mehr" - und dann bist du am rudern...


    Backofen, Geschirrspüler, Trockner, Waschmaschine


    Sind über Schuko-Stecker verbunden, bräuchte also schaltbare Steckdose

    Hui ui uiuiui...


    Unser Backofen braucht so ca. 3kW, wenn er dann mal auf Temperatur ist, regelt er das recht binär - sprich "an-aus-an-aus-an...".


    D.h. deine schaltbaren Steckdosen sollten für eine Dauerbelastung von (3000W / 230V = 13A) 13 Ampere ausgelegt sein. Sonst könnten die wärmer werden, als irgendjemand lieb ist. Insbesondere hinter einem Backofen.

    Heißt für dich: Datenblätter wälzen - insbesondere mit der Angabe der Dauerbelastbarkeit sind die meisten SmartHome Hersteller sehr sparsam und geben diese nicht an.


    Ich würde mir da meinen Teil denken und nicht mein Leben & Eigenheim riskieren.

    Ich möchte nun "intelligent" je nach verfügbarem PV-Strom Steuerungen durchführen.

    Das kommt so ein bisschen drauf an was du dir jetzt zutraust - viele Systeme (so auch HA / Homematic) bringen eigene Skriptsprachen mit oder Ablaufeditoren.


    Öfter mal kann man so etwas auch als Plugin nachinstallieren und das ganze um eine Art visuelle Ablaufprogrammierung erweitern - eine Richtung, die ich empfehlen könnte wäre Node-RED oder Blockly.

  • Also prinzipiell möchtest oder musst du jetzt eine SmartHome-Lösung einführen?

    ja, davon gehe ich aus. habe mittlerweile Home Assistant auf nem alten Thin Client mit Celeron U laufen laufen und bekomme dort schon in Echtzeit PV-Überschusswerte usw. hinein. Nun gilt es mit diesen Daten etwas sinnvolles anzufangen.

    Anekdata: mir ist noch keins meiner Homematic-Geräte kaputtgegangen.


    Brauchen i.d.R. 0,5W - aber ja, 10 Geräte brauchen dann gesammelt auch 5W.

    Danke für die Info!

    nd auch etwas, über das sich die wenigsten Leute gleich zu Beginn wirklich einen Kopf machen. Erst wenn mal irgendwas von Lidl mit irgendwas von Amazon und irgendwas aus dem Märchenmarkt miteinander reden müsste und man merkt, dass man 5 verschiedene Apps braucht, von denen mittlerweile 2 abgeschalten

    Exakt das ist meine Sorge. Sehe das bei bekannten ziemlich deutlich, die sich vor sieben Jahren ein "Smart Home" mit Systemen von Berker bzw. Busch+Jäger angetan haben. Apps seit Android 10 nicht mehr verfügbar, kein freier bzw. direkter Zugriff auf die Türklingel über RTSP uvm.


    Hier hätte ich nun zumindest etwas in Richtung zigbee verwenden wollen, obgleich mir vollkommen freie Protokolle bzw. Architektur noch lieber wäre, da hier auch nach Jahrzehnten eine lokale Installation irgendeines Tools funktionieren wird.


    keine WLAN-Geräte (Homematic funkt auf 868MHz). Das knallt irgendwann - ein Kollege hat deswegen jetzt für einen niedrigen-mittleren 4-stelligen Betrag (und natürlich auch etwas Spieltrieb) sein gesamtes Netzwerk auf Unifi/Ubiquiti umgestellt...

    Wifi Geräte wären mir in der Tat egal, da unser Gebäude von vornherein ausschließlich mit professioneller Netzwerktechnik von Ubiquiti mit UDM Pro und zugehörigen Acecss points, 10GbE uvm ausgestattet ist. Ich bin in der IT Branche tätig, wir haben 96 LAN Ports im Haus ;)

    Wir haben die Pro-Varianten der Access Points, da ist auch eine hohe Client Dichte überhaupt kein Thema.


    Hui ui uiuiui...


    Unser Backofen braucht so ca. 3kW, wenn er dann mal auf Temperatur ist, regelt er das recht binär - sprich "an-aus-an-aus-an...".

    Ah, gut zu wissen. Dann greife ich definitiv zum 16A Dauerlast-Varianten für diese Szenarien, werde hier aber noch vorab einen längeren Standby-Messversuch starten.


    Das kommt so ein bisschen drauf an was du dir jetzt zutraust - viele Systeme (so auch HA / Homematic) bringen eigene Skriptsprachen mit oder Ablaufeditoren.


    Öfter mal kann man so etwas auch als Plugin nachinstallieren und das ganze um eine Art visuelle Ablaufprogrammierung erweitern - eine Richtung, die ich empfehlen könnte wäre Node-RED oder Blockly.

    Das sollte ich als ITler mit Programmierkenntnissen hinbekommen ;)


    Ich scheitere hier aktuell eigentlich primär an folgenden Dingen:

    • Ich bin mir in Summe noch nicht im klaren darüber, auf welchen Funkstandard ich setzen möchte. ^^
    • Ich finde ums verrecken keine smarten bezahlbaren Leistungsregler/Dimmer die 1000W können (für dynamische Regelung von Elektrischer Heizleistung )
    • Gerade für unseren dezentralen Lüfter bräuchte ich etwas extrem kleines, das in den bestehenden Innenkasten passt (direkt verdrahtet) - die Dinger haben bis auf einen Raum doch keine eigene Sicherung sondern sind ans Licht gekoppelt, ich muss hier also direkt am Geräteanschluss tätig werden.
    • Ich habe noch keine kostengünstigen Smart Steckdosen mit bzw. ohne Leistungsmessung gefunden die deutlich unter 20€ das Stück liegen (Stichwort Rentabilität)

    Habe mir gestern für 4€ einen alten zigbee usb stick bestellt und bin gespannt ob dieser mit Home Assistant sprechen möchte. Ist hier mittlerweile klar ob das neue "Matter" abwärtskompatibel zu zigbee sein wird?


    Dann noch zwei Funk-Steckdosen von TP-Link um überhaupt einmal eine Automation in Home Assistant testen zu können. Die möchte ich aber aufgrund dessen, dass diese nur über die TP-Link Cloud laufen eigentlich nicht verwenden.


    Hast du einen Tipp für kostengünstige Steckdosenadapter mit bzw. ohne Leistungsmessung?

  • Hast du einen Tipp für kostengünstige Steckdosenadapter mit bzw. ohne Leistungsmessung?

    Puh, schwierig - das läuft vermutlich unter "keine Arme, keine Kekse".


    Einen Tipp hab ich aber: von Homematic / ELV / eq-3 gibt es viele Geräte als Bausatz, der Aufwand ist i.d.R. überschaubar (Foren-Beiträge auf der Produktseite lesen) und spart ca. 20% oder so.


    Was auch noch gut geht: gebrauchte Geräte auf eBay-Kleinanzeigen - aber da gibts die Schalt-Mess-Aktoren auch nur selten für ca. 30€ - aber besser als 50€ für ein Fertig-Gerät oder 40€ für einen Bausatz...



    Ich bin mir in Summe noch nicht im klaren darüber, auf welchen Funkstandard ich setzen möchte.

    Tja, die Entscheidung wird dir keiner abnehmen können :)



    da unser Gebäude von vornherein ausschließlich mit professioneller Netzwerktechnik von Ubiquiti mit UDM Pro und zugehörigen Acecss points, 10GbE uvm ausgestattet ist

    Das ist schon mal gut - d.h. dir wird sehr wahrscheinlich nicht dein WLAN um die Ohren fliegen ;)



    Ich finde ums verrecken keine smarten bezahlbaren Leistungsregler/Dimmer die 1000W können (für dynamische Regelung von Elektrischer Heizleistung )

    Hm, tut mir leid, aber da kann ich dir mangels Anforderung bei mir selbst leider keine Lösung nennen...


    Was auch noch gut geht (Bastelwille vorausgesetzt) ist ESPHome: https://esphome.io/


    Nachdem das von HA / Nabu Casa übernommen wurde (eigentlich auch schon vorher), ist das quasi auch ein "First class citizen" in deren Ökosystem - aber was du da jetzt wie in deine genannten Anforderungen einflechten kannst...


    Das Eltako FHK61SSR-230V (juhu, noch ein Funkstandard - enOcean) kann auch nur 400W...


    Ich... bin gespannt bei was du rauskommst ;)


    Gerade für unseren dezentralen Lüfter bräuchte ich etwas extrem kleines, das in den bestehenden Innenkasten passt (direkt verdrahtet)

    Was heißt denn "extrem klein"?


    Shellys bspw. sind, wie auf einem Screenshot auf deren Website zu sehen, so groß wie 2 Oreos :D


    Im Homematic-Regal: https://de.elv.com/elv-homemat…50138?fs=2956962213&c=419

  • so groß wie 2 Oreos :D

    Perfekt. Ideales Argument für die Finanzfreigabe bei der Frau :D


    Puh, schwierig - das läuft vermutlich unter "keine Arme, keine Kekse".

    ich finde es halt so bitter, dass es solche Smart Plugs beim Ali für 2,95 mit 16A inkl. Fracht gibt und der ganze Kram von "Markenherstellern" aus der selben Fabrik im selben Chassi kommt... ^^


    Ich seh mich mal auf Kleinanzeigen um.


    Sehe ich das richtig? Mit einem Shelly 1 lässt sich jede Steckdose Unterputz schaltbar machen mit Shelly 1PM inkl. Leistungsmessung und ich brauche KEINEN Hub?


    Ich finde bei Shelly aber leider keine Angabe zur Dauerlast.


    Gibt es neben Shelly und SONOFF (wobei die zu eigentlich zu groß sind) noch einen anderen Namhaften Anbieter für solche Unterputz-Varianten?

  • Ich finde bei Shelly aber leider keine Angabe zur Dauerlast.

    13A soweit ich mich erinnere. Induktive Lasten (aus) zu schalten kann ein Problem werden.

    Sehe ich das richtig? Mit einem Shelly 1 lässt sich jede Steckdose Unterputz schaltbar machen mit Shelly 1PM inkl. Leistungsmessung und ich brauche KEINEN Hub?

    richtig! ich messe sogar eine Mini PV damit und steuere/messe eine Steckdose zur Ladung eines KleinstBEV.

    Bislang über die shelly App - ziel ist aber Irgendwann Solaranzeige oder direkt IO Broker mit Grafana zu nutzen.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • 13A soweit ich mich erinnere. Induktive Lasten (aus) zu schalten kann ein Problem werden.

    Danke für die Info. was ist eine Induktive Last erklärt für Dumme?


    richtig!

    AUSGEZEICHNET. Das wäre natürlich ideal, wenn ich nach und nach diverse Steckdosen einfach damit umrüste und dann auch keinen Stecker benötige, der bei vielen Steckdosen aufgrund der Möbel die davor stehen eh nicht möglich wäre.



    5,80€ das Stück.... aber halt kein deutscher Händler... wenn Strom halt nicht so verdammt gefährlich wäre^^



    Weil du gerade IO Broker ansprichst:


    Auch hier bin ich mir maximal unsicher, ob ich nun auf Open HAB, Home Assistant oder Io Broker setzen soll. Home Assistant begeistert momentan durch die extrem flotte Einrichtung und anpassbare Oberfläche, die anderen hab ich noch nicht ausprobiert.


    Gibts deinerseits da Empfehlungen oder Infos?

  • habe mittlerweile Home Assistant auf nem alten Thin Client mit Celeron U


    Auch hier bin ich mir maximal unsicher, ob ich nun auf Open HAB, Home Assistant oder Io Broker setzen soll.

    Image machen / Platte wechseln, auf gehts? :)


    Mich hat ioBroker damals nicht so sehr begeistert, insbesondere die relativ/leicht inkonsistente und noch mehr am Material UI / Android angelehnte Oberfläche hat mich abgeschreckt.


    Aber auch das ist etwas, das du dir anschauen und entscheiden musst ;)