ein Speicher auf Rädern scheint da sicherer zu sein ?
Er meint E-Auto ? Also, da haben auch schon einige beim Laden gebrannt............
ein Speicher auf Rädern scheint da sicherer zu sein ?
Er meint E-Auto ? Also, da haben auch schon einige beim Laden gebrannt............
Versuchen zu löschen muss man unterlassen, da kommt neben andere giftige Dämpfe auch HF frei. Das ist nicht nur hoch giftig aber in kleinste manchen tötlich
Wer bezahlt denn in so einem Fall den Gebäudeschaden?
Die Installationsfirma, der Speicherhersteller, die Gebäudeversicherung, eine separate PV-Versicherung oder bleibt man darauf sitzen?
Bzw. die Frage anders gestellt: wie kann man sich gegen einen solchen Fall finanziell absichern?
Wieso zahlt die Versicherung so etwas nicht?
Die Versicherung zahlt nur was bei Vertragsabschluss angegeben wurde.
Da bin ich auch im Bezug auf PV erst kürzlich auf die Lücke gestoßen als ich den Vertrag der Elektronikversicherung zu Gesicht bekam. Da ist nämlich nur die Anlage versichert. Schäden am Objekt durch die PV sind nicht mit abgedeckt. Und in der Gebäudebrand auch nicht, weil keine PV angegeben...
Allein der Umstand das eine PV montiert ist macht meine Gebäudebrand ca. 5€/a teurer.
mfg JAU
Villeicht sollte man beim Einbau eines Batteriespeichers auch mal die Anforderungen an Batterieräume beachten.
Ansonsten Speicher außerhalb des Wohnhauses in einer Box einbauen.
Villeicht sollte man beim Einbau eines Batteriespeichers auch mal die Anforderungen an Batterieräume beachten.
Ansonsten Speicher außerhalb des Wohnhauses in einer Box einbauen.
Außerhalb des Wohnhauses musst du dann aber im Winter beheizen, sonst funktioniert dein Speicher im „Hühnerstall“ bei Frost auch wieder nicht ![]()
musst du dann aber im Winter beheizen,
nö, braucht nur ne dicke Dämmung dann hält der sich selbst warm....
Kann so etwas mit LiFePO4 auch passieren?
LiFePo4-Akkus sind nicht brennbar: https://www.jubatec.eu/lifepo4-akkus-brennen-nicht/
Das deckt sich auch mit einigen Versuchen hier in der Feuerwehr.
Die meisten handelsüblichen Haus- und Fahrzeugbatterien nutzen aber 18650er-Zellen (bzw. Zellen ähnlichen Aufbaus):
https://www.chemie.de/lexikon/Lithium-Ionen-Akkumulator.html
Diese sind gut brennbar und anfällig für "thermischen Runaway" bei Schäden und internem Kurzschluss (z.B: durch Alterung).
Viele DiY-Akkubauer sichern daher jede Zelle einzeln ab. Eine hundertprozentige Sicherheit bringt aber auch das nicht. Es minimiert nur das Risiko, dass eine Zelle, die "durchschlägt" sofort alle umgebenden mitnimmt.
Nichts desto weniger kann die beschädigte Zelle durch den Schaden heiß genug werden, um die umgebenden Zellen zu beschädigen, die dann ebenfalls überhitzen können, usw. Eine klassische Kettenreaktion.
Auch wenn dieser "thermische Runaway" bei LiFePo4-Zellen quasi unmöglich ist, gibt es auch in einem solchen Akkusystem viele Komponenten, die im Schadensfall brennen oder stark rauchen können: z.B. Kabel, Gehäuse, Lacke, Kunststoffteile, usw.
Daher rate ich als Feuerwehrmann dringend dazu, größere Batterien (z.B Fahrzeuge, Hausbatterien oä.) NICHT in Räume zu stellen, die mit Wohnräumen in direktem Kontakt stehen.
Eine klassische "Bausünde" ist hier z.B. ein Durchgang von einem Wohnraum direkt in die Garage.
Brandrauch verteilt sich durch solche "Kontakte" in den Wohnräumen und kann diese unbewohnbar machen - insbesondere wenn diese Türen im Schadensfall geöffnet werden (z.B. beim nachschauen, warum der Brandmelder piept).
wenn das ein LFP war, dann "explodieren" die aber angeblich auch - oder war das eine Übertreibung der Presse?
Das Haus "abreissen" müssen, ist allerdings genauso übel.
Wieso zahlt die Versicherung so etwas nicht? Da muss ich gleich mal nachfragen.
In der Feuerwehr haben wir auch schon Akkus zum explodieren gebracht. Tütenzellen aus dem Modellbaubereich haben sich hierfür als besonders Anfällig erwiesen. LiFePo4-Zellen haben wir trotz massiver Misshandlung maximal zum rauchen bekommen.
Die Versicherung bezahlt natürlich nur das, was auch versichert ist, und das nicht mutwillig oder fahrlässig einem höheren Risiko ausgesetzt wurde.
Im Fall einer nicht gemeldeten Hausbatterie ist mindestens von Fahrlässigkeit aus zu gehen. Üblicherweise weisen die Hersteller von Batterien auch auf die Brandgefahr hin (z.B. durch Aufkleber) - dann wäre der Tatbestand grober Fahrlässigkeit bereits gegeben.
Wurde die Batterie selbst gebaut (DIY) ist Mutwilligkeit höchstwahrscheinlich einschlägig. Dann bezahlt die Versicherung einen Schaden daraus garnicht und kann ggf. sogar selbst Schadenersatz geltend machen, falls die Einreichung dennoch versucht wird.
--> Ehrlich währt am längsten.
Dass Wohngebäude durch Rauch dauerhaft unbewohnbar werden ist selten, kann aber vorkommen.
Häufig ist hingegen, dass die Schäden, die der Rauch hinterlässt so teuer zu beseitigen sind, dass ein Neubau wirtschaftlich sinnvoller ist. Das gilt aber für fast alle Brände.
Reine Rauchschäden ließen sich aber theoretisch (und praktisch) auch beseitigen. Ist halt teuer und zeitaufwändig.
Explosionsschäden beeinträchtigen hingegen häufig die Statik des betroffenen Gebäudes.
Ist die nicht mehr 100% gewährleistet (da reichen schon Risse in der Wand), ist es oft ebenfalls wirtschaftlicher das Gebäude zu ersetzen, anstatt das Alte grundlegend zu sanieren und die Statik zu prüfen (heißt: kompletter Putz runter, ggf. Ultraschalluntersuchung der tragenden Bauteile, usw.).
KamikazeFox: Das ist mal eine klasse Erklärung.
Danke dafür ![]()
Der Hersteller unseres Akkus schreibt: " XXX verwendet aufgrund der hohen Sicherheit und langen Lebensdauer ausschließlich Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4). LiFePO4-Zellen sind eigensicher..."
LiFePO4-Zellen sind eigensicher..."
Frag doch mal beim Batteriehersteller nach den Referenzdaten für die dazugehörige Brandschutzversicherung (die hätte sich auch um Rauchschäden zu kümmern).
Falls die dann Schnappatmung bekommen weißt du woran du bist. ![]()