Anlage im November in Betrieb, Vorsteuererstattung? Wann Einnahme?

  • Hallo zusammen,


    meine erste EÜR, mache ich mit Wiso.

    Gewerbestart erfolgte zum 1.7., aufgrund einiger Verzögerungen Inbetriebnahme am 08.11.21.

    Die erste Quartalsvoranmeldung (also für das 3.Q21) habe ich mit 0€ abgeben.

    Die für das 4.Q dann mit der Vorsteuer der PV-Anlage.


    Wann bekomme ich die gezahlte Vorsteuer wieder?

    Zu welchem Jahr muß dann die Vorsteuer als Einnahme verbucht werden?

    Noch 2021 oder 2022?



    Entschuldigt bitte falls ich mit den Bezeichnungen daneben liege, ich hoffe es ist verständlich. 8)

    Danke!

  • Zu welchem Jahr muß dann die Vorsteuer als Einnahme verbucht werden?

    Noch 2021 oder 2022?

    Du schaust auf deinen Kontoauszug.

    Steht da als Valuta 2021 dann deklarierst du das in der Erklärung für 2021.

    Steht da als Valuta 2022 dann deklarierst du das in der Erklärung für 2022.

    Manche Dinge erscheinen zunächst kompliziert, sind aber langfristig recht einfach,

    versucht man jedoch es sich zunächst einfach zu machen, wirds langfristig kompliziert ....

  • Ok, wielange dauert es denn von Voranmeldung bis zur Erstattung und Kontoauszug?


    Und noch eine Frage:

    Sofern die NBank mal mit dem bewilligtem Zuschuß rüberkommt, das

    ist dann auch als Einnahme zu verbuchen.

    Folglich macht es durchaus Sinn die Sonderabschreibung in 2022 zu machen, oder?

  • Wann bekomme ich die gezahlte Vorsteuer wieder?

    Zu welchem Jahr muß dann die Vorsteuer als Einnahme verbucht werden?

    Noch 2021 oder 2022?

    Solltest du keine Dauerfristverlängerung haben und ein SEPA-Lastschriftmandat ans Finanzamt gegeben haben, dann kannst du die erstattete Vorsteuer in der EÜR für 2021 berücksichtigen.


    Maßgeblich beim Einzugsverfahren das Fälligkeitsdatum und dass ist ohne Dauerfristverlängerung der 10.01. - somit greift hier die 10-Tage-Regel.

  • Bei Einzug einer eventuellen Zahllast bei der UStVA in Q4 wird das ja so gehandhabt.


    Daher gehe ich davon aus, dass das bei einer Erstattung auch so gehandhabt wird. Oder nicht? :/

  • Sofern die NBank mal mit dem bewilligtem Zuschuß rüberkommt, das

    ist dann auch als Einnahme zu verbuchen.

    Normalerweise ist es besser mit dem Zuschuss die Anschaffungkosten zu reduzieren... Sonst musst du den ja versteuern, bzw. die SonderAfA dafür verschwenden mit der du besser ne ESt-Erstattung holst.

    Bewilligt ist er ja... Da hätte ich kein Problem von Anfang an mit ner entspr. reduzierten Abschreibung zu starten.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • ragtime

    Gute Idee wenn das geht.

    Zuschuss ist ja Brutto, wird also vom Bruttobetrag der Anschaffungskosten abgezogen, oder?


    Hat das auch Umsatzsteuerrelevanz?

  • Ich denke der Zuschuss ist Netto, bzw. geht von den Netto Kosten ab... USt wird darauf keine fällig. Die Umsatzsteuerzahlung ist damit unverändert... Hast dir ja auch schon so wiedergeholt.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Da hätte ich kein Problem von Anfang an mit ner entspr. reduzierten Abschreibung zu starten.

    Da musst du auch keine Probleme haben.


    Zitat Paulchen:

    "Die Minderung durch einen Zuschuss ist als negativer Zugangsbetrag im Wirtschaftsjahr der Bewilligung und nicht im Wirtschaftsjahr der Vereinnahmung zu berücksichtigen."

    Nichts, was sich wirklich lohnt, ist einfach.

    - Brian Tracy


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