Verbindung Gründach und PV beides Neu

  • Ich spare damit 50m³ Wasser für Gartenbewässerung pro Jahr.

    Käme das Wasser aus dem Wasserhahn, würdest Du vermutlich nur halb soviel für den Garten verwenden.


    So zumindest meine Erfahrung aus dem Bestand - nach der Nachrüstung einer Zisterne.


    Deswegen: wenn Zisterne, dann für Brauchwasser im Haus. Anders rechnet sich das Dingens einfach nicht. WC, Waschmaschine und ein Wasserhahn in der Werkstatt zum Händewaschen usw. reduzierten den Wasserverbrauch um durchschnittlich 25m3 im Jahr. Gartennutzung erfasse ich nicht, ich versuche es aber im Wesentlichen ohne Gartenbewässerung durchs Jahr zu kommen. Habe eher die Erfahrung gemacht, dass Bewässerung nur zu verringerter Wurzelbildung führt und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen verringert. Nach zwei Wochen Sonne in meiner steilen Südhanglage muss ich dann aber doch mal zum Schlauch greifen.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • die versiegelte Fläche die fürs Niederschlagswasser in Rechnung gestellt wird, ist gleich groß , egal ob das Dach begrünt ist oder nicht.

    Bei uns wird die Fläche mit extensiver Begrünung mit dem Faktor 0,5 gegenüber einem Standarddach berechnet.


    In den meisten Fällen dürfte das Gründach aber aufgrund von Vorgaben im Bebauungsplan ausgeführt werden, nicht aus persönlicher Liebe zum Klima...

  • Danke für die Rückmeldung. Beziehen sich die 150-200 Euro Kosten für die Konstruktion auf die Gesamtkosten der Konstruktion pro Modul oder die Mehrkosten ggü einer "Standard Konstruktion"?

    Ich interessiere mich für das Gründach insbesondere da es wie gesagt mit 300 Euro je kwp gefördert wird. Die Kosten für die Begrünung werden auch noch mit 50% gefördert und nebenbei sieht es ja auch schöner aus, wenn ich aus meinem Büro auf ein grünes PV Dach schaue...

    FYI: Ich hatte letztes Jahr so ein Projekt. Ca. 40m² auf Doppelgarage Gründach und PV. Die Systeme von Zinco, OptiGrün und Bauder sind vergleichsweise teuer. Ich habe mich dann für ein Leichtgründach von Bauder und das PV-Montagesystem Duraclick GE der Fa. Soltop entschieden. Das ganze sieht dann so aus:


    Kosten:

    Gründach ca. 1500 EUR (Bauder Gründach light)

    PV-Montagesystem 900 EUR (Soltop Duraclick GE, komplett für 12 Module)


    Mit den TrinaSolar Vertex S 400W - Modulen lande ich hier bei 4,8 kWp.



    VG Ronald

  • Sieht schonnsehr schick aus.


    Aber erlaubt sein sollte die Frage, warum man für das Gründach hier Geld ausgeben soll, wenn dann 90% von der PV verdeckt sind...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

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  • Ich behaupte grundlegend etwas anderes wie du. Brauchst du darauf echt noch eine Antwort?


    Die mir bekannten Entwässerungssatzungen berechnen die Abwassergebühren nicht nach der in den Kanal eingeleiteten Menge sondern nach der über den Wasserzähler bezogenen Wassermenge.

    Zunächst behauptest du, dass die Abwassergebühren über den Zähler festgelegt werden. Dies dürfte auch bei euch nicht mehr der Fall sein. Es wurde gerichtlich festgestellt, dass diese Art der Festlegung der Abwassergebühr unrecht ist. Deshalb gibt es ja das Abwassersplitting.

    Dann behauptest du, dass die Flächen alle gleich bewertet werden, egal ob sie versiegelt sind oder nicht.

    Auch diese Aussage ist schlicht falsch. Es geht ja schließlich um Gebührengerechtigkeit. Die versiegelten Flächen und Dächer werden, wenn sie angeschlossenen sind, entsprechend ihrer Herstellung (EIgenart) mit einem Abflussbeiwert (google mal danach) bedacht. Diesen kann die Kommune festlegen. Und da es um Gebührengerechtigkeit geht (die man gerne vor Gericht prüft) wird keine Stadt so dumm sein und diesen Wert auf 1 (wie eine Betonfläche) setzen. Ohne das jetzt geprüft zu haben würde ich diesen Fall jetzt mal ausschließen. Man orientiert sich einfach an der DIN 1986-100.


    Damit sollte der RW-Anteil geklärt sein. Wenn man nun das Wasser aus der Zisterne zur Klohspülung nimmt und es dann in den Schmutzwasserkanal einleitet, dann wird dieses Wasser häufig gebührenpflichtig. Aber auch hier könnte es Probleme mit den Gerichten geben, wenn z.BSP nur ein Mischkanal vorhanden ist. Deshalb haben einige Städte bereits begonnen und erfassen dieses Grauwasser nicht mehr. Diese Konstellation hat aber nichts mit dem Regenwasseranteil der Gebühren zu tun. Und von nichts anderem habe ich gesprochen.

  • Das ist jetzt ein schönes Beispiel. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft so bleibt. Aber ich erwarte nichts gutes. Der BUGG schlägt ein Abstand von mind. 20-30cm zwischen Substrat und Module vor. Erst ab dieser Höhe kann eine Beeinträchtigung ausgeschlossen werden und eine Zugänglichkeit möglich sein. Dein System hat gerade mal 15cm wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Das könnte etwas knapp sein. Das Bild zeigt ja noch ein recht frühes Stadium. Die Fläche ist nicht ansatzweise geschlossen bedeckt. Aber das kommt schon noch.

    Und die Zugänglichkeit der ersten und letzten Reihe erscheint doch recht eingeschrängt. Das könnte zum Problem werden.

    Aber gut wir werden sehen wie sich das entwickelt.