PV Anlage Freifläche für EFH | Österreich

  • Hallo,


    ich komme aus Österreich und plane eine PV Anlage für unser Einfamilienhaus.


    Die Eckdaten:

    - EFH kfw-30kwh/(m2 x a)

    - 3000m2 Grundstück, Haus steht im OSTEN, Berg dahinter, 120m Länge mit Wiese

    - Wärmepumpe für Heizung, Warmwasser

    - Verbrauch: 8000kwH + 3500kwH für e-Auto = 11500kwh pro Jahr

    - geplante PV Anlage:

    - 41x 455WP Module (17xSÜD, 12x WEST, 12x OST) auf freier Fläche (am Haus durch Berg im Osten beschattet - geringer Ertrag, Dachfläche und Statik durch Schubdach nicht optimal)

    - WR: Kostal PIKO 17 mit 3 MPP Tracker für Süd/West/Ost über Ethernet mit Hausnetzwerk verbunden

    - Verbindung WR zum Zählerkasten: 75m (5x 16mm2 geplant)

    - Renusol Wannen mit Pflastersteine beschwert

    - im hinteren Grundstückteil freie Fläche ohne Bäume oder andere Schattenspender (offene Fläche)

    - kein Speicher geplant

    - Kostal energy meter über Ethernet (modbus over IP) mit Hausnetzwerk verbunden

    - Loxone Smarthome System vorhanden; Lastmanagement (Geschirrspüler, Trockner, Waschmaschine, e-Auto Wallbox, FBH - und Wasser Pufferspeicher jeweils mit einem 3kw Heizstab ausgerüstet) an Loxone angebunden


    Meine Fragen:

    - Wie seht ihr die Anlagengröße? soll ich auf 20kwp oder höher gehen?

    - Wie seht ihr die Süd/Ost/West Modulaufteilung bzgl. Verhältnis 50/25/25? Mein Lastprofil besagt dass ich in der Früh und am Abend erhöhten Strombedarf habe...

    - Wie beurteilt ihr den Kostal PIKO17?

    - Was meint ihr allgemein dazu?


    Vielen Dank vorerst,

    lg

    Wolfgang


  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • so groß wie möglich. PV ist nur durch mehr PV zu ersetzen.

    • Hilfreichste Antwort

    Bei der verfügbaren Fläche würde ich auf jeden Fall größer bauen. In Deutschland 30kVA überbelegt, in Österreich habt ihr vermutlich andere Grenzwerte und Schwellen.

    Wie sieht das genehmigungstechnisch aus? Hier bräuchte man in vielen Bundesländern eine Baugenehmigung und es gäbe keine EEG-Vergütung.

    Kostal PIKO ist ok, gibt nicht viele mit 3 MPPT-Trackern.

    Wenn Osten verschattet ist würde ich lieber mehr nach Süden stellen. Bei Sonnenschein hast du sowieso genug Strom und bei Bewölkung spielt die Ausrichtung keine Rolle mehr.

  • WG01

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Vielen Dank für die Rückmeldungen. Was würdet ihr für Unterkonstruktionen nehmen? Ich beschäftige mich gerade mit Flachdächer-UKs. (Voestalpine IFIX SÜD, Renusol Wannen, Richard Brink Miralux,...). Ich möchte nicht in die Erde aufständern und die Wind-Schwerpunktproblematik haben. Rasenroboter ist vorhanden....

  • Mein Lastprofil besagt dass ich in der Früh und am Abend erhöhten Strombedarf habe...

    Hast Du Dir schon mal überlegt eine vertikale Aufstellung mit Ost/West Ausrichtung wie bei einigen Agri-PV Anlagen zu machen?


    Die Erzeugung passt hier besser zum Lastgang mit Peaks am Morgen und am Abend.


    Wenn es keine oder wenig Verschattung gibt ist der Jahresertrag vergleichbar mit einer optimal nach Süden ausgerichteten Anlage mit gleicher Peakleistung. Die Bi-Facialen Module, die mit beiden Seiten Strom erzeugen sind zwar etwas teurer, aber die Vorteile könnten langfristig überwiegen.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1000Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BTM-III

  • ja, danke! Hab ich mir schon angesehen und Angebote eingeholt. Wir sprechen hier exkl Förderung von 2,25€/Wp. Ich bin jetzt bei der Anlage mit neuen Komponenten (PV, WR, Kabel, etc.) excl Förderung bei 68Cent/Wp (inkl. Förderung bei 52ct/Wp) . Ich rechne mit einer Amortisationszeit von 6 - 7 Jahren.

    Leider sind die Module grad derart teuer dass ich bei einem PV-Restposten einer Großanlage zugeschlagen habe.


    Welche Empfehlungen für Unterkonstruktionen für Freiflächen/Flachdächer habt ihr?