Kostal Smart Energy Meter + Nebenzähler für Mieter & Allgemeinstrom

  • Je 4,65 kWp im Norden, Süden und Westen, 4,34 kWp im Osten auf dem Dach mit 25 ° DN, 4,56 kWp aufgeständert auf 15 °

    Kostal Plenticore 8.5 und Kostal Plenticore 10.0 mit BYD HVS 10,2 kWh

    Plus-Energie-Haus mit Gas-Heizung

  • Hallo,

    ich suche gerade verzweifelt, wie ich (als Hausbesitzer) den Strom mit meinen in seperate Abrechnungseinnheitenabgetrennte Wohnungen (Schwiegereltern und eine Mietwohnung), abrechnen kann.


    Von daher ist dieses Thema hier für eine bequeme Auslesung des Verbrauchs natürlich gut.


    Aber was nicht gut ist: Wenn einer vom Finanzamt das hier liest, kannst du große Probleme bekommen, da:


    Jede nicht vom Erzeuger benutze kWh im Sinne der Direktvermarktung mit der EEG-Umlage belastet ist. (Steuerhinterziehung)


    Also: Jeder "Andere Verbraucher" kriegt einen Stromzähler (oder 1 für alle anderen Wohneinheiten) und darauf: EEG.


    Was ich jedoch noch suche: Wenn ich als Erzeuger auch diesen Strom nutze zählt der "Erzeugungszähler ja 100% vom PV-Strom. Aber wenn ich von diesem Teil auch selber Strom verwende: wie berechnet der Netzbetreiber den Mieterstromzuschlag-ANTEIL. (Er zahlt mir ja keinen Mieterstromzuschlag für meinen Eigenverbrauch.)


    Oder gibt es dazu, um in diesem Thread zu bleiben, einen smarten 2-Verbrauchs-Trenner, Eigenverbrauch und Mieterstrom.


    MfG.

  • Jede nicht vom Erzeuger benutze kWh im Sinne der Direktvermarktung mit der EEG-Umlage belastet ist. (Steuerhinterziehung)

    Das Finanzamt interessiert sich nicht für die EEG Umlage.

    Wie der Name ja schon sagt, ist es eine Umlage und keine Steuer. Daher kann das nicht abführen der selbigen auch nicht den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen.


    Ansonsten hast du schon richtig erkannt, dass die volle Umlage fällig wird. Bei der aktuellen Höhe und deren baldigem Ende würde ich da allerdings auch nicht sonderlich viel Meßaufwand rein stecken und einfach Umlage auf die komplette Erzeugung zahlen.

  • War etwas länger beschäftigt... aktueller Stand:


    Der Netzbetreiber hat kein Anschlusskonzept für Eigenverbrauch UND Mieterstrom...


    Ich werde wohl, wie in der letzten Antwort empfohlen, den kompletten Strom mit EEG abführen.

    Jede Partei hat einen eigenen Stromzähler, den Strommix (Zukaufstrom und PV) rechne ich als einen Strompreis ab.


    Ich mache aber vorher noch eine Anfrage beim Netzbetreiber, den scheint das ganze nicht zu interessieren, ich soll den Strom "privat" veräußern... (ohne EEG-Abfuhr)


    In dem Fall wäre 100% vom direkt verbrauchten Strom Eigenstrom mit 19% USt, den ich dann (bis zu 100%+Zukaufstrom )

    mit Gewinn verkaufe, ich schlage noch 19% drauf (Ich komme auf max 89% des vergleichbaren Tarifs vom Grundversorger, wie es bei den Regelungen für (den normalen) Mieterstrom vorgesehen ist.


    Den Gewinn und die erhaltene Steuer führe ich in der EÜR mit auf.


    Ich finde nur schade, dass es eigentlich Mieterstromzuschlag gibt, damit der Strom für "andere" günstiger wird.

    Dies funktioniert aber nur in 100%-Mietshäusern.


    (Eine Kaskadenschaltung von 2-Richtungszählern, damit der Stromverbrauch der PV-Anlage für den Mieterstrom un den Eigenstrom abgelesen werden kann ist dem Netzbetreiber zu viel Aufwand... )