Stopfen für Zentralentgasung

  • Ja, ich weiß, ich wollte erst Victron-Komponenten nehmen. Aber ich habe mich aus finanziellen Gründen für günstigeres entschieden (außer bei den Batterien). Ich glaube, das wird auch funktionieren und sollten die Dinger irgendwann mal kaputt gehen, dann sind die jetzigen Victron-Sachen günstiger oder ich habe dann das Geld für Einzelkomponenten über.


    Danke für deine ganzen Informationen, das Handbuch habe ich und auch schon durchgelesen, aber man muss ja Schritt für Schritt auch seine Erfahrungen sammeln, ich will die erstmal anklemmen, die stehen seit einer Woche bei mir rum. Die Batteriekabel sind jetzt leider schon von der Länge her so vorbereitet (habe keine Crimpzange für die Ringkabelschuhe, habe ich machen lassen), deshalb würde ich für den Anfang jetzt erstmal wissen wollen, ob von der Entfernung her der Epever ERSTMAL so hängen bleiben kann, die 70 cm sind ja ungefähr eingehalten (Hoppecke-Handbuch). Ich werde ihn dann nächsten oder übernächsten Monat mal neben den Wechselrichter hängen.


    Die Komponenten werde ich dann noch in meinem Anfangsthread vorstellen.


    Gruß

  • Die Frage wegen dem Abstand (ob noch gefährlich oder nicht) traut sich wohl keiner zu beantworten :D.


    Ich habe jetzt noch etwas herumgelesen und möchte für die EUW folgendes kaufen:


    1 x Membranpumpe Schego M2K3 (350 l/h)

    24 x Degen mit T-Stück

    1 x Rückschlagventil

    PVC-Schlauch


    Meine Frage ist, ob für meine Batterie (48 V, 620 Ah) diese eine Pumpe reicht. Laut pezis Wiki gilt ja die Faustformel: 10 l/100 Ah/h/Zelle. Das wären ja insgesamt 1488 l/h also müsste ich eigentlich 5 Stück von dieser Pumpe benutzen! Ich habe in den Beiträgen, die ich mir jetzt angesehen habe, keinen einzigen gesehen, der mehr als zwei Pumpen in Betrieb hatte, obwohl die Kapazität teilweise größer war. Reichen also doch zwei oder habe ich hier einen Fehler gemacht?

    Dann die Frage des Luftfilters, einer hatte seine Pumpe einfach auf einen separaten Luftfilter gestellt - ausreichend? Was für einen sollte ich da nehmen? Hättet ihr einen Link?


    Habe ich noch Teile in der Liste vergessen?


    Danke für die Hilfe.


    Gruß

  • Hab Dir doch schon gesagt dass über dem Akku gar nix sein soll was Funken ect. werfen kann.

    Auch ein brennendes Stück Plastik dass auf die Zellen tropft kann sie zünden, auch von 2 m Höhe drüber.

    Die Kabel schauen übrigens alle noch etwas "fliegend " und recht mickrig aus, ich denke da musst Du eh nochmal ran ;)

    Luftpumpen gibt es in jeder Größe, z.B eine Osaga MK 20 sollte auch bei 24 OPzS- Zellen mit 620 Ah locker reichen.

    Aber wie schon gesagt, mit flachen Zyklen und gut dimensioniertem PV-Generator kannst Du Dir die EUW und damit

    eine Fehlerquelle mehr auch sparen. Ausreichend belüftet sollte der Raum in jedem Fall sein.

    Laut Schraubermeistro passen die Degen vom Akkuteam nicht bei den Hoppecke-Zellen, vielleicht erst mal ausmessen

    oder mit einem testen. PVC-Schlauch gibt's verschiedene Qualitäten, kauf den beim Akkuteam und nicht den vom Baumarkt.


    lg,

    e-zepp

  • Ok, dann werde ich ihn jetzt schon umsetzen... Was meinst du mit mickrig? Die Kabel sind nach den Berechnungen ausreichend und auch entsprechend abgesichert.


    Danke für den Link mit der anderen Pumpe, werde mir dann wohl eher die holen. Wie das in der Praxis zusammenpasst mit den Batterien und dem PV-Generator weiß ich noch nicht, vor allem jetzt im Winter, rein rechnerisch ist die Batterie für mich (extra) überdimensioniert...



    Gruß

  • Hallo.

    rein rechnerisch ist die Batterie für mich (extra) überdimensioniert...

    Batterie: 468 Ah C10 (22kWh)

    Photovoltaik: 7,26kWp

    Inverter: 5kW Primo VM II mit 50W Eigenbedarf

    Zweck: ganzjährige Wohnhausversorgung


    Kannst du bitte vorrechnen wie du zu dieser Annahme gekommen bist? Sieht für mich auf den ersten Blick nämlich eher nach dem Gegenteil aus.

    Generator für den Winter ist eingeplant?


    Gruß


    schlossschenke

  • Naja, ich habe in erster Linie meinen rechnerischen Tagesverbrauch von ca. 2,4 kWh genommen und geguckt, wie weit ich damit komme (bei 50 % Entladetiefe). Generator habe ich, der wird dann im Winter mithelfen und wenn ich merke, dass die Pv doch vieeel zu wenig ist, erweitere ich. Ein neues Windrad ist auch geplant, das dauert allerdings vielleicht noch zwei Jahre.


    Ihr macht den Fehler, zu glauben, dass ich genauso wie jeder andere heutige Mensch lebe ;).


    Ach und Großverbraucher natürlich nur tagsüber an.


    Gruß

  • Ihr macht den Fehler, zu glauben, dass ich genauso wie jeder andere heutige Mensch lebe ;).

    Wenn das so wäre hätte ich die Frage nicht gestellt, sondern eine endgültige Aussage getätigt ;).


    Tagesverbrauch von ca. 2,4 kWh genommen

    Jetzt musst du mir noch erklären weshalb du dafür einen 5kW Wechselrichter mit max. <90% Wirkungsgrad und 50W Nulllastverbrauch gewählt hast, der deinen geringen Tagesbedarf um mehr als 50% erhöht. Da baut man 1/3 der Insel ja bloß für den Wechselrichter ... wie häufig benötigst du soviel Leistung?



    Gruß


    schlossschenke

  • 5 kW weil ich ja nie weiß, ob ich nicht vielleicht mal etwas mehr Leistung für irgendwas benötige und man soll die Wechselrichter ja nicht am Limit betreiben. Also einfach um etwas mehr Reserve zu haben. Warum ich diesen WR genommen habe, habe ich schon erklärt, aus Geldgründen. Ich würde auch lieber nur Victron bei mir verbauen, das kommt vielleicht auch noch, aber erstmal wird das einzige Victron-Teil der BMV-700 sein...


    Laut der Anleitung ist bei meinem WR der maximale Wirkunsgrad 93 %, beim Multiplus II 96 %.


    Ich dachte am Anfang erst an einen 10 kW-Wechselrichter, mir wurden aber 5 kW als ausreichend empfohlen.


    Gruß

  • Hallo,

    Ich dachte am Anfang erst an einen 10 kW-Wechselrichter, mir wurden aber 5 kW als ausreichend empfohlen.

    das ist glaube ich sogar meine Schuld und hatte ein Schweißgerät als Grund, kann das sein?

    Dafür hatte ich aber einen Trafowechselrichter empfohlen und nicht das, was du jetzt hast.


    Laut der Anleitung ist bei meinem WR der maximale Wirkunsgrad 93 %, beim Multiplus II 96 %.

    In der Anleitung eines baugleichen Geräts stehen 90%, aber welcher Wert da nun stimmt ist eigentlich auch nicht so wichtig, da er nur einen bestimmten Arbeitspunkt betrifft.

    Deutlich interessanter ist in deinem Fall der Nulllastverbrauch, da deine Grundlast sehr gering sein wird. Hier sprechen wir von 50W gegen 18W (laut Hersteller). Diese Verlustleistung steigt weiter an, sobald der Inverter etwas zu tun bekommt.

    Um es etwas einfacher zu machen nehmen wir an, die Verlustleistung würde bei konstanten 50W bzw. 18W bleiben und deine 2,4kWh/Tag ausschließlich aus 100W Grundlast bestehen.

    Unter dieser Annahme würde sich bei deinem Gerät ein Wirkungsgrad von ~67% ergeben, während der Victron bei ~85% liegen würde. Das bedeutet der Multi würde deinen Tagesverbrauch auf nur ~2,8kWh erhöhen, während es bei deinem Chinesen bereits ~3,6kWh sind. In der Realität nimmt die Verlustleistung bei Last wie gesagt zu, deshalb liegen beide Werte in Wirklichkeit etwas höher.


    Warum ich diesen WR genommen habe, habe ich schon erklärt, aus Geldgründen.

    Nachdem der Chinese/Taiwanese den Gesamtverbrauch gegenüber dem Victron Gerät um mehr als 1/4 erhöht, muss auch die Anlage um 1/4 größer ausfallen. Das kostet unnötig Ressourcen und natürlich auch Geld.

    Zieh mal den Differenzbetrag ab und gehe davon aus, dass das günstige Gerät mindestens 1x ersetzt werden muss.

    Wieviel Ersparnis bleibt?


    ich habe in erster Linie meinen rechnerischen Tagesverbrauch von ca. 2,4 kWh genommen

    Zu den Wechselrichterverlusten kommen noch Speicherverluste hinzu. Mit diesem Wert lässt sich dann rechnen.


    Danke für den Link mit der anderen Pumpe, werde mir dann wohl eher die holen.

    Kommen wir zurück zur Batterie.


    Der PV-Generator ist stark überdimensioniert. Dadurch ergeben sich in der Theorie hohe Ladeströme, welche zwar grundsätzlich zulässig sind, sich auf die Lebensdauer aber negativ auswirken.

    Das Gute ist, dass diese Ladeströme in der Praxis nur selten auftreten werden, da deine Zyklen zum Großteil des Jahres sehr flach ausfallen werden und die PV sich dadurch eher positiv auswirkt.

    Überdimensioniert ist die Batterie hinsichtlich des Puffers übrigens nicht, zumal ich davon ausgehe, dass der Verbrauch stark schwankt und die 2,4kWh sich aus dem Jahresverbrauch ergeben haben.


    Ich würde an deiner Stelle keine EUW verbauen, da sie dir keinen Vorteil bringt.

    Deutlich mehr hättest du von einem zweiten, kleineren Wechselrichter, der dir 1kWh/Tag einsparen kann.

    Welche Lasten treten denn täglich auf, welche nur alle paar Tage?



    Gruß


    schlossschenke

  • Servus, nur das mit dem überdimensionierten PV-Generator sehe ich noch einiges "unschädlicher" als Du und würde den

    bei ganzjähriger PV-Ladung wenn möglich auch auf mindestens 20A/100Ah, also C5-Ladung auslegen, eher noch mehr.

    Als Kompromiss könnte man ja auch in der sonnenreichen Zeit einen Teil der Module weg bzw. woanders hin schalten 8)

    lg,

    e-zepp