Große Speiche nicht sinnvoll, oder rechne ich einfach nur falsch ?

  • Ich möchte eben sinnvoll e-Auto laden und dafür nicht 30ct aus dem Netz zahlen

    Autostromtarif + Zählerkaskade -> bei uns 20,9 Cent/kWh.

    24,75 kWp, Hälfte SSW, Hälfte NNO, 40° DN, an Huawei 30KTL-M3

    Model Y LR, Wallbox kommt hoffentlich auch bald

  • e-Auto ist am WE und 1x die Woche auch ganztags da zum laden

    Ist doch optimal, dann ist das dein Speicher im Sommer, der hat sogar Räder.

    Im Sept.-März wird die WP einen Großteil des wenigen PV Stroms als Direktverbrauch verbrauchen.
    WP am Tag VL anheben, Nachts absenken. Estrich ist der Speicher. Für Auto wird in der Zeit nicht viel übrig bleiben.
    Für Heimspeicher ist gar nix übrig was gespeichert werden könnte.

    Im Sommer wenn Du viel PV hast, könntest Du zwar viel im Heimspeicher wegspeichern, benötigst aber in der Nacht nicht viel was Du dem Speicher entnehmen kannst. Folge Speicher morgens halbvoll, kannst also wieder nicht genug Speichern.

    Fazit: mit WP + BEV Heimspeicher nicht sinnvoll und unwirtschaftlich. Invest besser in mehr PV Fläche investieren damit im Winter mehr Ertrag möglich.

    23xLG NEON2 365W 8,4 kWp; Fronius Symo GEN24 8.0 FW 1.24.6-1; BYD HVS 7.7
    Jeisha Monoblock J 5kW WH-MDC05J3E5 mit Heishamon; iOBroker; Solaranzeige

  • ok, schon mal vielen Dank für die vielen schnellen Antworten. Die Richtung ist ja relativ eindeutig.


    Dann nochmal eine Frage, wenn Ihr entscheiden sollt, lieber mehr Geld (z.b. 3000€) mehr für Speicher oder lieber mehr Geld (z.B. auch 3000) € mehr für "leistungstärkere" Module (also z.B. 390 statt 360Watt), was dann ? Die Fläche wird leider nicht größer. Ich rechne mit 60 Modulen und könnte nun eben +/-50 € je Modul machen.

  • "Minimale Energiedurchsatzmenge" heißt doch das der Speicher mindestens soviel schafft, bis er kaputt ist. Das ist doch ein Begriff aus den Garantiebestimmungen. Daraus kann man doch nicht bestimmen, wieviel im realen Betrieb an einer PV-Anlage eine kWh kostet !!! Alles andere: die Erzeugung ansich, die Speicherverluste, .... kommen doch obendrauf!

    Es ist doch schon eine finanzielle Vollkatastrophe, wenn der Speicher "allein" im worst case soviel kosten kann.

    Ansonsten gilt das, was schon gesagt wurde: Ein Speicher lohnt sich in aller Regel nicht, auch wenn der worst case nicht auftritt.


    PS: Die letzte Frage hat sich überschnitten. 3000 Euro in den Speicher zu stecken, lohnt sich auf jeden Fall nicht. "3000 Euro in leistungsstärkere Module" ist ein Rechenempel. Das kann man mit PVGIS für den eigenen Standort und die Ausrichtung über 20 Jahre ausrechnen.

  • ganz klar pro Leistung der Module investieren. Wobei ich da jetzt nicht auf Teufel komm raus die Leistungsstärksten nehmen würde sondern Leistungsstarke mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. So 360-390 Wp würde ich anpeilen.
    Am besten erst einmal die FAQ lesen und dein Dach vorstellen, dann kann man nach Modulen schauen.
    Die erste Optimierung liegt dann darin Module zu finden,die die Dachfläche optimal belegen. Gerade wenn die Fläche begrenzt ist.

    23xLG NEON2 365W 8,4 kWp; Fronius Symo GEN24 8.0 FW 1.24.6-1; BYD HVS 7.7
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  • O/W klingt ja nach Hausdach. Was ist mit Garage, Carport, Gartenhaus, Nebengebäude usw.


    Geht da noch mehr PV-Fläche ?


    Modulfläche ist das A und O, gerade mit WP und BEV.


    Auf jeden Fall eher in Module/PV investieren.


    Wenn man Bock hat auf Speicher und ihn optimal dimensionieren will muss man mit PV erstmal 1 Jahr Verbrauchs und Erzeugungsdaten sammeln und kann dann optimal auslegen. Ich vermute bei dir eher so 7kWh sinnvoll. Aber auch nicht wirtschaftlich, eben nur wenn man Spass dran hat und nicht zuviel in unnütze Kapazität investieren will.

  • ne ist maximal belegt, gibt keine weiteren Gebäude oder Flachdächer. Ich fand 60 Module aber auch schon recht gut, jedenfalls gibts gar nicht soviele Hybrid WR für die Größe.


    Wenn man euch hier so hört, kommt man irgendwie zur Erkenntnis, es wäre klüger 2 E-Autos zu kaufen und täglich die Dinger im Betrieb zu wechseln, als einen Akku.

  • Na jedenfalls auf keinen Fall aus dem Speicher im Keller in den Speicher mit Rädern laden. Dann hast Du 2 x Umwandlungsverluste und es kommen im günstigsten Fall 70 % der PV Energie im BEV an.
    Wenn Du jeden Tag lange Strecke fährst, ist Deine Idee nicht schlecht.
    Ich käme mit WE laden + 1 x in der Woche gut zurecht.

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  • Bingo, Auto und WP sind die besseren Speicher. Und auch Konkurrenz zum Hausspeicher


    Große PV=größere Wirtschaftlichkeit=mehr Eigenverbrauch=mehr Gewinn=mehr Energiewende

  • 1.) 4000KWh fürs Haus

    2.) 3500KWh für die WP

    3.) 6000KWh fürs eAuto

    Was soll da für das Verlust bringende Speicherle bleiben???


    Bitte lies - mehrfach als "Gold wert" gelobt - FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

    Für unabhängige Beratung stell bitte Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, Foto Zählerschrank (falls fehlend und Bundesland falls kein freistehendes Gebäude) usw. ein.

    Bei Gedanken an Speichersystem lies bitte BEIDE Einträge in Stromspeicher, Akkus und Cloud-Anbieter

    und wäre damit ggü dem Jahresbedarf vermutlich nicht völlig falsch dimensioniert

    PV wird am Dach und am Hausanschluss/Netz dimensioniert, nicht am Verbrauch ...


    Einmal Restaurant mit der Familie, 100-150 € (?) - ca. 330-500 kWh. Wo ist das Problem paarhundert kWh aus dem Netz zu kaufen?