24kwh Bleibank wird nun gegen 32kwh Lithium Speicher ersetzt

  • Heute hab ich alle Balancerkabel installiert und der Speicher ist momentan auf 67% geladen.

    3,9v pro Bank, Balance der Bänke 0.003v

    So wollte ich es sehen😎

    Das BMS ist auf dem Weg. Wird dann das größte bisher installierte von mir.

    Dauerleistung 300 Ampere.

  • Mal wieder ein update,

    Es war noch Platz in meinem Bau, also heute auf 35,28kwh aufgerüstet, entsprechend 2800 nagelneue Samsung 35e Zellen Charge 6/21 darin.

    Morgen installiere ich den Victron Wechselrichter und werde die beiden Outback Flexmax Laderegler anbinden.

    Das BMS ist leider noch beim Zoll, kann aber leicht nachgerüstet werden.

  • Heute den Victron angebaut und er hat als Begrüßung erstmal ein Update auf der App angeboten.

    Danach den Charge Tank der Zero angeklemmt das der Victron gleich mal weiß was er leisten muss ^^

    Auf jeden Fall legen sofort die Lüfter los, hab also Stereo Sound, denn der Charge Tank klingt fast genauso.

    Spannungsabfall an der Batterie bei 2600W ist 0,2V. In der App des Victron hab ich einen Abfall insgesamt von 0,4V

  • Ich habe zufällig eine schöne Analyse eines aus 18650 Zellen gebauten DIY Powerwalls, der in Brand geraten ist, gefunden:


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    Diese bestätigt das, was ich oben schon geschrieben habe, dass die Absicherung der Einzelzellen mit Sicherungsdraht nicht ausreicht um einen Brand zu verhindern. Eine einzelne Zelle mit internem Kurzschluss kann durch Erwärmung einen Thermal Runaway auslösen. Hier wurde ein größerer Schaden nur durch die schnelle Reaktion des Besitzers verhindert.


    Die Wahrscheinlichkeit steigt mit der Zahl der Zellen, und wird noch verschärft wenn man gebrauchte Zellen verwendet.


    Eine wesentliche Sicherheitsmaßnahme ist die regelmäßige Kontrolle der Zelltemperaturen mit einer Thermalkamera. Damit können schadhafte Zellen schnell identifiziert und gegebenenfalls ersetzt werden.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1000Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BTM-III

  • Ich frag mal so ganz leihenhaft weil ich es nicht besser weiss


    Könnte man nicht hingehen die ganzen Zellen in einer Art "Wasserbecken" zu platzieren ?


    Machen die Eautobauer doch auch....


    Oder müssen diese "einfachen Zellen" atmen können ?


    Immerhin gibt es ja Überdruckventile


    Für thermische Probleme wäre das sicher eine tolle Lösung

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    Altspeicher 14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

    10 kWh TitanSolar, weiterhin am SI 6H-11

  • Diese bestätigt das, was ich oben schon geschrieben habe, dass die Absicherung der Einzelzellen mit Sicherungsdraht nicht ausreicht um einen Brand zu verhindern. Eine einzelne Zelle mit internem Kurzschluss kann durch Erwärmung einen Thermal Runaway auslösen. Hier wurde ein größerer Schaden nur durch die schnelle Reaktion des Besitzers verhindert.

    Ich möchte einmal die Dimension des Speichers aufführen. Bei 80 Ampere Ladestrom wird eine einzelne Zelle mit 0,2A geladen. Das dürfte aufzeigen wie viele nagelneue Samsung 35e Zellen verbaut sind.

    Immer 10stk. sind parallel in einer Stange. Das sind Akkus vom führenden Pedelec Hersteller wo die Zellen im Brandsicheren Zellhalter stecken. Zu den jeweils weiteren 10parallelen führt ein 0,25mm² Kabel.

    Zum Bau kann man jetzt nicht berechnen was die Akkus normal kosten würden, es sind Prototypen die nochmals von mir um 10 Zellen verlängert wurden. Der offizielle Preis würde also um 40.000€ liegen :D

    Wenn ich die Zero mit 3,6kw lade dann merkt der Speicher das so gut wie gar nicht, Spannungsabfall sehr gering. Bisher noch kein BMS dran aber 0,003V Differenz nach heutiger Ladung (7,5kwh), also was solls. BMS ist beim Zoll in Bearbeitung.

  • Es kommt nicht auf die Art der Ladung und Entladung an, den Preis oder sonst was an, sondern es ist einzig ein Problem der Wahrscheinlichkeit. Je mehr Komponenten vorhanden sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass eine davon ausfällt.


    Als anschauliches Beispiel kann hier das Langzeitverhalten von Festplatten dienen. Obwohl einzelne Festplatten eine MTBF von mehreren Millionen h haben, müssen in einem großen Rechenzentrum mit Tausenden Stück ständig welche getauscht werden. Dabei gibt es auch noch die Badewannenkurve. Am Anfang hat man mehr Ausfälle, dann lange Zeit geringere Ausfallraten, und am Schluss steigt die Ausfallrate an.


    Es gibt bei der Fertigung von Zellen minimale Abweichungen, die langfristig im Betrieb bei einzelnen Zellen zu Unterschieden führen, die sich über die Zeit verstärken. Ein minimal unterschiedliche Temperatur führt bei wärmeren Zellen zu einer minimal stärkeren Alterung, was den Innenwiderstand minimal erhöht, was wieder zu mehr Erwärmung führt, ....


    Schon die Art der Bauweise führt dazu, dass es Temperaturunterschiede bei den Zellen gibt. Die Zellen Innen werden wärmer als die Zellen die von Außen an der Luft gekühlt werden. Die Zellenpacks die an einer Wand anliegen, werden wiederum wärmer als welche die frei an der Luft liegen. Aneinanderliegende Zellen werden mit erwärmt und werden quasi angesteckt, was dann zu einer Kettenreaktion führt.


    Da nützen auch irgendwelche Sicherungsdrähte nichts, wie man im obigen Beispiel sieht. Der Fehler startet innerhalb einer Zelle. Die Zelle wird intern immer wärmer, erwärmt auch die Nachbarzellen, usw. Ein Thermal Runaway kann bei Li-Ion Zellen schon unter 100° C starten. Dabei muss die Zelle nicht außen 100° C haben, sondern es reicht an irgendeiner Zelle ein Hotspot mitten in der Zelle. Gerade bei Wickelzellen ist diese Gefahr groß.


    Was aus Brandschutzgründen auch nicht gerade optimal ist, dass die Zellen in ein brennbares Gehäuse eingebaut sind, was dann noch als Brandbeschleuniger wirken kann.


    Ähnliches Alterungsverhalten haben wir auch bei anderen Batterien, wie z.B. in Reihe geschaltete Bleibatteriezellen oder Batterieblöcke. Auch da wirken sich minimale Unterschied über die Zeit aus, die man nur mit thermischer Konditionierung und ständiger Kontrolle etwas Verzögern kann.


    Du hast Dich ja bewusst dafür entschieden die mit einem solchen Speicher verbundenen Gefahren zu verharmlosen und gänzlich ignorieren. Ich kann Andere nur davor warnen sich so was ins Haus zu holen.


    Denn das kann beim kleinsten Fehler auch so ausgehen:

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    Ich kann jedem Selbstbauer nur empfehlen LiFePO4 oder gar LTO zu verwenden:

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  • Natürlich sind mir die Videos bekannt. Auch der Andreas der so geschwärmt hat von seinen recyclten Zellen die ihm dann sein DIY BMS zerstört hat :)

    Es fehlt tatsächlich ein Test wenn eine Zelle intern Problem hat, mir kam die Idee auf ein Paket zu schiessen, allerdings hab ich nur Luftgewehr/Pistolen und eine Magnum. Wenn ich allerdings mit der Magnum drauf schiesse ist das Paket wohl nicht mehr existent und die Pistolen wohl zu schwach. Muss es wohl erstmal mit dem starken Spanischen Luftgewehr probieren und Eierbecher mit Spitze nehmen.

    Wenn ich einiges gemacht habe, ein Pack aus gebrauchten Zellen zusammensortieren nach Innenwiderstand und Leistung hat nie langfristig funktioniert und ich habe es deshalb auch schnell aufgegeben.

    Die Leute werden auch nie zugeben das es nach einiger Zeit merklich schlechter wird und das BMS in der Balancing Leistung auch mit Lüfter und stärkeren Bleeding Widerständen nicht mehr nachkommt.

    Die Samsung 35e und auch vorher die Sanyo GA habe ich eingefroren bei minus 21 grad und mit 2c geladen auf dann über 5 Volt. Ebenso hab ich ein Zehnerpack im Akkuhalter kurzgeschlossen bei 3/4 geladenen Zellen. Da ich 4 und 6 Zellen mit vernickeltem Stahl verbinden musste um nicht die Zellen alle herauszuholen und neu zu schweissen ( original 10S / 6P )

    sind zuerst die 0,15mm Bänder verglüht und danach dann intern eine dünne Verbindung und es war Ruhe.

    Im letzten Jahr hatte ich 9000 Samsung Zellen verarbeitet, in Diesem Jahr weiß ich es nicht genau, hab noch nich gezählt was noch da ist. Jedenfalls hat keine einzige Zelle einen Fehler gehabt, einzig 5 oder 6 Akkupacks kamen zurück wo ein fehlerhaftes BMS dann jeweils eine Bank tiefentladen hat.

    Die habe ich natürlich erneuert. Habe im nachhinein die Zellen dann mal geladen. Manche ließen sich nicht mehr laden und die die es machten hatten dann eine hohe Selbstentladung.

    Eine Tiefentladung überstehen konnten damals die Sonys, Sie hatten dann nur einen Teil der Kapazität verloren.

    Ich kann dich aber beruhigen, das Pack steht nicht im Haus, habe es in der Garage wo auch die Zero steht.

    Wer meint nach 500 Zyklen lässt der Akku nach dem werde ich nach paar Jahren mal ein Update geben, ich rechne da mit extrem mehr. Genutzt wird er von 4,1v bis runter nach 3,2v.

    Langzeittests habe ich auch mehrere mit Sanyo Ga und Samsung 35e schon durch, ein Rad hat 27000 km und mein KTM hat 6500km. Die anderen Räder werden nicht so oft benutzt. Das KTM welches ein 800Ps Tesla Allrad von 0 auf 60 geschlagen hat fordert den Akku aber extrem.

    Hier mal meine Zero die von dem neuen Akku geladen wird.

    125nm von 10km/h ohne Loch bis Endgeschwindigkeit, Gewicht 180kg, 14,4kwh Akku, Reichweite Stadt 400km, Autobahn 185km. Beschleunigung von 0 auf 100 in 4 Sekunden. Wohlgemerkt, es ist eine 125er :D

  • Geb einfach Zero S bei google ein. Wird in Kalifornien gebaut, in Deutschland gibt es einige Händler. EU Vertretung ist in Holland.