Anlagenplanung

  • Hallo zusammen,


    nach 2 Jahren des Mitlesens soll nun bei uns auch eine PV aufs Dach für die wir 5-6 TSD € erübrigen können. Ziel soll dabei ein möglichst hoher Eigenverbrauch sein.


    Wir wohnen mit Familie in einem 3 FH (4 Generationen in 3 Wohneinheiten)


    Der Grundverbrauch des Hauses auf Zähler 1 (Heizungen, Hauslicht, Garage, Holzspalter, Wirtschaftsraum mit Kühlschrank und Kühltruhe, Hobbywerkstatt) liegt bei 2.500 KWh pro Jahr.


    Für unsere Wohnung mit den Kids haben wir auf Zähler 2 3.000 KWh pro Jahr zuzüglich 2.500 KWh für den Pool mit WP im Sommer. Der Pool läuft von Mitte April bis Mitte September tagsüber, die WP (2,4 KW) dabei vormittags für ca. 3,5 Stunden.

    Bitte keine Diskussionen über Sinn und Unsinn einer Poolheizung, das ist unser Wellnesstempel und Urlaub zuhause - freilich Luxus ohne Frage.


    Seit April fahren wir voll elektrisch mit 2 Fahrzeugen für die monatlich zusätzlich ca. 800 KWh anfallen (ca. 9.000 KWh p.a.). Die Ladung soll an der Stelle kein Thema sein, da ich als Hauptverbraucher (>3.500 km im Monat) immer erst nach 17 Uhr zuhause bin und allenfalls einmal wöchentlich am Wochenende tagsüber laden könnte.


    Die derzeitige Planung sieht 16 JASolar Panels a 410 WPeak in 2 Strings (jeweils 8 auf dem Poolhaus und 8 auf der Garage) vor. Die Dächer haben nur eine geringe Neigung von max. 5 Grad und sind nach SSW ausgerichtet, unverschattet. Als WR soll ein Hybridwechselrichter von Sungrow (SHT) zum Einsatz kommen mit Erweiterungsmöglichkeit für HV Speicher wenn irgendwann günstiger und wirtschaftlich.


    Ich benötige mal euer Schwarmwissen ob die Überlegungen soweit richtig sind und die Anlage für unser Verbrauchsprofil passend ist.

  • Es meinte neulich jemand zu mir, ein halbes Jahr nachdem die Anlage in Betrieb war (gebaut nach Emfephlung des Forums, NICHT nach unsinnigem "für meinen Verbrauch passend") "Danke für den ...tritt". Ja bitte, gern. Ich warne dich vor, es wird auch für dich unbequem.

    für die wir 5-6 TSD € erübrigen können

    kommen zurück.

    Ziel soll dabei ein möglichst hoher Eigenverbrauch sein.

    Warum möglichst viel verbrauchen? Vermutlich meinst du den Bezug so gut wie möglich zu reduzieren - und den gesamten Verbrauch auch.

    Viel hilft mehr wenn man möglichsts wenig für Strom bezahlen möchte.

    Die Anzahl der Kinder interessiert nicht, die Dachflächen dagegen schon.

    Ich benötige mal euer Schwarmwissen

    ganz offensichtlich

    ob die Überlegungen soweit richtig sind und die Anlage für unser Verbrauchsprofil passend ist.

    nein.

    du setzt dir Denkschranken ob des kleinen Budgets und versuchst dir das passend zu reden. Ist aber Unfug.

    Mensch, ihr seid drei Generationen im Haus - Familie? Oder sind das gänzlich Dritte mit denen ihr zum Teil nix zu tun haben wollt?

    Du willst schon jetzt für Speicher vorrüsten - wie Handy für in 5 Jahren kaufen - aber kaum Strom ernten? Anfänger-Gedanken halt - gut dass du hier bist.


    Von 2 Strings à 8 Module bei vergleichbaren Flächen mal ganz abgesehen.


    Bitte lies - mehrfach als "Gold wert" gelobt - FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

    Für unabhängige Beratung stell bitte Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, Foto Zählerschrank (falls fehlend und Bundesland falls kein freistehendes Gebäude) usw. ein.

    Bei Gedanken an Speichersystem lies bitte BEIDE Einträge in Stromspeicher, Akkus und Cloud-Anbieter

  • Das es hier teilweise unbequem zugeht habe ich bereits mitbekommen.


    Das die Anlage nicht sonderlich groß ist, ist mir durchaus auch bewusst, dennoch denke ich auch mit 6,6 - 8,2 KWPeak etwas auf die Beine stellen zu können. Die zu belegenden Dachflächen stehen nun mal fest und das Budget auch - mit dem sich obige Anlage realisieren lässt.


    Was spricht gegen einen 3-phasigen Hybridwechselrichter der mit 500 € Aufpreis zukunftsorientiert und Speicherfehler ist? Das ein Speicher derzeit noch keinen Sinn macht ist mit inzwischen auch klar.


    Ich habe auch bereits sehr viele Themen hier gelesen und mehrere Planungstools bemüht. Leider konnte ich für unsere speziellen Verbrauch (viel Energie in den sonnigen Monaten tagsüber für den Pool) dabei nicht abbilden.


    Letztendlich geht es mir darum ob mit der Anlage ein möglichst hoher Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms möglich ist.


    Zähler 1 und 2 sollen zusammengelegt werden um insgesamt mehr Grundlast auf der Anlage zu haben. Dafür wird der zweite Zählerplatz dann mit Rundsteuergerät ausschließlich mit einem Autostromtarif (ü,22 €/KWh) für die Fahrzeuge genutzt.

  • kein Geld haben aber 500 € verbrennen wollen?

    wie Handy für in 5 Jahren kaufen

    machst du das auch?

    möglichst hoher Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms

    ;(:/ Wie würdest du denn "möglichst hohen Fremdverbrauch" realisieren? Also bleibt "möglichst hoher Verbrauch" - und das ist Unsinn.

    Nur ein Modul und das in den den Keller schrauben und du erreichst 100% PV-Verbrauch.


    Und warum soll das Auto nicht eingebunden werden? Lädste nie am Wochenende tags? Kaskadenmessung !!! Auch weil im Sommer nach 17:30 noch Strom kommt.


    Aber gut, wenn du keine Hilfe willst sondern nur nen Persilschein - dann bitte von wem anders.

  • Dein Ton lässt nicht gerade Forumsnettiquette erkennen. Und für dich scheinen ja auch 5-6 TSD € kein Geld zu sein. Für andere ist es das bestimmt.


    Da verzichte ich dankend auf deine Hilfe. Möglicherweise gibt es ja noch andere Mitglieder mit denen man sich angemessen austauschen kann.

  • Angesichts Deines zu erwartenden Stromverbrauchs sind gut 6kWp eher so etwas wie ein Balkonkraftwerk. Viel des erzeugten Stroms wirst du selbst verbrauchen, aber nur wenig deines Verbrauches decken. Ich habe selbst 6kWp und würde nach 5 Monaten sagen, dass damit ein Paar mit einem Verbrauch von 2500kWh/a einigermaßen versorgt werden kann. Mehr wäre aber besser. Ich vermute, du würdest dich ärgern, nicht gleich alles voll gemacht zu haben, z.B. mit KfW-Kredit.


    Was Speicher angeht: wer will garantieren, dass Speicher in 5 Jahren mit derzeit verbauten Wechselrichtern reden können? Bau bei deinem Stromverbrauch lieber mehr Module aufs Dach als Geld für Speicher auszugeben.

  • Dein Ton lässt nicht gerade Forumsnettiquette erkennen. Und für dich scheinen ja auch 5-6 TSD € kein Geld zu sein. Für andere ist es das bestimmt.

    Naja, in den FAQs stehen viele Antworten, gerade zur grundsätzlichen Belegung. In jedem zweiten Thema zur Anlagenplanung kommt zu Anfang der Hinweis, das Dach möglichst vollzumachen.

    Von den 5-6 TSD fließen in den 20 Jahren z.B. 8 TSD wieder zurück an dich und können danach "gratis" weitergenutzt werden.

    Investierts du das doppelte, wird wegen der günstigeren Anschaffung pro kWp mehr als das Doppelte an dich zurückfließen. Versuche, das vor der Vergabe zu verstehen.

    Wenn das Dach nicht mehr hergibt, was du hier auch gern diskutieren kannst, ist es natürlich so, zaubern kann keiner.

    Für eine Großfamilie in der Größerordnung machen 30 kWp oder besser noch mehr absolut Sinn.

  • mehr als das Doppelte an dich zurückfließen

    Das war mal so, aber die Preise sind gestiegen. Vernünftig ist PV bauen eh.

  • Speicher ist ja auch erstmal nicht geplant, eher eine Option für die Zukunft. Mich hatte an den Sungrow-Geräten bislang überzeugt dass sowohl WLAN Modul als auch Smart Meter im Paket dabei sind und Speicheranbindung ebenfalls vorgerüstet ist, sowie 10 Jahre Garantie. Ein vergleichbarer WR von Kostal wäre in dem Umfang teurer, wobei man den Speichereingang später gegen Aufpreis freischalten könnte.


    Ich habe bereits mehrer Konstellationen an Belegung auch mit anderen Modulen und deren Formaten durchgespielt. Mehr als knapp über 8 KWPeak bekomme ich aber nicht drauf und der Gesamtpreis im Vergleich zur 6,2 KWPeak unverhältnismäßig teurer. Ich werde das aber nochmal in ruhiger Stunde durchrechnen und gegenüberstellen.


    In PVSol käme ich mit der „kleinen“ Anlage auf

    einen Ertrag von 6000 KWh und dabei einen Eigenverbrauch von 2000 KWh. Erscheint mir für ein normales Verbrauchsprofil soweit schlüssig. Allerdings kann ich eben nicht abschätzen wie viel des Verbrauchs des Pools zusätzlich abgedeckt werden könnte. Der läuft halt mit Filteranlage von 9-19 Uhr mit ca. 850 W/h und die WP zusätzlich mit 2,4 KW/h von 9-13 Uhr. Ich hatte mir erhofft den Großteil davon abdecken zu können. Andere Verbraucher (Geschirrspüler und Waschmaschine) können natürlich auch in die Mittagszeit verlegt werden.

  • Nein, nicht "durch Stunde". Einfach nur 850 W. So wie ein Auto PS hat. Aber nicht pro Minute.

    fft den Großteil davon abdecken zu können

    An sonnigen Tagen klappt das.


    Woher ergibt sich eine Teuerung zwischen 6,5 und 8 kWp?